Um zur Mauna Kea Access Road, auch
John A. Burns Way genannt, zu gelangen ist es nötig,
zuvor die Saddle Road zu fahren, wobei man bereits
hier bei fast allen Autovermietern den Versicherungsschutz
verliert.
Mit Autos von Harper
Car & Truck Rentals hat man vollen Versicherungsschutz,
mit Alamo Autos nur teilweise.
Näheres könnt ihr auf meinen Infoseiten
über Mauna Kea:Rental Car+Versicherungsschutz
lesen.
Wichtig:
Nur mit voll getanktem
Auto fahren, denn es gibt auf der Saddle Rd. noch
auf der Mauna Kea Access Rd. keinerlei Tankstellen
und auch sonst keine Versorgungsmöglichkeiten!
Einzig und allein im Mauna Kea Visitor Center kann
man sich Löskaffee, Kakao oder Tee selbst zubereiten,
es gibt ein paar wenige Snacks zu kaufen (jedoch
keine Sandwiches etc., nur Süßigkeiten
sowie Salzcracker u. ä.). Auch besteht die
Möglichkeit, Wasser und andere Getränke
zu kaufen, das Angebot ist jedoch stark begrenzt.
Ich würde eigene Vorsorge empfehlen.
Original verschlossene Plastikflaschen vor Beginn
der Fahrt öffnen, durch die zunehmende Höhe
besteht ansonsten die Möglichkeit des Platzens
(selbst erlebt!), dasselbe gilt für original
verschlossene Päckchen Chips o. ä. –
zuvor mit einer Nadel anstechen.
Warme Kleidung (Jean,
Anorak, dicke Socken, festes Schuhwerk) mitnehmen.
Auch auf Hawai'i wird es auf 4.200 m Höhe oftmals
sehr kalt. Wir haben schon Temperaturen von minus
20° C erlebt und am 11. Juni 2001 war die Mauna
Kea Access Rd. wegen Schneefalls gesperrt. Wir standen
zu diesem Zeitpunkt gerade gegenüber bei den
Mauna Loa Observatories und sahen ziemlich verdutzt
das weiße Häubchen auf dem Mauna Kea.
Während der Fahrt
auf den Mauna Kea zahlreiche Pausen einlegen, bei
zu raschem Hinauffahren kann es zur Höhenkrankheit
kommen: Kopfschmerzen, Übelkeit, enorme Müdigkeit,
Herzrasen. In diesem Fall umgehend eine Pause einlegen,
bessern sich die Beschwerden innerhalb kürzester
Zeit nicht, den Rückweg antreten!
Die Saddle Rd. ist durchgängig geteert, die
Mauna Kea Access Rd. von der Abzweigung von der
Saddle Rd. bis zum Mauna Kea Visitor Center auf
2.700 m Höhe ebenfalls.
Unmittelbar nach dem Mauna Kea Visitor Center beginnt
der ungeteerte Teil, wobei das letzte Stück
bis zu den Observatorien wieder geteert ist.
Es wird Allrad empfohlen, ist aber nicht Pflicht.
Ich rate definitiv davon ab, mit einem normalen
Mietwagen zu den Observatorien zu fahren, da die
Motoren dieser Autos üblicherweise zu schwach
ausgelegt sind und die Fahrzeuge manchmal liegen
bleiben. Ohne Versicherungsschutz wird das dann
ein teures Vergnügen, das man sich schon zuvor
gut überlegen sollte.
Auch der ungeteerte Teil ist durchgehend 2-spurig
befahrbar. Ein möglicherweise entgegenkommender
Grader bringt einen nicht in Platznot.
Eine kleine Wanderung gefällig? Bitte schön,
nichts leichter als das
Es handelt sich um den Lake
Wai'au Trail, der einen zum
dritthöchst gelegenen See der Vereinigten Staaten
führt.
Bei der Rückfahrt ist unbedingt darauf zu
achten, mit niedrigem Gang zu fahren (Automatik
auf „1“, teilweise auf „2“
stellen), ansonsten können die Bremsen heiß
laufen, es kommt zum Bremsversagen.
Die Wetterbedingungen auf der Saddle Rd. und Mauna
Kea Access Rd. können sich innerhalb kürzester
Zeit ändern, Sonnenschein kann schnell dichter
Nebel und auch Regen folgen. Bei entsprechender
Fahrweise lässt sich das Risiko deutlich minimieren.
Hier nun einige Fotos:
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