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Aloha 
… soll euch zeigen, dass diese Insel, die
immer wieder von Touristen abgewertet wird, diesen
Ruf nicht verdient hat 
Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass auch
ich zu denjenigen gehörte, die zu Beginn unserer
Hawai’i-Urlaube – Mitte der 1990iger
Jahre – dachte, viel hat O’ahu nicht
zu bieten. Mit diesem vorschnellen Urteil irrte
ich mich aber gewaltig.
Manch einer von euch wird sich die Frage stellen,
soll ich O’ahu zu Beginn einer Hawai’i-Reise
planen oder eher ans Ende legen 
Die Antwort ist schwierig und einfach zugleich,
denn wie so oft gibt es jeweils Vor- und Nachteile.
Vorteil von O’ahu zuerst besuchen:
Diese Insel ist – für mich – die
richtige Einstimmung für Hawai’i, es
kommt das erste Aloha-Feeling auf.
Nachteil von O’ahu zuletzt besuchen:
Fast jeder erleidet einen Schock. Von den überwältigenden
Schönheiten der anderen Inseln landet man in
Honolulu. Schon beim Landeanflug sieht man den schmalen
Waikiki Beach und gleich dahinter eine Hotelburg
nach der anderen, eine höher als die andere.
Gut, man müsste nicht in Honolulu übernachten,
das könnte man zum Beispiel in Kailua an der
Ostküste genauso tun, aber das wollen die wenigsten,
denn wenn Honolulu, dann sollte Waikiki nicht fehlen
und dem stimme ich voll und ganz zu.
Waikiki ist laut, hier tummeln sich Abertausende
von Touristen, Autogehupe hier, Sirene dort –
von Ruhe keine Spur.
Aber genau das ist es: Kommt man von einer deutschen,
österreichischen oder Schweizer Stadt, die
ebenfalls mehr oder weniger laut sind, nach Honolulu,
ist der Schock nicht allzu groß.
Aus diesem Grund empfehle ich, eine Hawai’i-Reise
mit O’ahu zu beginnen und sich im Anschluss
daran den Naturschönheiten der anderen Inseln
zu widmen. Das ist das Eintauchen in eine völlig
andere Welt – ja, so stellt man sich Hawai’i
vor 
Nein, stimmt eigentlich nicht, denn wenn man noch
nie auf Hawai’i war, hat man eine bestimmte
Vorstellung, doch diese ist meist weit unterhalb
der Realität – Hawai’i ist schöner,
als man es sich vorstellen kann.
Über eines muss man sich auf O’ahu auch
im Klaren sein: Es wohnen außergewöhnlich
viele Leute aus Fernost hier, das hat die Insel
geprägt.
Und noch etwas solltet ihr wissen:
Jedes Jahr findet vom 2. Freitag im September bis
zum 2. Freitag im Oktober das Aloha Festival statt.
Besonders schön finde ich die Floral
Parade, eine richtige Augenweide.
Seit 1973 findet jeden zweiten Sonntag im Dezember
der berühmte Honolulu
Marathon statt.
Beginn ist auf dem Ala Moana Boulevard, von wo aus
es Richtung Downtown Honolulu und in der Folge nach
Waikiki geht. Vorbei am Waikiki Beach sind die Läufer
Richtung Diamond Head unterwegs, machen dort eine
kleine Schleife, um zum Waikiki Beach zurück
zu kehren.
Sehen wir uns auf einer gemeinsamen Reise O’ahu
genauer an 
Und so werden wir am Airport begrüßt:
Anschließend übernehmen wir unseren
Alamo Allrad-Jeep, den benötigen wir, weil
wir Gebiete besuchen, die kaum ein Tourist zu Gesicht
bekommt.
Da Alamo/National ihre Car Returns weitab der anderen
Vermieter haben, gibt es in meinem Info-Teil die
Wegbeschreibung
zur Autorückgabe in Honolulu.
Es gäbe noch die Möglichkeit, mit einem
Shuttle zum gebuchten Hotel zu fahren und O’ahu
mit dem öffentlichen Verkehrsmittel The
Bus zu erkunden, doch das ist nicht empfehlenswert.
The Bus ist zwar sehr billig, fährt aber nur
ganz bestimmte Ziele an, sodass man sehr unflexibel
ist.
In Waikiki gibt es zudem den Waikiki
Trolley. Die Fahrer sind sehr unterschiedlich.
Manche erzählen viel von Honolulu oder überhaupt
von O’ahu, andere schweigen sich aus und man
erhält überhaupt keine Infos.
Der Waikiki Trolley fährt ebenfalls nur ganz
bestimmte Ziele innerhalb von Honolulu an und er
fährt sehr langsam, entsprechend benötigt
man viel Zeit, um von A nach B zu kommen und billig
ist er nicht gerade.
Wir fahren daher mit dem Mietwagen zu unserem lieb
gewonnenen Hotel, dem Pacific
Monarch in der Kuhio Ave. in Waikiki.
Dieses Hotel liegt nicht direkt am Waikiki Beach,
aber bis dorthin ist es nicht weit.
Beim Einchecken bekommen wir das sogenannte „Aloha
Book“ ausgehändigt. Dahinter verbirgt
sich kein Bildband, sondern ein Gutschein-„Buch“.
Sei es nun ein Gutschein für McDonalds (1 Burger
kaufen, 2 Burger für dasselbe Geld bekommen),
seien es Rabatte in bestimmten Läden oder auch
ein 1 : 2 Gutschein für die Teilnahme am Lu’au
im Princess Kaiulani Hotel,
also ein Mal zahlen, zwei Leute dürfen zum
Preis von einem daran teilnehmen – dieses
Aloha Book ist wirklich sehr nützlich und hilft,
Geld zu sparen.
Eintritt für das Lu'au
im Princess Kaiulani Hotel.
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In früheren Jahren wohnten wir jeweils im
Outrigger
Reef on the Beach, das direkt am Waikiki Beach
steht. Es wurde 2006/2007 renoviert, wobei mir die
ursprüngliche Bar besser gefiel, es war irgendwie
gemütlicher.
Manch einer wird sich wundern, aber der Waikiki
Beach ist künstlich angelegt. Bis zum Jahre
2009 brachten mehr oder weniger regelmäßig
Schiffe, die von Moloka’i kamen, den weißen
Sand zum Waikiki Beach, dort wurde er dann malerisch
verteilt.
Nun hat der Staat Hawai’i wegen der Weltwirtschaftskrise
kein Geld mehr, die Sandlieferungen wurden auf unbestimmte
Zeit gestrichen und nun geschieht das Unausbleibliche:
Der Waikiki Beach wird noch schmaler, als er ohnehin
schon war, was zur Folge hat, dass manche Hotels
schon sehr nahe am Meer stehen, was der Bausubstanz
nicht gerade gut tut.
Das Herzstück Waikikis ist die Kalakaua Ave.
Hier reiht sich ein Restaurant an das andere, ein
Laden an den anderen und ein Hotel an das andere,
hier pulsiert das Leben, sowohl tagsüber als
auch nachts.
In dem Moment, wo ich diesen Text schreibe (= 8.
Juni 2010), ist der weltberühmte „International
Market Place“ noch vorhanden, es gibt ihn
seit dem 16. Januar 1955.
Doch seit Ende Mai 2010 ist bekannt, dass das Aus
des International Market Place vor der Tür
steht, er soll einem Open Air Shopping Center zum
Opfer fallen.
Es ist schade, denn nicht nur mir ist der International
Market Place ans Herz gewachsen und ich kann mir
Waikiki ohne diesen Markt nicht wirklich vorstellen.
All jenen unter euch, die
den International Market Place nicht mehr
sehen können, hier ein paar Erinnerungsfotos:
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Kleine Einkäufe können in den abc-Läden,
E*Z-Läden usw. getätigt werden. Dort gibt
es eigentlich alles, was man im Urlaubsalltag benötigt,
angefangen über Getränke, Obst, Knabbergebäck
bis zu Sonnenöl und Badetüchern.
Ist richtiges Shopping gefragt? Dann empfehle ich
das Ala
Moana Shopping Center, das sich westlich von
Waikiki befindet. Zahlreiche Geschäfte laden
zum Bummeln ein, es gibt Restaurants jeder Klasse,
nahezu alles, was das Herz begehrt.
Ein wenig einfacher geht es im benachbarten Ward
Center zu, aber ein gemütliches Durchschlendern
ist kein allzu großer Zeitaufwand.
Schräg gegenüber des Pacific Monarch
Hotels, gerade wenige Gehminuten entfernt, ist das
Kings Village
Shopping Center. Es ist ziemlich klein, aber
einen kleinen Besuch allemal wert.

Vom
Hotelzimmer aufgenommen: Sieht witzig aus
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Ebenfalls nahe des Pacific Monarch Hotels ist
unser
Lieblings-Frühstückslokal,
nämlich Perry’s
Smorgy, ein all-you-can-eat. Es wird jedoch
auch Lunch und Dinner angeboten, sonntags zusätzlich
zum Lunch auch noch Brunch.
Steht am Abend essen gehen auf dem Programm, kann
ich guten Gewissens Chili’s
empfehlen, das sich in 2350 Kuhio Ave. befindet.
Die Auswahl ist reichlich und das Essen wirklich
gut.
Ein Restaurant, das ich gerne einmal besuchen möchte,
ist das Top
of Waikiki, wo man im 18. Stockwerk, hoch über
Waikiki, speist, während dessen sich das Restaurant
langsam dreht.
Genug ums Essen gekümmert, jetzt geht’s
auf zur Stadtbesichtigung.
Der Honolulu
Zoo befindet sich am Ostrand von Waikiki. Er
ist nichts Weltbewegendes, eignet sich aber hervorragend,
wenn der Flug zum Festland erst abends geht und
man sich tagsüber nicht mehr weit weg vom Hotel
bewegen möchte, da man ja noch zum Airport
muss.
Auf meiner Info-Seite
zum Honolulu Zoo sind ein paar
Fotos vom Honolulu Zoo.
Der Foster
Botanical Garden ist ein herrlicher botanischer
Garten, den man sich – wenn möglich –
nicht entgehen lassen sollte.
Nun auf zur Erkundung der Altstadt, die sich im
Westen von Honolulu befindet.
Wir beginnen mit dem Aloha
Tower. Parkplätze sind rar und es ist fast
nur Valet Parking möglich.
Der Aloha Tower war viele Jahrzehnte das höchste
Gebäude von Honolulu. Seit langem haben ihm
diesen Rang zahlreiche Hotels abgelaufen und mittlerweile
erscheint der Aloha Tower fast als Zwerg.
Mit einem Aufzug (zuvor security check) kann man
auf die Aussichtsterrasse fahren und schöne
Blicke über den Hafen und Honolulu genießen.
Der unmittelbar an den Aloha Tower angrenzende
Aloha Tower
Market Place ist zwar keine Besonderheit, aber
doch einen kleinen Rundgang wert. Es wird nicht
nur Ramsch zum Kauf angeboten, sondern auch wirklich
schöne Artikel, wie z. B. besondere T-Shirts.
Auch wenn man nur eine Kleinigkeit kauft, z. B.
eine Flasche Wasser oder ein Eis und hebt die Rechnung
auf, sollte man diese sinnvoller Weise dem Herrn
beim Valet Parking vorzeigen, dann ermäßigt
sich die Parkgebühr.
Unweit vom Aloha Tower Market Place befindet sich
Gordon Biersch,
eine bekannte Mikrobrauerei. Es werden verschiedene
Biere gegen Entgelt zum Verkosten angeboten und
die Speisekarte macht einem den Mund wässrig.
Da wir in der Nähe von Chinatown
sind, statten wir dieser einen Besuch ab, doch ich
kann Chinatown eigentlich nichts sehr Positives
abgewinnen.
Hier ein paar Fotos, wobei man auf einem Foto die
ständige Polizeipräsenz gut erkennen kann:
Links ein Polizeiauto, rechts ein Polizeiauto...
Der Gang durch die verschiedenen Märkte und
Läden ist aufs Erste interessant, aber spätestens
der zweite Blick zeigt ein sagenhaftes Chaos, wobei
das aber nicht für alles gilt.
Es gibt diverse Stände, wo frische Speisen
zubereitet werden. So sah ich z. B. lecker aussehende
Hähnchenteile am Grill liegen, die noch nicht
ganz fertig waren, reihenweise stellten sich Käufer
an.
Im Augenwinkel sah ich, dass sich etwas in der Nähe
des Grills bewegte und im selben Augenblick überkam
mich großer Ekel: Eine Horde (!) Kakerlaken
lief auf die Hähnchenteile zu! Wenn ihr nun
meint – vom Koch abgesehen – dass sich
die Käufer an den Kakerlaken gestört hätten,
liegt ihr falsch! Das schien völlig normal
zu sein, aber mir war es zuviel und ich wandte mich
ab. Ich hatte ohnehin nicht vorgehabt, etwas zu
kaufen, aber wenn… Gut, den Rest könnt
ihr euch denken 
Die sonstigen Sehenswürdigkeiten in der Nähe,
wie Iolani Palace, State Capitol, die Kamehameha
Statue (übrigens nicht das Original, denn das
steht in Kapa’au auf Big Island) und das Rathaus,
sollten bei einem Erstbesuch von Honolulu eigentlich
nicht fehlen, es sei denn, es mangelt an Zeit, wie
leider immer wieder.
Apropos Zeit: Wenn diese aufgebracht werden kann,
ist ein Besuch des Bishop
Museums sehr empfehlenswert.
Unser nächstes Ziel ist der Punchbowl Crater,
ein erloschener Vulkan, der sich ein kleines Stück
nördlich von Honolulu Downtown befindet. In
diesem Krater befindet sich das National
Memorial of the Pacific, das ist der größte
Soldatenfriedhof von Hawai’i. Hier sind fast
37.000 amerikanische Soldaten begraben.
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In unmittelbarer Nähe des
Punchbowl Craters ist der Tantalus Drive, ein
serpentinenartig angelegter Scenic Drive, der
durch den Regenwald auf den Mt. Tantalus führt,
von wo aus man eine fantastische Sicht auf Honolulu
mit dem Diamond Head (im Hintergrund) hat. |
In Reiseführern wird immer wieder empfohlen,
den Tantalus Drive zur Sonnenuntergangszeit zu fahren.
Solange das Wetter mitspielt, ist dieser Tipp goldrichtig,
aber oftmals ziehen schon zu Mittag Wolken auf,
die beharrlich die Sonne verdecken und mit tollen
Sonnenuntergängen ist dann vom Tantalus Drive
aus nichts mehr. Hier hilft nur eines: Wetter beobachten
und zur vermeintlich richtigen Zeit fahren.
Da wir nicht sehr weit vom bekannten Nu’uanu
Pali Lookout entfernt sind, machen wir uns auf den
Weg und fahren den westwärts gelegenen Nu’uanu
Pali Hwy. (= 61), bis zur Ausschilderung des Lookouts
und biegen ab.
Am Nu’uanu Pali Lookout ist es meist sehr
windig und dadurch auch kühler. Der Blick auf
die steil abfallenden Klippen, die man „Pali“
nennt sowie nach Kane’ohe und Kailua sind
wunderschön.
Nun würden wir aber gerne einen Trail laufen
und was bietet sich in dieser Gegend mehr an, als
der Maunawili
Demo Trail Pali Side? Er beginnt
in der nicht zu übersehenden Haarnadelkurve,
das Auto stellt man am dort befindlichen Parkplatz
ab.
Dieser Trail führt bis nach Waimanalo an der
Ostküste. Einem Touristen ist es fast nie möglich,
einen Shuttle zu organisieren und die Alternative,
ein zweites Auto anzumieten, um an jedem Trailhead
ein Auto stehen zu haben, scheidet ebenfalls fast
immer aus. Somit ist man am besten beraten, einen
Teil des Trails zu laufen und dann umzudrehen. Auf
jeden Fall sehr lohnenswert!
Schließlich fahren wir nach Honolulu zurück,
denn wir besorgen uns zwei Permits.
Eines ist für die Poamoho Access Rd. mit dem
gleichnamigen Trail, nahe von Wahiawa im Inselzentrum,
das andere ist für die Satellite Tracking Station
Access Rd., auf der wir in die Wai’anae Mountains
im Nordwesten von O’ahu kommen.
In meinem Info-Teil zu Permits auf O’ahu erkläre
ich die Wegbeschreibung
zu Na Ala Hele bzw. DLNR, wo
wir die kostenlosen Permits bekommen.
Doch wir streben nicht sofort diese Ziele an, sondern
nehmen den von Honolulu aus gesehenen östlichen
sowie nördlichen Teil genauer unter die Lupe.
Nördlich von Honolulu gibt es den Mau’umae
Ridge Trail, der wie auf einer
Hochschaubahn (hinauf – hinunter – hinauf
– hinunter) in die Ko’olau Mountains
führt. Zugegeben, der Trail ist in gewissem
Maße anstrengend, aber die Sicht auf Honolulu
ist wunderschön.
Da wir gerade beim Wandern sind, knöpfen wir
uns doch gleich den nächsten Trail vor. Es
ist der Kuli’ou’ou
Ridge Trail, der ebenfalls in
die Ko’olau Mountains führt. Auch für
diesen Trail benötigt man ein wenig Kondition,
ansonsten ist der Muskelkater am nächsten Tag
garantiert.
Wenn man beim Picknicktisch weiter nach oben bis
zum „end of trail“ geht, hat man eine
atemberaubende Sicht auf den Koko Crater, Koko Head
und Diamond Head. Allein dafür lohnt sich die
Anstrengung.
Ich habe von diesem Trail einen Videoclip
geschnitten, wer Lust hat, ist herzlich eingeladen.
In Hawai’i Kai, ein klein wenig weiter östlich,
machen wir im Koko
Marina Shopping Center eine kleine Pause, bummeln
ein wenig und gönnen uns eine Kleinigkeit zum
Essen sowie zum Abschluss ein Eis.
Nicht ganz unwichtiger Hinweis: In diesem Shopping
Center gibt es ein Foodland,
in dem man mit der Maika'i
Card Geld sparen kann.
Frisch gestärkt geht es nun auf den Diamond
Head, den „Hausberg“ von Honolulu. Verständlich,
dass sich das fast kein Tourist entgehen lässt
und somit ist der ca. 45 Minuten lange Trail meist
hoffnungslos überlaufen.
| Doch
wen stört das schon, hat man von oben
eine traumhafte Sicht auf Honolulu mit Waikiki
und dem Waikiki Beach, dem Kapiolani Park
und auf der anderen Seite kann man direkt
in den Diamond Head Crater blicken. |
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Möchtet ihr einen Videoclip davon sehen? Aber
gerne – hier der Clip
vom Diamond Head Trail.
Zur Abwechslung ist jetzt schnorcheln angesagt.
Obwohl die Hanauma
Bay nicht mehr wirklich zu empfehlen ist, möchte
ich sie dennoch erwähnen.
Ihr werdet euch nun fragen „warum nicht mehr
empfehlenswert?“. Die Antwort ist einfach:
Es sind sehr häufig viel zu viele Besucher
dort, fast alle schnorcheln, dadurch ist das Meer
sehr aufgewühlt und man sieht kaum etwas.
Wer trotzdem in der Hanauma Bay schnorcheln möchte,
sollte sehr zeitig am Morgen dort sein, 9 Uhr sollte
angestrebt werden.
Es gibt vereinzelt Tage, wo man sogar um 10 Uhr
noch einen Parkplatz bekommt, aber diese Tage sind
wirklich selten.
Beachtet auch, dass die Hanauma Bay jeden Dienstag
geschlossen ist.
Wie wäre es mit etwas Botanik? Nicht sehr
weit vom Diamond Head entfernt befindet sich der
Koko
Crater Botanical Garden. Es ist ein relativ
junger botanischer Garten mit je nach Jahreszeit
vielen blühenden Pflanzen. Auch die Kakteenabteilung
ist sehr schön anzusehen. Antimoskitospray
ist jedoch empfehlenswert, außerdem die Mitnahme
von Wasser, denn im Koko Crater Botanical Garden
wird es ganz schön heiß.
Auf meiner Info-Seite
zum Koko Crater Botanical Garden
könnt ihr euch ein paar Fotos ansehen.
Nach der Botanik widmen wir uns der Zoologie. Dafür
eignet sich der Sea
Life Park hervorragend und er liegt auf unserem
weiteren Weg Richtung Norden.
Der Eintritt ist kein billiges Vergnügen und
will man an der Delfinfütterung teilnehmen,
kostet das natürlich extra.
Am Waimanalo Beach halten wir uns ein wenig auf.
Von hier aus sehen wir Manana Island, auch Rabbit
Island genannt.
In Waimanalo beginnt der Maunawili
Demo Trail Waimanalo Side, das
ist jener Trail, den ich schon weiter oberhalb vom
Pali Hwy. aus erwähnte.
Weiter geht es nach Kailua mit dem schönen
Kailua Beach Park und über Kane’ohe weiter
nach Norden. Entlang dieser Strecke gibt es immer
wieder mehr oder weniger große Strände.
Im Kualoa Conservation Regional Park stellen wir
unser Auto und gehen ein paar Meter zum Strand hinunter.
Von hier aus ist „Chinaman’s Hat“
zu sehen, eine aus dem Meer ragende Felsformation,
die die Form eines chinesischen Hutes hat.

Chinaman's
Hat
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"Gehen
wir heute in die Disco?"  |
In Ka’a’awa steht (von Süden kommend)
linkerhand des Highways das Crouching
Lion Inn Restaurant. Es ist ein Restaurant der
gehobeneren Klasse, der einzige Nachteil ist, dass
es vom Meer durch den Highway getrennt ist.
Ich kann ruhigen Gewissens das Top Sirloin Steak
empfehlen – ein Gedicht!
Jetzt widmen wir uns der Kultur, das Polynesian
Cultural Center in La’ie steht am Programm.
Es ist zwar sehr touristisch, aber trotzdem einen
Besuch wert. In sehr gut gemachten Shows der verschiedenen
Südseeinseln wird einem die jeweilige Kultur
näher gebracht.
Das PCC öffnet um 12 Uhr, sonntags ist es geschlossen.
Wer Interesse am PCC hat, sollte ziemlich pünktlich
sein und nicht erst um 14 Uhr kommen. Das Gelände
ist sehr weitläufig und es bedarf einiges an
Zeit, um womöglich alle Shows sehen zu können
und allein die Farbenpracht der Kostüme ist
beachtlich.
Getränke, kleine Imbisse und Eis können
käuflich erworben werden.
Abends wird ein Lu’au angeboten, an dem wir
jedoch noch nie teilgenommen haben und daher kann
ich es weder empfehlen noch davon abraten.
Den nächsten Stopp machen wir an der Turtle
Bay. Mit etwas Glück sieht man hier die grünen
Meeresschildkröten.
Weiter geht es zum Sunset Beach. Weswegen er diesen
Namen trägt weiß man spätestens
dann, wenn man mal zum Sunset dort gewesen ist.
Romantik pur!
Ist zwischendurch ein Trail gefragt? Kein Problem
In Waimea zweigt südostwärts die Pupukea
Road ab, die uns zum Trailhead des Kaunala
Trails bringt.
Anschließend ist am Laniakea Beach wieder
eine Pause geplant, denn hier ist die Wahrscheinlichkeit,
dass man grüne Meeresschildkröten sieht,
sehr hoch.
Nun ist es nicht mehr sehr weit und wir sind in
Haleiwa.
Haleiwa ist ein ziemlich verschlafenes Nest mit
einem ganz eigenen Flair, hier sind die Surfboarder
zu Hause.
Wir lieben es, uns in der Coffee
Gallery Eiskaffee zu bestellen und auf den im
Freien aufgestellten Holztischen mit Bänken
zu schlürfen.
Ist ein exquisites Restaurant gesucht, kann ich
Jameson’s
by the Sea empfehlen. Die Lage ist perfekt,
die Speisen ebenso und dass Perfektes seinen (hohen)
Preis hat, ist fast jedem bekannt – aber man
gönnt sich ja sonst nichts 
Wir fahren weiter westwärts und parken uns
direkt am Dillingham Airfield ein. Ja, das darf
man! Jetzt möchtet ihr wissen, was wir hier
tun
Nein, wir fliegen nicht, aber nur unweit entfernt
beginnt der Kealia
Trail, den wollen wir jetzt
laufen.
Er bringt uns in die Wai'anae Mountains, in die
wir – von der Westseite her – nur mit
einem entsprechenden Permit über die Satellite
Tracking Station Access Rd. kommen.
Läuft man den Kealia Trail vom Dillingham Airfield
aus, benötigt man kein Permit.
Wieder retour fahren wir den Farrington Hwy. bis
zu seinem Ende. Hier beginnt der Ka’ena
Point Trail Mokule’ia Side,
auf dem wir in das einzige Vogelschutzgebiet von
O’ahu kommen, u. a. brüten Albatrosse
hier. Schnorchelsachen nicht vergessen, denn wenn
das Meer ruhig ist, kann man am Ka’ena Point
herrlich schnorcheln!
Wir fahren anschließend über den Hwy.
99 nach Haleiwa zurück und in der Folge nach
Wahiawa.
Eine kleine Besichtigung des Wahiawa
Botanical Gardens sollte möglich sein.
Dieser botanische Garten ist nicht sehr groß
und auch nicht überlaufen.
Auf meiner Info-Seite
zum Wahiawa Botanical Garden
gibt es Fotos.
Doch beim Wort „Wahiawa“ fällt
mir noch etwas ein: Dole
Plantation
Und Dole = Ananas 
Schon mal das beste Ananas-Eis aller Zeiten gegessen?
Wenn nein, dann sollte es jetzt sein.
Im Shop wird vieles angeboten und alles hat etwas
mit Ananas zu tun, seien es bedruckte T-Shirts,
Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Ananas, Bücher
über Ananas – Ananas, wohin man sieht

Der Irrgarten
ist recht witzig und es ist gar nicht so einfach,
wieder herauszufinden.
Bei genügend Zeit lohnt sich die Fahrt mit
dem Pineapple
Express. Dieser kleine Zug fährt innerhalb
von 20 Minuten eine zwei Meilen lange Strecke ab
und in dieser Zeit bekommt man viele Infos über
die Geschichte der Ananas.
Weiter geht es in südliche Richtung. Am Plan
steht Pearl
Harbor, das sich nur wenige Touristen entgehen
lassen.
Am besten ist es, wenn wir uns als erstes die Karten
für die Bootstour holen und uns ins Shuttleboat
setzen, um zum Memorial
zu fahren.
Anschließend sehen wir uns den Film und die
Ausstellung an.
Und nun ab in den Südwesten und Westen 
Was hat denn ein Zug auf O’ahu verloren? Diese
Frage wird sich manch einer denken.
Auf O’ahu und anderen Hawai’i-Inseln
fuhren früher tatsächlich Züge! Sie
waren hauptsächlich wegen des Transportes von
Zuckerrohr von A nach B im Einsatz.
Reste der früheren Gleisanlagen kann man sehen,
wenn man im Westen am Farrington Hwy. bis zur Yokohama
Bay fährt bzw. so weit, bis die Straße
zu Ende ist.
Dort beginnt der seit Jahren gesperrte Ka’ena
Point Trail west side, aber es steht nichts im Wege,
den Trail ein Stück zu laufen, gesperrt ist
er ca. bei der Hälfte, weil ein Teil des Trails
ins Meer abgebrochen und daher diese Stelle nahezu
unpassierbar geworden ist.
Sieht man zu Trailbeginn auf
den Boden, erkennt man immer wieder die
Holzbohlen, die Eisenschienen wurden schon
längst entfernt. Der Zug fuhr früher
um den Ka’ena Point herum.
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Zurück zur Hawai'i Railway Society: Zu Öffnungszeiten
darf man sich frei am Gelände bewegen und fotografieren.
Sämtliche Restaurierungsarbeiten an Zügen
und Waggons werden von Freiwilligen durchgeführt.
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Der bekannte Parlon
Car 64 fährt jeden zweiten Sonntag
im Monat von hier Richtung Norden ab, stoppt
am Kahe Point Beach Conservation Park und kehrt
wieder zur Hawai’i Railway Society zurück.
Reservierung ist dringend angeraten, da die
Sitzplätze verständlicherweise limitiert
sind. |
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Beim Weiterfahren entlang der Westküste fallen
uns die zahlreichen Zelt“städte“
auf.
Diese gab es – in weit geringerem Ausmaß
– schon früher, aber seit der Wirtschaftskrise
ist die Zahl der Obdachlosen und somit die Zeltstädte
rapid angestiegen.
Weshalb sie gerade im Westen und sonst kaum auf
O’ahu zu finden sind, hat einen Grund: Der
Westen wird von den Touristen weniger bereist, somit
bekommen die Touristen wenig bis gar nichts von
den vielen Obdachlosen mit.
Manche der Obdachlosen könnten sich nicht mal
ein Zelt leisten und haben sich aus den primitivsten
Mitteln eine „Unterkunft“ gebastelt,
manchmal nur aus Baumästen bestehend, über
die irgendwelche Tücher mehr oder weniger gespannt
sind. Wiederum andere leben bzw. schlafen in ihren
alten Autos.
Von der Polizei wird dies geduldet, denn wohin sonst
mit den Obdachlosen?
Im Urlaub April/Mai 2009 fiel mir nur eines unangenehm
auf: Diese armen Leute packen ihren Müll zwar
in große schwarze Plastiksäcke, doch
diese Säcke türmten sich entlang des Highways.
Je öfter wir daran vorbei fuhren, umso mehr
Säcke lagen umher und ich frage mich, wie oft
bzw. selten die Müllabfuhr kommt. Ein schöner
Anblick war das nämlich nicht gerade.
Obwohl es im Westen von O’ahu einige schöne
Strände gibt, sind diese für Touristen
nun fast tabu, eben wegen der Obdachlosen.
Im Ort Makaha werde ich jedes Mal nachdenklich.
Hier wuchs ab dem zehnten Lebensjahr Israel Kamakawiwo’ole
auf, der am 20. Mai 1959 in Honolulu geboren wurde.
Die ersten zehn Jahre wohnte er im Palolo Valley,
nördlich von Honolulu.
Israel, liebevoll auch „IZ“ genannt,
war ein äußerst begabter Sänger,
der auch Ukulele spielte. Ja, er war, denn er starb
am 26. Juni 1997 im Alter von 38 Jahren. Klar, viel
zu früh, aber er litt an krankhafter Fettsucht,
deren Folgen er nicht überlebte, er wog zuletzt
350 kg.
IZ war der dritte Hawaiianer (und der erste Nicht-Politiker),
dessen Sarg im Capitol Building aufgebahrt wurde.
Später wurde seine Asche dem Meer übergeben.
Schon bei meinen ersten Hawai’i-Urlauben
kaufte ich einige CD’s der Gruppe „The
Makaha Sons of Ni’ihau“. Diese Gruppe
wurde von IZ, seinem Bruder Skippy sowie drei weiteren
Sängern 1976 gegründet und mir gefiel
die Musik auf Anhieb.
Skippy erlitt 1982 eine tödliche Herzattacke,
was IZ schwer traf. Wen wundert’s…
Die Makaha Sons of Ni’ihau blieben bis 1990
bestehen, dann trennte sich IZ und machte sich selbständig.
Ein Album nach dem anderen kam auf den Markt und
war jedes Mal auf Platz 1.
Dass ich alle CDs besitze, erwähne ich nur
am Rande, aber nicht nur das, auch DVDs und ein
Buch über sein Leben darf ich mein eigen nennen.
Auch jetzt, in dem Moment, in dem ich diesen Text
schreibe, höre ich IZ’ Musik 
Kein anderer Sänger der Jetzt-Zeit kommt nur
annähernd an IZ heran, auch wenn ich natürlich
auch Gefallen an vielen anderen finden kann und
insgesamt mehr als 50 CDs mit nur hawaiischer Musik
und Liedern besitze.
Genug von Musik geschwärmt 
Nach Makaha dauert es nicht mehr sehr lange, dann
ist der Highway zu Ende und man befindet sich an
der Yokohama Bay, die eigentlich Keawa’ula
Bay heißt, aber ersteres ist leichter zu merken
Hier ist schöner weißer Sandstrand,
meist ist das Meer ruhig, sodass man bedenkenlos
baden und schnorcheln kann.
Doch für uns steht das letzte Highlight von
O’ahu am Programm, nämlich die Wai’anae
Mountains. Dafür haben wir uns bereits in Honolulu
das kostenlose
Permit zum Befahren der Satellite Tracking Station
Access Road geholt.
Wenn ihr an der Yokohama Bay steht und rechterhand
hoch auf die Berge guckt, seht ihr einen riesengroß
wirkenden „Tennisball“ – dort
hinauf und noch weiter möchten wir, schon deswegen,
damit wir dem Tennisball nahe sind 
Nach dem Vorzeigen des Permits und der Reisepässe
dürfen wir weiter fahren. Nach dem Passieren
des zweiten Gates ist bald die ungeteerte Piste
erreicht und man durchfährt ein naturbelassenes
Gebiet. Es ist herrlich grün hier oben, das
würde man „von unten“ nicht für
möglich halten.
Je nach Jahreszeit sind die
Strawberry Guavas, von den Hawaiianern auch
„Hawai’i Cherry’s“
genannt, reif, die köstlich schmecken!
Vorsicht: Suchtgefahr 
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Auch Trails sind in den Wai’anae Mountains
zu finden. Zum einen der Mokule’ia
Trail, zum anderen der Kuaokala
Trail.
Man könnte auch das Auto beim Trailhead des
Kealia Trails stehen lassen und hinunter zum Dillingham
Airfield laufen, von dieser Richtung ist auch meine
Trailbeschreibung des Kealia Trails, aber daran
denken: Man muss auch wieder hoch.
Die ungeteerte Piste darf man nicht unterschätzen.
Sie zieht sich gewaltig in die Länge. Dazu
kommt, dass man wegen der vielen Fotopausen, die
sich nur schwer bis gar nicht vermeiden lassen,
kaum vorwärts kommt.
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Zuvor noch nie gesehene Hinweisschilder. |
DAS ist das O’ahu, wie es nur ganz, ganz
wenige deutschsprachige Touristen kennen, zumindest
wurde mir das von der Lady von Na Ala Hele, die
die Permits ausstellt, schon mehrfach erzählt.
Aber auch Touristen anderer Länder wird man
hier vergebens suchen.
Mit diesem für mich außergewöhnlichen
Highlight verabschieden wir uns von O’ahu
und versprechen: Wir kommen wieder 
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