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Aloha 
Pu’uhonua o Honaunau ist die einst und
auch heute noch bedeutsamste von insgesamt fünf
heiligen Zufluchtsstätten, die es auf Big Island
gibt.
1961 wurde
Pu'uhonua
o Honaunau zum historischen Nationalpark
erklärt, um sicher zu stellen, dass die
alten Hawaiianer auch heute noch einen Ort
haben, an dem sie ihre Traditionen aufrecht
erhalten können. |
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Der Eintritt kostet üblicherweise $5,-, jedoch
gilt hier der Annual Pass der National Parks auf
Hawai’i oder auch der Golden Eagle NP-Pass.
Wir besuchten diesen National Park schon einige
Male, es ist ein Ort, wo es uns immer wieder hinzieht.
Ab Mitte des 16. Jahrhunderts konnten in Pu’uhonua
o Honaunau all jene Zuflucht finden, die unterlegene
Krieger oder einfache Verbrecher waren oder auch
Menschen, die gegen ein „kapu“, also
ein heiliges Gesetz, verstoßen hatten.
Auf dem teilweise restaurierten Gelände bekommt
man bei einem Rundgang einen guten Einblick in das
Leben der damaligen Zeit - in die Zeit vor der Ankunft
von Captain Cook.
Übrigens sagen die Amerikaner meist einfachheitshalber
„City of Refuge“, anstatt Pu’uhonoa
o Honaunau.
Begeben wir uns auf den Rundgang, um ein wenig
mehr darüber zu erfahren...
Vor Ort sind diverse Tempel usw. mit Nummern versehen.
Die beim Parkeingang erhältliche Broschüre
beinhaltet Erklärungen zu den diversen Nummern,
sodass die Orientierung ziemlich leicht fällt.
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1.
Royal Grounds (Königliches Anwesen):
Diese durften vom gemeinen Volk nicht betreten
werden, ja nicht mal ihr Schatten durfte auf dieses
Anwesen fallen. Hat jemand dieses kapu verletzt,
bedeutete das die Todesstrafe!
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2. Tempelmodell
bzw. Rekonstruktion des Hale o Keawe:
Es wurde in halber Originalgröße nachgebaut
und zwar aus Ohia-Holz, das mit Kokosfasern verbunden
ist, erstellt, das Dach wurde mit Taro-Blättern
gedeckt. |
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Konane: Das sind die Pebbels für
ein traditionelles hawaiisches Spiel. Es ist erlaubt,
vor Ort dieses Spiel zu spielen. Voraussetzung ist,
dass man zum Visitor Center geht und sich die Spielregeln
erklären lässt. |
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4. Kanoa:
Dabei handelt es sich um Vertiefungen im Felsen. Sie
wurden einerseits deswegen gemacht, um Salz aus dem
Meerwasser zu gewinnen, andererseits um einen zeremoniellen
Drink zu präparieren. |
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Tri mold: Vor ca. 1000 Jahren floss
Lava vom Mauna Loa talwärts und umschlang alles,
was sich auf dem Weg befand, natürlich auch
Bäume. Die Bäume sind mittlerweile längst
verwittert, aber die „molds“ sind geblieben. |
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6.
Keone ele: Ist die Bucht, in der
die königlichen Kanus landeten. Für das
„normale Volk“ waren Landungen hier
untersagt. In den Wintermonaten sieht man in dieser
Bucht die grünen Meeresschildkröten.
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7.
Halau: Es ist eine große Dachkonstruktion,
unter der die Ti-Blätter getrocknet werden.
Die getrockneten Blätter werden für eine
besondere Methode des Fischens verwendet, die sich
„hukilau“ nennt. Es wurden aber auch
Kanus gebaut. |
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8. Great
Wall: Diese Mauer trennte die königlichen
Herrschaften von den Pu’uhonua’s, also
dem gewöhnlichen Volk. Die Steinwand ist 10 Fuß
hoch und 17 Fuß dick. Die Steine wurden sorgfältig
aneinander geschlichtet, auf Mörtel wurde vollkommen
verzichtet. Die Mauer wurde ungefähr im Jahr
1550 gebaut, mittlerweile wurde sie aber stabilisiert. |
9. Hale o Keawe:
Das ist die Rekonstruktion eines Tempels und Mausoleums,
in dem die Gebeine von 23 Ali’i aufbewahrt wurden.
Vor diesem Tempel stehen Ki’i, das sind hölzerne
Images von Göttern.
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10. Pu’uhonua:
Das ist jene Bucht, in der jene, die ein "kapu"
verletzt haben, in Sicherheit sind. Hier durfte
kein Blut vergossen werden.
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| 11.
Keoua-Felsen: Dies war ein bevorzugter
Felsen von Keoua, dem obersten Häuptling von
Kona. |
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12. Ale’ale’a:
Das ist eine große Plattform und war der Haupt-Hei’au
für die Pu’uhonua’s. Ale’ale’a
wurde in sieben Etappen erbaut.
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| 13.
Ka’ahumanu stone: Befindet
sich unmittelbar hinter Ale’ale’a. Einer
Legende nach ist die Queen Ka’ahumanu, die
Lieblingsfrau von King Kamehameha I., nach einem
größeren Streit im Meer geschwommen.
Sie floh unter diesen Stein, wurde aber durch das
Gebell eines Hundes verraten. Daraufhin wurde sie
von King Kamehameha I. gefunden und sie versöhnten
sich wieder. |
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14. Papamu:
Ist der Originalstein, der für das Spiel „konane“
benutzt wurde. |
15. Old Hei’au
Site: Von dem sehr alten Tempel
sind nur mehr Felsen zu sehen, er wurde durch die
Wellen des Meeres zerstört.
Vor Ort war am 22. 10. 2007 keine Nummer zu sehen,
daher konnte ich die Felsen nicht eindeutig identifizieren.
Ergo: Kein Foto
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| 16.
Heleipala: Das sind zwei kleine
Teiche, deren Wasser eine Mischung als Frisch- und
Salzwasser ist. In früheren Zeiten wurden hier
die Fische für die Ali’i gehalten. |
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Nach dem Besuch dieser heiligen Kultstätte
bietet sich schnorcheln in der angrenzenden Bucht
an, wo meist viele Fische zu sehen sind. |
Fazit: Wer sich ein wenig für die Geschichte
Hawai'is interessiert, ist hier bestens aufgehoben
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