|
Talsperren
auf Gran Canaria
|
Februar 2011:
Vorab möchte ich Herrn Volker
Bettzieche meinen Dank aussprechen, denn er war derjenige,
der mir den Tipp gab, den Talsperren auf Gran Canaria
doch eine eigene Seite zu widmen.
Herr Bettzieche las meinen Artikel über
die "Risse" an der Talsperre des Soria-Stausees
und schrieb mich daraufhin an. Da er selbst diesen "Riss"
bereits 2009 fotografierte, konnte dieser also nicht neu
sein. Michi und ich nahmen dies zum Anlass, ein zweites
Mal zum Soria-Stausee zu fahren und hatten das Glück,
den Pegelmeister zu treffen, der uns bereitwillig Auskunft
gab. Dies ist in meinem Artikel vom 18. Februar 2011 nachzulesen
(bitte auf dieser Seite zum entsprechenden Datum hinunter
scrollen).
Herr Bettzieche hat eine sehr aufschlussreiche
Auflistung seiner 2009 besuchten Talsperren
auf Gran Canaria, in der z. B. die jeweiligen Bauzeiten
sowie die Fassungsvermögen genau angegeben sind.
Ich freue mich sehr, dass sich Herr Bettzieche
bei mir gemeldet hat, denn nur dadurch konnte der Irrtum
mit dem "Riss" an der Talsperre des Soria geklärt
werden.
********************
Der Großbrand im Juli 2007 forderte,
dass zum Löschen des Feuers alles, was Wasser war,
herbei geholt wurde, sei es mit Tankwagen oder Löschhelikoptern.
Anschließend waren die Stauseen auf Gran Canaria
und auch die privaten Wassertanks erschreckend leer.
Obwohl die Winter 2007/2008 und 2008/2009
alles andere als trocken waren, reichte es nicht annähernd
aus, die Stauseen wieder aufzufüllen. Nicht auszudenken,
wenn während dieser Zeit ein weiterer Großbrand
ausgebrochen wäre!
Erst der Winter 2009/2010 füllte die
Stauseen großteils wieder auf, der Winter 2010/2011
brachte sie dann sogar zum Überlaufen.
Da wir gerne Talsperren besuchen, bleibt
es nicht aus, dass ich auch viel fotografiert habe, um
das Ganze bildlich festzuhalten.
Die für mich schönste Talsperre
ist jene der Embalse de Ayagaures, die rötliche Bogenform
ist einmal etwas ganz Anderes.
Nachfolgend chronologisch unsere "Stausee-Runden",
die zuletzt besuchten jeweils an erster Stelle.
********************
31. Januar
2011: Fahrt zum Presa de la Cueva de las Niñas
und zum Embalse de Soría
Das heutige traumhaft schöne Wetter
nahmen wir zum Anlass, um nach fast einem Jahr wieder
mal eine kleine Stausee-Besichtigungsrunde zu drehen.
| Auf
der GC 60 fuhren wir in nördliche Richtung
nach Ayacata. Hier blühen die Mandelbäume
naturgemäß noch mehr als eine Woche zuvor. |
 |
Nachfolgend Vergleichsbilder vom Presa
de la Cueva de las Niñas, ein Mal von heute,
das andere Mal von 2011, fast vom gleichen Standort aufgenommen.
Man sieht sehr gut, dass dieses Jahr der Stausee um etliches
weniger Wasser hat.

aufgenommen:
31. Januar 2012
|

aufgenommen:
21. Februar 2011 |

aufgenommen:
31. Januar 2012
|

aufgenommen:
21. Februar 2011 |
Die nachfolgenden 3 Fotos sind von heute.
Rechts: Dort, wo heute Leute spazieren gingen,
war letztes Jahr meterhoch Wasser.
|
 |
Auch die nachfolgenden Bilder zeigen, wie verhältnismäßig
klein die Wasseroberfläche dieses Stausees ist.
|
|
Anschließend fuhren wir weiter
und kamen beim Presa de el Perro vorbei. Auch hier
sieht man den niedrigen Wasserpegel eindeutig.
|
Nun ging es zum Embalse de Soría, der natürlich
auch deutlich weniger Wasser hat.
| Am Weg
zur Staumauer blühten bereits die blauen Taginasten. |
 |
Wiederum zwei interessante Vergleichsfotos. Auf dem rechten
Foto, mit rotem Pfeil markiert, sieht man einen winzigen
"Stein" aus dem See ragen. Am linken Foto, das
ich heute geschossen habe, ist plötzlich eine kleine
Halbinsel zu erkennen.

aufgenommen:
31. Januar 2012
|

aufgenommen:
9. Februar 2011 |
Die Halbinsel weckte mein besonderes Interesse, da ich
linkerhand so etwas Ähnliches wie einen dunklen Sandhügel
sah, daher zoomte ich stärker heran:
Einen Reim aus dem Gesehenen kann ich mir allerdings
nicht machen.
| |
Noch ein letztes Foto vom Soría
Stausee, ehe wir im oberhalb befindlichen Restaurant
einen kleinen Imbiss zu uns nahmen und schließlich
die Rückfahrt antraten. |
Weitere Stausee-Besichtigungen werden demnächst
folgen, so es das Wetter zulässt. Ich habe nun wirklich
nichts gegen Schönwetter, aber was diesen Winter
auf Gran Canaria bisher abläuft, ist nicht normal.
Es gab bisher viel zu wenig Regen, aber üblicherweise
zeigt der Februar, was er kann und dreht seine Schleusen
voll auf. Bleibt abzuwarten, wie es diesmal wird.
17. April
2011: Der Videoclip "Eine Fahrt durch den Frühling
2011 - Teil 5" ist fertig
Nun ist auch der fünfte und somit letzte
Videoclip der Serie "Eine Fahrt durch den Frühling
2011" fertig.
Er zeigt den Presa de las Hoyas, Presa de
Lugarejos und Presa de los Perez und als fast noch Geheimtipp
die Fahrt zur santuario Cueva de la Virgen de Fátima
im Barranco Hondo de Abajo (= GC 223). Vom Barranco Hondo
de Abajo selbst habe ich keine Filmschnipsel, ich verrate
aber so viel: Es ist eine wunderschöne Fahrt, die
sich auf jeden Fall lohnt. Manchmal kann das Wetter aber
verrückt spielen, dann ist es so nebelig, dass man
fast nichts sieht.
Wer Lust hat, den jetzt fertig gewordenen
Videoclip anzusehen,
ist herzlich eingeladen!
8. April 2011:
Der Videoclip "Eine Fahrt durch den Frühling
2011 - Teil 4" ist fertig
Fertig ist der kurze Videoclip ja schon
gewesen, aber hochgeladen hatte ich ihn noch nicht. Das
ist jetzt geschehen und ab sofort könnt ihr den knapp
2 Minuten langen Videoclip
über den Embalse de Chira ansehen.
30. März
2011: Der Videoclip "Eine Fahrt durch den Frühling
2011 - Teil 3" ist fertig!
So, der nächste Videoclip Eine
Fahrt durch den Frühling 2011 - Teil 3 ist fertig.
In diesem Videoclip stelle ich euch den
Presa de Ayagaures, der mit meinen Augen betrachtet die
schönste Talsperre von Gran Canaria hat, sowie den
nördlich angrenzenden Presa de Gambuesa vor.
Nach dem Überqueren der Talsperre des
Presa de Gambuesa gingen wir linkerhand ein kleines Stück
hoch, dabei entstanden die Blumen- und Banenenaufnahmen.
Viel Spaß beim Gucken!
22. März
2011: Der Videoclip "Eine Fahrt durch den Frühling
2011 - Teil 2 ist fertig!
Nun ist auch der Videoclp Eine
Fahrt durch den Frühling 2011 - Teil 2 fertig.
In diesem Videoclip seht ihr die Fahrt von
San Nicolás de Tolentino auf der GC 210 nach Artenara,
wobei natürlich - wie könnte es anders sein
- auch einige Talsperren und Stauseen zu sehen sind. Nach
dem regenreichen Winter sind die Stauseen wirklich gut
gefüllt und das Wasser rinnt teilweise über
den Überlauf.
12. März
2011: Der Videoclip "Eine Fahrt durch den Frühling
2011 - Teil 1" ist fertig!
Der Clip Eine
Fahrt durch den Frühling 2011 - Teil 1 ist soeben
fertig geworden.
Man sieht darinnen, wie voll die Stauseen
nach dem regenreichen Winter sind. Es ist irgendwie beruhigend.
Landschaftlich ist es jetzt wunderschön, vieles blüht
bereits und weitere Blüten sind am Aufgehen.
Viel Spaß beim Video Gucken!
Teil 2 muss ich erst schneiden, aber das
Hauptthema werden - so wie beim Teil 2 - wiederum Talsperren
auf Gran Canaria sein.
Einen Teil 3 wird es übrigens auch
noch geben.
2. März
2011: Besuch des Presa de las Hoyas, Presa de Lugarejos
und Presa de los Perez
Den gestrigen Tag wollten wir eigentlich
wandernd im Tamadaba Gebirge verbringen. Doch manchmal
kommt es erstens anders, als man zweitens denkt. Es war
dort oben dermaßen kalt (12° C im Schatten),
dazu wehte ein sehr starker Wind - und wir waren nur in
kurzen Hosen unterwegs, was völlig ungeeignet war.
Daher disponierten wir um, was in Anbetracht
dessen, dass sich in der näheren Umgebung gleich
drei Stauseen nacheinander befinden, leicht fiel.
>>
hier geht es zum
Videoclip (02:23)
Zuerst sahen wir uns den Presa de las Hoyas
an.
| Die
Talsperre des Presa de las Hoyas mit dem deutlich
zu erkennenden Überlauf. |
 |
| |
Über diese Treppe, an der man linkerhand
noch die Reste der Baugeräte sieht, gingen wir
zur Talsperre hinunter. |
| Richtung
Westen fotografiert. |
 |
| |
Richtung Nordost fotografiert. |
| Blick
von der Staumauer Richtung Süden. |
 |
| |
Anschließend fuhren wir zum etwas
nördlicher gelegenen Presa de Lugarejos. |
| Die
Talsperre in nahezu voller Breite. |
 |
| |
In unmittelbarer Nähe der Talsperre
sind auch hier noch die Überbleibsel aus der
Bauzeit zu bewundern. |
| Ehe
wir über die Talsperre gingen, ein Foto derselben. |
 |
| |
Hier noch einmal, etwas genauer. Im
Hintergrund ist der Überlauf zu erkennen. |
| Auf
dem Weg zum anderen Ende der Talsperre. |
 |
| |
Blick von der Talsperre über den
Stausee Richtung Süden. |
| Hier
drinnen dürfte sich die Pegelstandsmessung
befinden. |
 |
| |
Blick vom westlichen Ende der Talsperre
Richtung Osten. Im Vordergrund ist ein Teil des Überlaufes
sichtbar. |
| Nun
fehlte noch der Dritte im Bunde, der Presa de los
Perez. Hier die Talsperre mit dem Stausee. |
 |
| |
Blick in östliche Richtung. |
| Auch
dieser Stausee hat, wie auch der Presa de Lugarejos,
eine gebogene Talsperre.
Der Überlauf befindet sich rechts hinten, wie
auf dem unteren rechten Foto relativ gut zu erkennen
ist. |
 |
Nach dieser Talsperren- und Stauseebesichtung setzten
wir unseren Inselausflug fort und fuhren über kleine
Straßen zur Cumbre.
24. Februar
2011: Versprochener Bericht Stauseen Ayagaures und Gambuesa
Wir fuhren von den Bergen Richtung Maspalomas
und ab dort auf der GC 1 in westlicher Richtung, wo wir
dann an der ausgeschilderten Ausfahrt GC 503 nach Ayagaures
von der GC 1 abfuhren.
Die GC 503 teilt sich bald. Links geht sie
als GC 503 weiter, rechterhand wird sie zur GC 504 und
auf dieser Straße gelangt man nach einiger Zeit
zum Embalse de Ayagaures. Die GC 504 ist eine beliebte
Straße, sie wird sehr gerne von Radfahrern benutzt.
Entsprechend viele begegneten uns, Vorsicht war also angesagt.
>>
hier geht es zum
Videoclip (03:17)
Am geschotterten Parkplatz stellten wir
das Auto ab und machten uns auf den Weg, um über
die Staumauer zu gehen.
| Zuerst
ließen wir noch ein Auto vorbei... |
 |
| |
... und beschlossen, uns anschließend
den Überlauf anzusehen - und was man sonst noch
so sieht  |
| Hier
ein Blick von der Staumauer Richtung Norden. |
 |
| |
Nachfolgend die Staumauer sowie der
Überlauf. |
| Blick
auf die Staumauer nach dem Überqueren. |
 |
Auf demselben Weg gingen wir zurück und nordwärts,
vorbei an alten kanarischen Häusern.
Vieles blühte und an den Ohrenkakteen wuchsen schon
die roten Früchte, Tunas genannt, heran. Der Inhalt
der Tunas schmeckt köstlich, allerdings sollte man
sie unbedingt mit dicken Handschuhen pflücken, ansonsten
ist die Handinnenfläche mit Stacheln übersät.
Wusstet ihr, dass aus dem Fruchtfleisch der Tunas die
berühmte Kaktusmarmelade hergestellt wird?
| |
Die Staumauer mit dem Überlauf
des Embalse de Gambuesa. Das Wasser des Überlaufes
läuft direkt in den Embalse de Ayagaures. |
| Über
diese schmale Treppe gelangten wir auf die Staumauer
des Embalse de Gambuesa, man könnte jedoch
auch auf der Fahrpiste weiter gehen und gelangt
ebenfalls dorthin. |
|
| |
Blick von der Staumauer des Gambuesa
über den Embalse de Gambuesa bis zur Staumauer
des Embalse de Ayagaures. |
| Blick
von der Staumauer des Embalse de Gambuesa in nördliche
Richtung. |
 |
| |
Blick von der Staumauer des Gambuesa
auf den Überlauf des Gambuesa. Unterhalb das
Wasser des Embalse de Ayagaures. |
| Nach
dem Überqueren der Staumauer gingen wir in
nördlicher Richtung am Embalse de Gambuesa
entlang. Hier ein Blick zurück auf die Staumauer. |
 |
Wir wollten noch ein kurzes Stück am Wanderweg laufen
und gingen in diese Richtung.
| |
Und wiederum kamen wir an einem schon
verfallenen kanarischen Haus vorbei. |
An den Palmen waren und sind immer noch die schwarzen
Spuren des Großbrandes vom Juli 2007 zu sehen. Viele
Palmen haben sich erholt, aber etliche fielen den Flammen
zum Opfer.
Am Foto links unten eine blühende Aloe, rechterhand
eine Bananenblüte sowie junge Bananen.
| Auf
diesem gut sichtbaren und mit kleinen Steinmännchen
markierten Wanderweg zweigten wir schließlich
ab. |
 |
| |
Wir liefen ein Stück hoch und hatten
einen fantastischen Blick auf den Embalse de Gambuesa
(Vordergrund) und Embalse de Ayagaures (Hintergrund). |
Nach geraumer Zeit kehrten wir zum Auto zurück,
fuhren ein Stück weiter, um nochmals Blicke auf die
Staumauer des Embalse de Ayagaures sowie des Embalse de
Gambuesa zu erhaschen.
| Im Vordergrund
(rosarot) die Staumauer des Ayagaures, im Hintergrund
die Staumauer des Gambuesa mit dem Überlauf. |
 |
Es war ein wunderschöner Ausflug. Der
Wanderweg, den wir begonnen haben, kann man in Form eines
Rundweges laufen und kommt an einer 500 Jahre alten Pinie
vorbei, in dessen etwas ausgehöhltem Stamm sich ein
Büchlein befindet, in das man sich eintragen kann.
22. Februar
2011: Weitere Fotos von unserer Stausee-Runde vom 21.
Februar
Noch ist der 22. Februar
Ich habe es leider nicht früher geschafft, weil wir
heute schon wieder auf einer Stausee-Tour waren! Der Ayagaures
und der Gambuesa fehlten noch
Diese liefere ich dann morgen nach, man kommt ja zu nichts
mehr 
So, hier aber jetzt noch Fotos von gestern:
Der Presa de la Cueva de las Niñas hat
derzeit so viel Wasser, dass ein Teil der Bänke
und Tische im Wasser stehen! So voll sahen wir
diesen Stausee bisher noch nie und wir kennen
ihn mittlerweile fast 6 Jahre.
|

Presa
de la Cueva de las Niñas |

Presa
de la Cueva de las Niñas
|

Presa
de la Cueva de las Niñas |
Nur unweit davon entfernt ist der Presa del Mulato, den
wir allerdings nur von oben sahen.

Presa
del Mulato
|

Presa
del Mulato (aus anderer Sicht) |
| |
Hier noch einmal, aus anderer Sicht. |
|
Vorbei an den Azulejos ging es nach
San Nicolás de Tolentino. |
 |
| |
Von San Nicolás fuhren wir
meine Lieblingsstrecke, die GC 210, Richtung Artenara.
>>
hier geht es zum
Videoclip (04:02)
Am Foto die zahlreichen Serpentinen. Aber keine
Angst, nur Serpentinen gibt es nun auch wieder nicht
|
| Die
Staumauer des Presa Caidero de la Niña. |
|
| |
Staumauer des Presa de Parralillo
von der Wasserseite aus. |
| In Artenara
kamen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang
an. Im linken oben Bildviertel ist der Roque Nublo
zu erkennen. |

|
22. Februar
2011: Unsere weitere Stausee-Runde - kleiner Ausschnitt
Wir schreiben im Moment die ganz jungen
Stunden des 22. Februar. Ich möchte euch die allerersten
Fotos unserer gestrigen Stausee-Runde zeigen, mehr folgen
dann in einigen Stunden 

Presa
de la Cueva de las Niñas
|

Staumauer
des Presa de la Cueva de las Niñas |

Presa
Caidero de la Niña
|

Staumauer
des Presa Caidero de la Niña |

Staumauer
des Presa de Parralillo
|

nochmals
Staumauer des Presa de Parralillo |
19. Februar
2011: Besuch des Embalse de Chira
Gestern Nachmittag machten wir uns auf den
Weg, dem Embalse de Chira einen Besuch abzustatten. Er
liegt nur unweit östlich vom Embalse de Soría.
>>
hier geht es zum
Videoclip (01:56)
| Wir
fuhren die GC 604 von Norden kommend und hatten
einen schönen Blick auf den Chira-Stausee mit
dem gar nicht mal so kleinen Ort Cercados de Araña. |
 |
Hier zwei Detailaufnahmen von der rechten Seite:
| |
Während der Soría ein Fassungsvermögen
von 32.8 Millionen m³ Wasser hat, kann der Chira
"nur" 4.030.000 m³ Wasser fassen. |
Vom Ufer aus sahen wir Paddlern zu und hatten auch einen
schönen Blick zur Staumauer:
| Dann
machten wir uns auf den Weg über die Staumauer. |
 |
| |
Hier ein Blick auf die Talseite... |
| ...
dann umgedreht und ein Blick auf die Wasserseite. |
 |
| |
Hier ein Blick zu "Albergue de
Chira", die jedes Mal, wenn wir dort sind, verlassen
aussehen, aber ob sie das wirklich sind? |
Am anderen Ende der Staumauer nähern wir uns dem
Überlauf:
| Über
diese Rinne kommt die Übermenge an Wasser des
Soría, der höher als der Chira liegt,
in den Chira... |
 |
| |
... und durch dieses Rohr fließt
es in den Chira. |
Schließlich gingen wir wieder zur Staumauer zurück
und ich versuchte, den Höhenabstand Wasseroberkante
zur Staumaueroberkante zu fotografieren, was nicht einfach
ist. Der vorsichtig geschätzte Abstand betrug heute
Nachmittag knapp 2 m.
Der Blick auf das kleine Wasserkraftwerk des
Chira.
Am 26. Februar 2010 waren die jetzt grünen
Dächer rot gestrichen.
|
 |
Hier noch zwei Detailaufnahmen:
| |
Noch ein Blick auf den Transformator. |
Übrigens habe ich zwei Höhlenwohnungen entdeckt.
Die am Bild links abgebildete befindet sich in de Nähe
des Wasserkraftwerkes, jene am rechten Bild fast gegenüber.
Zum Abschluss genehmigten wir uns in der Snack Bar "Vista
Alegre" in Cercados de Araña zwei doppelte
Espresso, zu denen wir fünf Butterkekse bekamen.
Dafür wollte die gute Frau nur € 1,40 in der
Summe haben - eine Rarität, selbst auf Gran Canaria!
18. Februar
2011: Fortsetzung Bericht über die Stausee-Besichtigung
Im Rahmen der unterhalb geschilderten nochmalen
Besichtigung des Soría-Stausees haben wir gestern
noch andere Stauseen besucht.
>>
hier geht es zum
Videoclip (04:29)
Begonnen haben wir mit dem Embalse de Tirajana,
der von den Einheimischen oftmals "Presa de Santa
Lucía" genannt wird, da er sich nur unweit
südlich von Santa Lucía de Tirajana, dem Dorf
in den Bergen, befindet.
Nach dem gelegten Großbrand Ende Juli
waren alle Stauseen praktisch ausgepumpt, da das Wasser
für die Löscharbeiten benötigt wurden.
Der Anblick der Stauseen war nicht sehr schön.
Im Nachhinein beeindruckt mich der Vergleich
der Fotos vom Embalse de Tirajana, das linke Bild habe
ich am 31. Dezember 2008 aufgenommen, das rechte Bild
gestern.
Bemerken möchte ich noch, dass die Fotos nicht bearbeitet
sind! "Out of camera", jeweils dieselbe Kamera
ohne Veränderung der Einstellungen. Am rechten Bild
sieht man auch, wie schön grün es jetzt schon
ist, es dauert nicht mehr lange, bis die ganze Insel blüht.
Weiter ging es auf der GC 65 in südliche
Richtung. Beim Mirador El Guriete drehten wir
um, allerdings nur für ganz wenige Meter,
denn fast gegenüber befindet sich eine Naturpiste,
die wir ein Stück entlang fuhren.
Achtung! Mit Mietwagen würde ich vom Befahren
dieser Piste unbedingt abraten!
|
 |
| |
Wir gingen ein Stück an der Ruta
de la Sal entlang, bis wir an jener Stelle waren,
wo wir den Embalse Hondo vermuteten ("hondo"
heißt übersetzt "tief"). |
Ein Blick etwas mehr nach links zeigte dann
wenigstens die Staumauer:
Da wir aber zum Soría Stausee wollten,
machten wir uns nicht die Mühe des Weitergehens und
konnten somit nicht feststellen, ob dieser Stausee Wasser
führt oder nicht.
| Vom
gleichen Standort, nur etwas nach rechts gesehen,
erspähten wir die Cuevas Blancas, die weißen
Höhlen. |
 |
Der Bericht mit der überraschenden
Begegnung am Soría Stausee steht im Artikel unterhalb.
Nach dem Soría fuhren wir die GC
505 ein Stück zurück und bogen in die ausgeschilderte
Straße Richtung San Bartolomé und Ayacata
ab. Landschaftlich ist es, wie das ganze Bergland, eine
wunderschöne Strecke.
Es dauerte nicht sehr lange und wir kamen
zum Presa de "Salto de el Perro". Die Sonne
stand bereits tiefer, deswegen sind die Fotos etwas dunkler:
| |
Im rechten unteren Bildviertel ist nochmals
ein winziger Stausee zu erkennen. Ob dieser gefüllt
ist, weil der Preso de el Perro abgelassen werden
musste, entzieht sich meiner Kenntnis. |
| Hier
nochmal im Detail der winzige Stausee. |
 |
Das nachfolgend linke Bild zeigt nochmals einen Teil
des Presa de el Perro. Das rechte Bild entstand kurz nach
der Weiterfahrt und zeigt ebenfalls nochmal den Presa
de el Perro.
Nach der Weiterfahrt auf der GC 605 Richtung Ayacata
sahen wir, wie schon des öfteren, kurz bevor wir
zum Cruz de San Antonio kamen, auf einem Berghügel
zwei Kreuze.
Also stellten wir das Auto beim Cruz de San Antonio ab
und gingen die paar Höhenmeter zu den beiden Kreuzen
hinauf.
Ich konnte bis jetzt nicht heraus finden, was es mit
den zwei Kreuzen auf sich hat, aber vielleicht gelingt
es eines Tages.
18. Februar
2011: Kleine Stausee-Besichtigung - und der Irrtum mit
dem "Riss"!!
Stauseen haben es uns angetan und was lag
daher näher, als gestern auf einer kleinen Stausee-Besichtigung
unterwegs gewesen zu sein. Unter anderem haben wir den
Soria-Stausee besucht, denn von dessen Staumauer hatte
ich zuletzt die im Internet erwähnen "Wölbungen"
nicht fotografiert, das wollte ich nachholen.
Zuvor und danach nahmen wir andere Stauseen
unter die Lupe, davon etwas später mehr. Nun ist
der Embalse de Soria an der Reihe.
Wettermäßig war es ein wenig
besser als am 10. Februar 2011:
An der Staumauer sahen wir einen offensichtlich
älteren Herrn tief unten an Schiebern der
Kontrollgangentwässerung hantieren.
|
 |
Da er damit länger beschäftigt war, schoss
ich in der Zwischenzeit ein weiteres Bild vom "Riss"
sowie vom Überlauf, der sogenannten Sprungschanze.
| |
Nach seiner Rückkehr an die
Oberfläche sprachen wir ihn an. Er war sehr
freundlich und trotz unserer bescheidenen Spanischkenntnisse
hat sich ein nettes und für uns informatives
Gespräch ergeben.
|
Interessant ist, dass wir sehr viel vom spanisch Gesprochenen
verstehen, es aber selbst so nicht sagen könnten.
Der heutige Pegelmeister war seit Anfang
an beim Bau der Sperre dabei, zuvor war hier gar nichts,
nur Natur, dann wurde von 1962 bis 1972 gebaut. Er habe
12 Stunden pro Tag gearbeitet, von 7:00 bis 19:00, eine
anstrengende und gefährliche Arbeit sei es gewesen,
kein Vergleich zu heute (kann man sich
gut vorstellen).
Wir durften den 71 - Jährigen auf seinem weiteren
Kontrollgang begleiten und haben natürlich sofort
nach dem dunklen "Riss" gefragt, der die schöne
Mauer verunstaltet. Er lachte, denn den "Riss"
kenne er seit gut 40 Jahren, eine Berühmtheit, er
stünde als "schwarzer Riss" schon im Internet
(ich muss
forschen!) und er erklärte uns, wie es dazu kam:
Bei den Betonarbeiten wurden Rohre (oder Schläuche?)
verwendet, um den Beton von den Betonpumpen hinab zu lassen.
Solch ein Teil sei abgerissen und untergetaucht, es konnte
nicht mehr geborgen werden. Dummerweise wurde dieses Teil
an die Schalung gedrückt, sei bald darauf von selbst
heraus gefallen und habe später die weithin sichtbare
Vertiefung hervorgerufen.
Ob diese Erklärung schlüssig ist, wissen wir
nicht und haben dann auch vergessen zu fragen, warum der
Spalt nie geschlossen wurde.
Auf dem weiteren Kontrollgang, den der Pegelmeister sichtlich
genoss, kam er auf den Großbrand von 2007 zu sprechen.
Die ganze Umgebung habe gebrannt, alle Pinien, nur die
Häuser wurden erhalten. Kaum vorstellbar, wenn man
heute die Hänge betrachtet. Strotziges Grün
mit einem leichten Gelbstich
wegen der beginnenden Frühjahrsblüte, keine
Spur vom Feuer zu sehen.
Seit dem Tief von 2007 hat sich der Staupegel kräftig
erholt und ist nur einige (40?) Zentimeter unter dem bisherigen
Höchststand angekommen. Im Stauvolumen ist das noch
eine gewaltige Menge, die dieses Jahr im Frühjahr
nicht mehr zu erwarten ist.
Es scheint ein Projekt zu existieren, ein WKW in Verbindung
mit dem Chira - Stausee zu errichten, wohl auch mit Rückfördereinrichtung
(Speichernutzung), aber das koste unheimlich viel Geld
und liege schon sehr lange auf Eis.
Nun standen wir vor dem Pegelhäuschen, das durch
mehrere Schlösser gesichert wird, der riesige Schlüsselbund
des Pegelmeisters kam zum Einsatz.
Wir
durften die Messeinrichtung und Fernübertragung
inspizieren, eine Einperlmessung der Firma Rittmeyer,
stolze 90,21 m zeigte die örtliche Anzeige,
die ich fotografieren durfte. Der Kompressor muss
wegen der hohen
Luftfeuchtigkeit täglich einmal entwässert
werden, es fällt ein guter Liter an.
|
 |
Derzeit befinden sich im Soria-Stausee 12 Millionen m³
Wasser, das maximale Fassungsvermögen sind 32,8 Millionen
m³, erzählte er uns.
Nachdem alles wieder gesichert war, verabschiedete sich
unser nette "Fremdenführer" von den quasi
- Nachbarn und trat zu Fuß den Heimweg an.
Wir gingen noch ein Stück auf der Staumauer entlang,
um die unschönen Ausbuchtungen zu fotografieren,
von denen einige wie Fertigungsfehler / Ungenauigkeiten
aussehen und andere wohl gewollte Abweichungen von der
"Ideallinie" sind und die inneren Werte der
Mauer (Kontrollgänge?) nach außen abbilden.
Schließlich entdeckte ich noch eine Taube, die
an einer sicheren Stelle saß sowie einen Paddler
in einem primitiven Boot.
Allein der Ausflug nach Soria hat sich gelohnt und wir
freuen uns über das Glück, einem so freundlich
gesinnten Pegelmeister begegnet zu sein.
10. Februar
2011: Soría Stausee und Arguineguin
Gestern unternahmen wir einen kleinen Inselausflug.
Mein besonderes Interesse galt dem Embalse de Soría,
also dem Soría Stausee. Ich las im Internet, dass
die Staumauer Risse aufweisen würde und man überlegt,
ob ev. Wasser ausgelassen werden soll, um die Staumauer
zu entlasten.
| Einen
Riss haben wir bereits entdeckt, als wir noch gar
nicht auf der Staumauer waren. |
 |
| |
Der Riss ist deutlich zu erkennen.
|
Ein wenig hineingezommt und auf den beiden Bildern
unterhalb noch etwas mehr gezoomt.
Klickt bitte auf die Fotos zum Vergrößern.
|
 |
Ein Blick über den Stausee und für kurze Zeit
kam sogar die Sonne heraus, sodass man den Roque Nublo
gut sehen konnte.
| |
Der Überlauf ist so hoch angelegt,
dass Wasser nur dann darüber laufen kann, wenn
der Stausee um etliche Meter höher ist als jetzt,
was fast unvorstellbar ist. |
Die Stiege dient als Zugang für die auf mehreren
Ebenen befindlichen Kontrollgänge.
Am Rückweg zum Auto sahen wir wunderschön blühende
Taginasten.
Anschließend fuhren wir über die GC 505 nach
Arguineguin, wo es ausgesprochen ruhig und nahezu leer
war. Die dunklen Wolken am Himmel sowie der Wind luden
nicht unbedingt zu längeren Spaziergängen ein.
| Ein
Blick nach Puerto Rico. |
 |
| |
Arguineguin gefällt mir deutlich
besser, auch wenn vieles im Argen liegt und renovierungsbedürftig
ist.
|
Im Hafen sind die bunten Boote mit ihren teilweise winzigen
Kajüten zu bewundern und auch die Glass Bottom Ferry
fuhr vorbei.
Nach dem Genuss eines sehr guten Espressos fuhren wir
nach Hause in die Berge.
26. Februar 2010: Freigabe
der Sperre vor Ayacata (= GC 60) + Besuch des Embalse
de Chira
(geschrieben um 19:15 Uhr kanarische Zeit)
Heute Nachmittag fuhren wir die GC 60 in nördlicher
Richtung, weil wir uns selbst überzeugen wollten,
wie es mit der Sperre aussieht.
Kurz nach der Brücke
in Rosiana waren Arbeiter mit der Anbringung von
Stahlnetzen beschäftigt, die zukünftig
zumindest einen Teil der Steinschläge abhalten
sollen. |

|

gesperrte
GC 605 Richtung Presa de las Niñas |
Unmittelbar nach der Abzweigung zum
Presa de las Niñas (= GC 605, dzt. gesperrt)
war die GC 60 gesperrt. Etliche Autos standen dort,
Leute fotografierten.
|

Sperre
der GC 60 |

|
Wir hatten, da dieser Abschnitt heute freigegeben werden
sollte, die Hoffnung, dass wir bereits bis nach Ayacata
fahren können, aber das sah gar nicht danach aus.
Plötzlich kam aus der gesperrten Gegenrichtung ein
Fahrzeug, kurz darauf ein zweites, in dem ein Angestellter
der Bar in Ayacata saß und wir unterhielten uns
kurz, da wir ihn kennen. In dieser Bar trinken wir nämlich
ganz gerne einen Espresso. Der gute Mann meinte, wir sollen
die Sperre einfach ignorieren, die Straße sei bereits
befahrbar und nahm ein rot-weißes Hütchen weg,
damit wir fahren können.
Hmmm, sollen wir das wirklich tun? Normalerweise würden
wir gar nicht überlegen, denn gesperrt ist gesperrt,
basta. Wir kennen den Herrn aber gut genug um zu wissen,
dass er uns nicht ins Unglück schicken würde
und zum Erstaunen der Touristen fuhren wir weiter.
Schon nach kurzer Zeit sahen wir einige Straßenarbeiter,
die aber keine Anstalten machten, uns zu vertreiben. Wir
wurden nur gebeten, kurz zu warten, da Gegenverkehr kommt.
Anschließend passierten wir die vom letzten Unwetter
beschädigte Straße (ein Teil der Fahrbahn ist
abgebrochen und liegt unter der Erde, die von der Straße
dorthin gebaggert wurde) und gelangten problemlos nach
Ayacata. Die Fahrt weiter nördlich auf der GC 60
sparten wir uns aber, da die direkte Verbindung nach Tejeda
nach wie vor unterbrochen ist und noch länger sein
wird. Tejeda ist, von Süden kommend, nur über
Cruz de Tejeda zu erreichen.

|

Rückblick,
nach dem Passieren der beschädigten GC 60 |
Wir kehrten um und bogen wenige
Kilometer weiter südlich in die GC 604 zum Embalse
de Chira ein.
Auch hier kann man noch erkennen, dass die Straße
teilweise verschüttet war, sie ist aber dzt. problemlos
zu befahren.
Der Chira-Stausee ist
randvoll, das Zuviel an Wasser läuft über
das Überlaufbecken ab. |

Überlaufbecken
des Chira-Stausees |

Chira-Stausee |

|
In Chira tranken wir in der Bar Alegre Espressos und
kamen mit der Besitzerin ins Gespräch. Das Thema
war natürlich das bevorstehende 4. Unwetter. Sie
ist davon überzeugt, dass es in der kommenden Nacht
zuschlagen wird. Warten wir es ab, im Moment sieht es
überhaupt nicht danach aus. Es ist leicht bewölkt
und unwahrscheinlich warm - fast 30°!
Am Rückweg kamen wir nach Ayacata zur Wiedereröffnung
der Straße zurecht - die Sperren wurden gerade entfernt,
es war kurz nach 14 Uhr. Fahrzeuge bis 12.0 Tonnen dürfen
nun wieder fahren, zumindest bis auf weiteres.

San
Bartolomé de Tirajana |
San Bartolomé wurde sehr schön
von der Sonne beleuchtet. |
| Kurz vor San Bartolomé
(von Norden kommend) ist die GC 60 auf einem kurzen
Stück nur einspurig befahrbar. Der Grund ist
- wie so häufig - Hangrutschung, die aber großteils
schon beseitigt wurde. |

|
|