Der Wecker läutet wiederum um 6.30 Uhr.
Also nichts ab wie ins Bad, frühstücken
im hoteleigenen Restaurant, dann räume ich
den Bushie ein, währenddessen Michi sich
gemütlich fertigmacht. Männer

Heute steht die Fahrt nach Broome am Programm,
also eigentlich nur Kilometer-machen.
Das ist uns aber denn doch zu langweilig, daher
beschließen wir, nochmals zum Devonian Reef
Conservation Park zu fahren, der hat es uns nämlich
angetan.
Heißt also, westwärts bis zur Fairfield
Leopold Rd. zu fahren.
Dort biegen wir rechterhand ab und fahren insgesamt
9,6 km, dann sind wir bei der linkerhand weggehenden
Abzweigung in den Devonian Reef Conservation Park.
| Wir stellen das Auto ab, ziehen
die Wanderschuhe an und machen uns auf den
Weg. |
 |
Wir lustwandeln zwischen diesen riesigen Felsklötzen
herum, klettern zum Teil auch hinauf, finden Tierspuren
und gelangen schließlich auch zu einer Höhle.
Das ist wirklich beeindruckend und vor allem
gibt es in dieser Höhle keine Schuhabdrücke.
Ich vermute, dass etliche Touris an dieser tollen
Stätte vorbeifahren, so wie wir tags zuvor
auch. Irgendwie schade und andererseits gut, denn
sonst wäre es total überlaufen und so
sind wir völlig alleine, das Reef gehört
praktisch nur uns und den Tieren, die wir nicht
sehen 
Wir entdecken auch noch eine zweite, kleinere
Höhle.
Nach einiger Zeit kehren wir um, schließlich
ist Broome unser heutiges Ziel. Das Begutachten
des allerneuesten Automodells muss aber noch sein
 |
Die Strecke verläuft wirklich monoton,
Abwechslung gibt es kaum und wie fast immer
geraten wir in die Dämmerung. |
Um 18.00 Uhr sind wir in Broome und quartieren
uns in der Ocean
View Lodge an der Cable Beach Rd. ein. Dort
belegen wir ein Motelzimmer im ersten Stock.
Kaum haben wir unsere Sachen abgelegt, steigen
wir wieder ins Auto und fahren weiter zum Cable
Beach. Wir möchten Cable Beach Sandbar &
Grill besuchen.
Michi bestellt einen Caesar Salad und ich den
Chilli Chicken Wok, beides sehr gut und ganz nach
unserem Geschmack 
Anschließend pendeln wir noch kurz am Cable
Beach entlang, gehen dann zum Bushie zurück
und ich stelle fest, dass ich offenbar vorher
vergessen habe, die Dachluke beim Bushie zu schließen.
Nun ist die Verriegelung im Eimer. Aber es ist
die beste Gelegenheit, eine Reparatur zu versuchen,
denn der Parkplatz ist gut beleuchtet. Ich steige
also auf das Dach des Bushies, doch eine Reparatur
von außen gelingt einfach nicht. Also versuchen
wir es von innen und haben riesig Spaß dabei.
In der Zwischenzeit hat sich direkt neben uns
ein Britz-Bushcamper niedergelassen, der von zwei
Österreichern gefahren wird.
So, die erfolgreichen Reparatur der Dachluke
ist beendet, schon kommt einer der Österreicher
auf uns zu und fragt in seinem schlechtesten Englisch
„if you are schon länger – ähhh
– longer in Australien......“ 
Michi meint, es wäre besser, er würde
deutsch reden, dann da würden wir ihn verstehen,
sonst eher nicht
Kurzum, sie möchten wissen, ob sie bedenkenlos
hier am Parkplatz übernachten können
oder ob sie Probleme bekommen könnten.
Nebenbei frage ich sie, ob sie wissen, wie man
beim Bushie den Reifen wechselt. Ähhhh.....war
die Antwort, sie wüssten nur von Britz, dass
der mitgelieferte Wagenheber zu kurz sei und deshalb
haben sie sich ohnehin schon Gedanken gemacht.
Ich erkläre ihnen das, was wir vom Australier
zuvor gelernt hatten. Vielleicht können sie
es mal brauchen, schaden kann es jedenfalls nicht.
Km-Stand am Ende des Tages: 119.812
Tages-Km: 419,5