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Eine Reise über Kaua'i...

Aloha



Eine Reise über Kaua’i...


Manch einer, der eine Reise nach Hawai’i plant, stellt sich nach dem Lesen von Reiseführern, Reiseberichten usw. die Frage, sollen wir Kaua’i überhaupt in unseren Plan aufnehmen? Eine Insel, wo die Regenwahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist?

Die Antwort auf diese Frage scheint anfangs nicht einfach, ist es aber doch.

Man liest immer wieder, dass es auf Hawai’i keine Jahreszeiten gäbe, doch das ist nicht richtig. Natürlich gibt es Jahreszeiten, aber nur zwei, nämlich Sommer und Winter.

Die Wintermonate sind von November bis März, die Sommermonate von April bis Oktober.

Die Regenwahrscheinlichkeit ist in den Wintermonaten besonders auf Kaua’i erheblich höher als in den Sommermonaten.
Die Spannweite ist dabei jedoch beachtlich und reicht von 1x täglich regnen und das für relativ kurze Zeit bis zu tagelangem Dauerregen, der sich über die ganze Insel erstrecken kann.

Letzterer hat uns im März 2000 dazu veranlasst, nach zwei Regentagen mit weiterhin sehr schlechter Wettervorhersage die Insel vorzeitig zu verlassen und nach O’ahu zu fliegen.
Wie sich dann herausstellte, war es das Beste, was wir tun konnten, denn unsere weiteren fünf Tage auf Kaua’i wären ebenfalls komplett verregnet gewesen, während wir in dieser Zeit auf O’ahu die schönsten Wanderungen unternehmen konnten.

Nun werdet ihr euch fragen, ob man dann Kaua’i von November bis April lieber gar nicht einplanen sollte.

Doch, ihr könnt Kaua’i einplanen, aber ich gebe auch meine persönlichen Empfehlungen dafür ab:

November, Dezember:
Januar, Februar:
März, April:

Zuerst Kaua’i besuchen, dann andere Inseln.
Die Inseleinteilung ist ziemlich egal.
Kaua’i ans Ende der Reise legen, also zuerst andere Inseln besuchen.

Ich übernehme aber keinerlei Haftung, denn das Wetter lässt sich auch von mir nicht programmieren

Beginnen wir nun mit der Fahrt über Kaua’i, „Rundreise“, so wie bei Maui und Big Island kann man hier nicht gut sagen, da man Kaua’i nicht umrunden kann. Der Grund sind die schroffen, extrem steilen Klippen der Na Pali Coast im Westen.

Vor einigen Jahren gab es doch tatsächlich den ernst gemeinten Plan, vom Ke’e Beach im Nordwesten bis nach Mana im Südwesten eine Brücke zu bauen!! Dieses Projekt sollte eine Unsumme Dollar kosten und da die Finanzierung völlig unklar war, ließ man den Bau bleiben. Welch ein Segen! Man stelle sich eine Kilometer lange Brücke an der Na Pali Coast vor! Die ganze Schönheit der Natur würde mit einem Schlag zunichte gemacht. Unvorstellbar, wie jemand überhaupt auf solch eine absurde Idee kommen konnte…

Nachdem wir in Lihue, der Hauptstadt von Kaua’i, gelandet sind, übernehmen wir unseren Jeep, den wir – wie schon auf Big Island und Maui – gut gebrauchen können, da wir auch abseits der geteerten Straßen fahren werden.
Versicherungsschutz haben wir in diesen Fällen keinen, aber das ist uns bewusst.

Eine passende Unterkunft auf Kaua’i zu finden, ist nicht ganz einfach, obwohl sie reichlich vorhanden sind, von relativ billig bis exklusiv und entsprechend teuer.

Sind nicht nur Aktivitäten, sondern auch Ruhetage geplant, die man lieber am Hotel eigenen Pool verbringen möchte, kann ich das Grand Hyatt Kaua'i Resort and Spa in Poipu im Süden empfehlen, allein die Poolanlage ist sehens- und erlebenswert. Baden im Meer ist hier allerdings nicht gut möglich, da es keinen Sandstrand, sondern nur Lavasteine als Strand gibt – nicht gerade gemütlich.

Hier ein paar Fotos:

Auch im Norden gibt es eine Luxusanlage, das St. Regis Princeville Resort, das ebenfalls keine Wünsche offen lässt. Besonders Golfer mieten sich hier gerne ein.

Doch wir begnügen uns mit einer Unterkunft der unteren Preisklasse und in der Mitte zwischen Nord und Süd gelegen und wählen daher das Best Western Plantation Hale, das sich in Kapa’a an der Ostküste, direkt neben dem Coconut Market Place, befindet.
Der Vorteil ist, dass es ausnahmslos voll eingerichtete Wohnungen gibt. In meinem Info-Teil über das BW Plantation Hale könnt ihr Fotos von der Junior Suite ansehen.

Unsere Vorräte an Speisen und Getränken kaufen wir im Foodland in Kapa'a und mit der Maika'i Card können wir wieder günstige Produkte erwerben.

Zum Shoppen fahren wir ins Kukui Grove Shopping Center in Lihue. Es ist das größte Shopping Center von Kaua’i, mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und den gängigen Imbissbuden.
Möchte jemand Hawai’i-Typisches essen? Dann nichts wie auf zum L&L Hawaiian Barbecue, das es auch in diesem Shopping Center gibt. Zwei weitere gibt es in Kapa’a und Waimea.

Jetzt wollen wir aber wirklich die Insel erkunden

In Wailua, das sich zwischen Lihue und Kapa’a befindet, geht bergwärts die Kuamo’o Road weg, in die wir fahren. Nach ca. 2 Meilen ist die Wailua Bridge erreicht und von hier aus sehen wir das erste Highlight: Die Opaeka’a Falls. Diese Wasserfälle sind nicht auf einem Trail erreichbar, sondern nur von diesem Lookout an der Brücke zu sehen. Die beste Tageszeit zum Fotografieren ist der mittlere Vormittag.

Unmittelbar beim Opaeka’a Lookout führt eine kleine, schmale Stichstraße zum Kamokila Hawaiian Village hinunter.
Dabei handelt es sich um ein altes hawaiisches Dorf, das "neu" aufgebaut wurde. Die meisten Teile dafür stammen aus der früheren Zeit bzw. sind Funde, die liebevoll zusammen getragen wurden. Der Eintritt beträgt $ 5,00/Person und es werden selfguided tours angeboten. Geführte Touren, wie sie manchmal immer noch in den Reiseführern stehen, gibt es schon längst nicht mehr.
Das Kamokila Hawaiian Village war bereits mehrere Male die Kulisse für einige Filme, darunter "Outbreak" oder "6 Tage, 7 Nächte".

In der Kuamo’o Road beginnen drei Trails:

Powerline Trail South
Kuilau Ridge Trail
Kuamo’o Nounou West Trail - zu diesem habe ich auch einen kleinen Videoclip geschnitten.

Nicht weit entfernt gibt es weitere Trails:

Moalepe Trail in der Olohena Road
Nounou East Trail in der Haleilio Road

Wer Lust hat, kann sich aus der Liste die für ihn geeigneten Trails aussuchen.

Wir fahren in südliche und südwestliche Richtung weiter und zweigen linkerhand (= südwärts) in die Maluhia Rd. (= 520) ein. Es wird sofort klar, weshalb diese Straße auch „Tree Tunnel“ genannt wird. Beidseits wachsen Bäume, die so hoch sind, dass sie weit über den Köpfen einen Tunnel bilden.

Auch wenn die Sonne scheint, ist es manchmal nötig, das Licht beim Auto einzuschalten! Unglaublich und doch wahr.

In Poipu bietet sich das Poipu Shopping Center zum Bummeln an.

Anschließend fahren wir auf der Poipu Rd. weiter westwärts, bis wir das Spouting Horn im gleichnamigen Park erreichen.
Besonders nach Schlechtwettertagen spritzt das Wasser meterhoch in die Luft.
Das Spouting Horn ist aber kein Geysir, wie man vermuten könnte, sondern es wird das Meerwasser durch eine Lavaröhre hindurch gepresst, wobei ein Fauchen zu hören ist.

Für die Pflanzenliebhaber unter uns befindet sich ganz in der Nähe, wenn man auf der Lawai Rd. ein wenig weiter westwärts fährt, der National Tropical Botanical Garden. Ein sehr lohnenswerter Stopp!

Wieder zurück am Hwy. 50 fahren wir weiter westwärts, aber nur bis Hanapepe, das den Beinamen „the biggest little town on the South Shore“ trägt und Filmkulisse für „The Thorn Birds“ war.

1992 schlug Hurrikan „Iniki“ unbarmherzig zu, die Schäden sind auch heute noch in Hanapepe zu sehen. Hier wie anderswo auf Kaua’i…
Die „Hanapepe Swinging Bridge“ wurde ebenfalls durch den Hurrikan Iniki stark beschädigt, aber wieder errichtet.

Nun aber weiter, wir möchten in den Waimea Canyon und den Koke’e State Park.

Die meisten Touristen zweigen in Waimea in die Waimea Canyon Rd. (= 550) ein und fahren auch auf demselben Weg wieder zurück.

Doch wir handhaben es etwas anders: Wir biegen zwar auch in die Waimea Canyon Rd. ein, aber auf der Rückfahrt halten wir uns rechts und fahren die Koke’e Rd. (= 552) in südliche Richtung, wo wir letztendlich in Kekaha sind.

Für die Strecke in den Waimea Canyon und den Koke’e State Park sollte man genügend Zeit einplanen, denn es gibt zahlreiche Viewpoints, die fantastische Blicke in den Waimea Canyon erlauben – schönes Wetter vorausgesetzt.
Ist der Waimea Canyon mal in Wolken gehüllt, empfehle ich, einige Minuten zu warten. Immer wieder verschwinden die Wolken und dann hat man freie Sicht.

Es warten auch einige Trails auf uns, manche Trailheads sind allerdings nur über eine ungeteerte Piste zu erreichen, wo man ohne Versicherungsschutz fährt.

Zu erreichen über Teer:

Iliau Nature Loop Trail
Nualolo - Cliff- Awa'awa'puhi Trail
Honopu Ridge Trail
Pihea Trail – Alaka’I Swamp Trail

Zu erreichen über ungeteerte Piste:

Alaka’i Swamp Trail ab Mohihi Road
Berry Flat Trail (Pu’u Ka ‘Ohelo Trail)
Po’omau Canyon Vista Trail
Kohua Ridge Trail
Cliff – Canyon – Kumuwela – Halemanu-Koke’e Trail - hierzu gibt es auch einen Videoclip
Mohihi-Wai’alae Trail

Im Koke'e State Park sind in Koke'e Lodge & Restaurant einfache Speisen erhältlich, es ist ein relativ großer Souvenirladen angeschlossen, in dem es auch Wanderbücher und -karten käuflich zu erwerben gibt.

Das nur einen Steinwurf entfernte Koke'e Museum ist ziemlich klein, von den Angestellten darf man bei speziellen Fragen keine ausreichenden Antworten erwarten, das ist mir leider schon des öfteren passiert.
Einfache Wegbeschreibungen sind auf einem DIN-A4-Zettel gegen geringes Entgelt erhältlich.

Wir fahren vom Waimea Canyon/Koke’e State Park über den Hwy. 552 Richtung Kekaha.

Ehe wir Kekaha erreichen, ist rechterhand (westwärts) die „verbotene“ Insel Ni’ihau zu sehen und auch die kleine unbewohnte Insel Lehu’a. In den Sommermonaten fahren die Bewohner von Ni’ihau mit ihren Booten nach Lehu’a, um Vögel zu fangen.

In Kekaha angekommen geht es rechterhand (westwärts) Richtung Polihale State Park.

Vorerst ist die Straße noch geteert, sie geht etwas später jedoch in eine Sandpiste über, deren Beschaffenheit und Befahrbarkeit sich ständig ändert. Manchmal ist sie in einem sehr guten Zustand und man hat selbst mit normalen Mietwagen kein Problem, aber ich habe sie schon oftmals in einem miserablen Zustand gesehen bzw. bin sie auch gefahren, wo wir mit unserem Jeep mit eingelegtem Allrad unsere Problemchen hatten.

Ist der Polihale State Park für einen Urlaub fix geplant, empfehle ich daher, einen Allrad zu mieten, nicht dass man dann mit einem normalen PWK umdrehen muss, was ärgerlich wäre.
Achtung! Auf ungeteerten Pisten verliert man den Versicherungsschutz!

Regen ist in dieser Gegend selten, aber wenn es regnet, dann heftig und dann ist die Piste auch für 4WDs nicht mehr befahrbar.

Am Ende erwartet uns ein 15 Meilen langer weißer Sandstrand, der an Werktagen nur wenig besucht ist. Freitags kommen meist etliche Einheimische und bleiben bis Sonntag Abend.
Hier ist auch der Beginn der nach Norden verlaufenden Na Pali Coast.

Zu beachten ist, dass das Meer – besonders in den Wintermonaten – sehr rau sein kann, schwimmen ist daher gefährlich.
In den Sommermonaten wird der Sand sehr heiß, Vorsicht beim Barfußgehen!

Trinkwasser ist zwar vorhanden, uns ist das gekaufte Wasser jedoch sicherer.
WCs sind ebenfalls vorhanden, aber nicht immer geöffnet und das gelegentlich wochenlang, wie z. B. im Mai 2009.

Nach einem nicht allzu langen Sonnenbad fahren wir zurück und legen in Waimea in Wrangler’s Steakhouse einen Stop ein. Es werden vorzügliche Speisen angeboten und im Preis der Hauptspeise ist auch die Suppen- und Salatbar inkludiert. Wirklich sehr empfehlenswert - in meinem Info-Teil zum Wrangler's Steakhouse nachzulesen.

Nun aber retour nach Lihue, Kapa’a und weiter Richtung Kilauea.

Doch zuvor lädt nördlich von Kapa’a der Anahola Beach zum Baden und Schnorcheln ein. Dazu biegt man kurz nach dem MM 13 rechterhand in die Anahola Road ein und fährt sie ca. ½ Meile entlang.
Der Anahola Beach ist ein weißer Sandstrand, an dem es sogar Schatten gibt.
Außerdem sind Picknicktische, Duschen und WCs vorhanden – eine nicht unbedingt übliche Ausstattung auf Hawai’is Stränden.

Nur unweit nördlich von Anahola sind linkerhand die Kalalea Mountains zu sehen, meist unter dem Namen „King Kong’s Profile“ bekannt. Damit ist die besondere Gesteinsformation gemeint, die vom Profil her „King Kong“ ähnelt und sehr gut vom Highway aus zu sehen ist. Die Stichstraße, die vermeintlich zum Kong führt, war im Mai 2009 für die Öffentlichkeit nicht zugängig.

Wir fahren gemütlich weiter und biegen kurz nach dem MM 23 rechterhand in die Kilauea Rd. ein. Es dauert nicht lange, dann ist der alte Plantagenort Kilauea erreicht, in dem sich ein kleines Shopping Center befindet.


Ein kleiner Besuch in der Kilauea Bakery & Pau Hana Pizza ist empfehlenswert, die Pizzen sind sehr schmackhaft. Es gibt aber noch andere Köstlichkeiten zu kaufen, die man im Freien sitzend verspeisen kann.
Anschließend lohnt sich die Weiterfahrt bis zum Kilauea Lighthouse, die Öffnungszeiten sind von 10:00 am bis 4:00 pm.
Hier ist der nördlichste Punkt sämtlicher Hawai’i-Inseln. Das Lighthouse wurde 1913 errichtet und hatte seinerzeit die größte Linse. 1970 wurde die Linse entfernt und ein Positionslicht installiert.
Neben dem Kilauea Lighthouse ist das Kilauea Point National Wildlife Refuge, das Heim von vielen nistenden Seevögeln.

Wieder zurück am Hwy. 56 geht es westwärts weiter. Zwischen MM 25 und 26 ist rechterhand (nordwärts) die Kalihiwai Rd., in diese einbiegen, ein Stück entlang fahren, um dann linkerhand in die Anini Rd. einzuzweigen. Diese bis an ihr Ende fahren, dann sind wir am beliebten Anini Beach.
Das Meer ist oftmals sehr ruhig, weswegen es sich anbietet, zu schnorcheln.
Dusche und WC ist vorhanden.

Auf der Weiterfahrt Richtung Westen laden in unmittelbarer Nähe zu Princeville zwei Trails zum Vertreten der Beine an.
Zum einen ist das der Powerline Trail North, zum anderen der Hanalei – Okolehao Trail.

Unser nächster Stop ist in Hanalei an der Hanalei Bay. Es wäre schade, einfach durchzufahren.

Das Ching Young Village Shopping Center bietet hauptsächlich fernöstliche Dinge zum Kauf an.

Das auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindliche Hanalei Center hingegen ist amerikanischer Natur. Beim Java Kai lassen wir uns ein Chocolate Cookie mit einem Espresso schmecken, ehe wir uns auf den weiteren Weg machen.

Zuvor noch ein Blick über die Taro Felder. Taro ist eine Wurzelknolle, aus der Poi gewonnen wird. Poi wiederum ist ein sehr kohlenhydratartiger Brei, das bei fast jedem Hawaiianer auf der Speisekarte steht.
Ziemlich am westlichen Ende der Hanalei Bay ist der herrliche Wai’oli Beach mit weißem Sand. Meist sind nur wenige Leute hier und wenn es mehr sind, verlaufen sie sich in gewissem Maße, denn dieser Strand ist ziemlich groß.

Als nächstes warten zwei Caves auf uns, die Maniniholo Dry Cave und die Waikanaloa Wet Cave.

In der Wet Cave war in früheren Jahren schwimmen erlaubt. Im hinteren rechten Teil der Cave befindet sich ein kleines „Loch“. Schwomm man hindurch, gelangte man in den sogenannten „Blue Room“. Er bekam diesen Namen deswegen, weil von oben einfallendes Licht die kleine Höhle blau erschienen ließ.

Die Dry Cave ist um einiges größer als die Wet Cave.

Nur unweit dieser Caves ist der Highway zu Ende. Mit etwas Glück kann man am Parkplatz des Ke’e Beach noch eine Parklücke entdecken. Der Beach ist nahezu immer sehr überlaufen, es ist Geschmackssache, sich hier niederzulassen.

Weswegen es aber so viele Leute hierher zieht, hat einen besonderen Grund, er lautet: Kalalau Trail.

Ich habe eine Kalalau Trail Wegbeschreibung verfasst, inklusive etlicher Fotos.

Möchte man den ganzen Trail laufen, sind hin/retour 22 Meilen zu bewältigen, was nur mit Übernachtungen im Zelt oder unter freiem Himmel machbar ist. Zudem benötigt man für Übernachtungen ein Permit.
Die ersten zwei Meilen bis zum Hanakapi’ai Beach darf man ohne Permit laufen.

Geht man am Ende des Ke'e Beach auf einem schmalen Pfad ein Stückchen bergauf, kann man den Sonnenuntergang genießen.

Sehen wir uns die Schönheiten der Na Pali Coast und des Waimea Canyon aus der Luft an, dazu müssen wir aber zuerst wieder in den Süden fahren.

Unweit von Hanapepe befindet sich Port Allen, direkt am Pazifik gelegen, doch was veranlasst einen Tourist, nach Port Allen zu fahren?

Dafür gibt es einen guten Grund und dieser heißt Heliflug ohne Türen mit Interisland Helicopters. Das ist das non plus ultra auf Kaua’i und ein absolutes Muss!

Dazu muss man wissen, dass Helicopter ohne Türen niedriger fliegen dürfen als Helicopter mit Türen. Welche Vorzüge oder auch Nachteile Helis ohne bzw. mit Türen haben, erkläre ich euch in meinem Info-Teil.

Wir flogen bisher fünf Mal mit Interisland Helicopters, jeder Flug über den Waimea Canyon und die Na Pali Coast war ein Genuss. Getopt wurde das ganze mit dem Flug am 16. Mai 2009, wo Ken, der Inhaber von Interisland Helicopter, unser Pilot war.
Wohin er uns entführte, könnt ihr euch in meinem Videoclip ansehen oder auch den Reiseberichttag dazu lesen.

Mit diesen fantastischen Eindrücken verabschieden wir uns von Kaua’i und versprechen: Wir kommen wieder!