Anlässlich des schweren Tsunamis am 11. März
2011, der Teile von Japan völlig vernichtete und
auch auf Hawai'i (kleine) Schäden anrichtete, habe
ich eine Art "Fluchtliste" erstellt:
Tsunamiwarnung auf Hawai'i -
was ist zu tun?
Ich hoffe, dass ihr euch im Notfall anhand dieser Liste
orientieren könnt, wo man meiner Meinung nach am
sichersten aufgehoben ist. Garantie gibt es dafür
aber leider keine.
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Das Pacific Tsunami
Museum befindet sich in Hilo, 130 Kamehameha Ave.
U.a. ist im Museum ein Relief zu besichtigen, das die
ungeheuren Auswirkungen des Tsunamis, der im Jahr 1946
einen Teil von Hilo komplett verwüstete, zeigt.
Im Museum Store kann man Bücher über den Tsunami,
T-Shirts, Sonnenkäppchen, Kaffeetassen u.v.m. kaufen.
Am 1. April 1946 wurde der bekannteste Tsunami des 20.
Jahrhunderts durch ein Erdbeben auf den Aleuten hervorgerufen.
Völlig ungläubig beobachteten die Bewohner von
Hilo, wie sich das Meer sehr stark zurückzog, um
sich dann in Sekundenschnelle vor der Küste zu einer
Wasserwand von ca. 15 m aufzutürmen. Die Riesenwoge
brach über die Stadt herein, verwüstete die
Bürohäuser an der Uferstraße, wirbelte
Autos und Lastwagen wie Spielzeug durch die Luft und riss
anschließend einen Großteil der Hilo Bay zurück
ins Meer. Es entstand ein Schaden von 25 Millionen Dollar
und innerhalb kürzester Zeit kamen 175 Menschen ums
Leben. Unvorstellbar, aber wahr: Dieser Tsunami richtete
schwerere Zerstörungen an als der japanische Überfall
auf Pearl Harbor einige Jahre zuvor. Als Folge dieser
Flutwelle wurden 1948 Tsunami-Frühwarnsirenen aufgestellt,
die auch heute noch stehen.
Am 23. Mai 1960 gab es erneut eine ca. 11 m hohe Flutwelle,
ausgelöst durch ein Erdbeben vor der chilenischen
Küste. Dieser Flutwelle folgten zwei weitere und
trotz der neuen, mehrere Meter hohen Schutzmauer wurde
Hilo wiederum völlig überspült. Obwohl
das Frühwarnsystem funktionierte, fühlten sich
viele Bewohner von Hilo durch die Schutzmauer sehr sicher,
aber vergebens - 61 Menschen starben.
Dort, wo früher der von Japanern bewohnte Stadtteil
war, sind heutzutage ausgedehnte Grünanlagen und
nach 1960 wurden die Verwaltungsgebäude weiter landwärts
neu aufgebaut.
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