Montag, 30. 9. 2002

Der Wecker läutet wiederum um 6.30 Uhr. Also nichts ab wie ins Bad, frühstücken im hoteleigenen Restaurant, dann räume ich den Bushie ein, währenddessen Michi sich gemütlich fertigmacht. Männer

Heute steht die Fahrt nach Broome am Programm, also eigentlich nur Kilometer-machen.

Das ist uns aber denn doch zu langweilig, daher beschließen wir, nochmals zum Devonian Reef Conservation Park zu fahren, der hat es uns nämlich angetan.

Heißt also, westwärts bis zur Fairfield Leopold Rd. zu fahren.
Dort biegen wir rechterhand ab und fahren insgesamt 9,6 km, dann sind wir bei der linkerhand weggehenden Abzweigung in den Devonian Reef Conservation Park.

Wir stellen das Auto ab, ziehen die Wanderschuhe an und machen uns auf den Weg.

Wir lustwandeln zwischen diesen riesigen Felsklötzen herum, klettern zum Teil auch hinauf, finden Tierspuren und gelangen schließlich auch zu einer Höhle.

Das ist wirklich beeindruckend und vor allem gibt es in dieser Höhle keine Schuhabdrücke.
Ich vermute, dass etliche Touris an dieser tollen Stätte vorbeifahren, so wie wir tags zuvor auch. Irgendwie schade und andererseits gut, denn sonst wäre es total überlaufen und so sind wir völlig alleine, das Reef gehört praktisch nur uns und den Tieren, die wir nicht sehen

Wir entdecken auch noch eine zweite, kleinere Höhle.

Nach einiger Zeit kehren wir um, schließlich ist Broome unser heutiges Ziel. Das Begutachten des allerneuesten Automodells muss aber noch sein

Die Strecke verläuft wirklich monoton, Abwechslung gibt es kaum und wie fast immer geraten wir in die Dämmerung.

Um 18.00 Uhr sind wir in Broome und quartieren uns in der Ocean View Lodge an der Cable Beach Rd. ein. Dort belegen wir ein Motelzimmer im ersten Stock.

Kaum haben wir unsere Sachen abgelegt, steigen wir wieder ins Auto und fahren weiter zum Cable Beach. Wir möchten Cable Beach Sandbar & Grill besuchen.
Michi bestellt einen Caesar Salad und ich den Chilli Chicken Wok, beides sehr gut und ganz nach unserem Geschmack
Anschließend pendeln wir noch kurz am Cable Beach entlang, gehen dann zum Bushie zurück und ich stelle fest, dass ich offenbar vorher vergessen habe, die Dachluke beim Bushie zu schließen. Nun ist die Verriegelung im Eimer. Aber es ist die beste Gelegenheit, eine Reparatur zu versuchen, denn der Parkplatz ist gut beleuchtet. Ich steige also auf das Dach des Bushies, doch eine Reparatur von außen gelingt einfach nicht. Also versuchen wir es von innen und haben riesig Spaß dabei.

In der Zwischenzeit hat sich direkt neben uns ein Britz-Bushcamper niedergelassen, der von zwei Österreichern gefahren wird.

So, die erfolgreichen Reparatur der Dachluke ist beendet, schon kommt einer der Österreicher auf uns zu und fragt in seinem schlechtesten Englisch „if you are schon länger – ähhh – longer in Australien......“

Michi meint, es wäre besser, er würde deutsch reden, dann da würden wir ihn verstehen, sonst eher nicht Kurzum, sie möchten wissen, ob sie bedenkenlos hier am Parkplatz übernachten können oder ob sie Probleme bekommen könnten.
Nebenbei frage ich sie, ob sie wissen, wie man beim Bushie den Reifen wechselt. Ähhhh.....war die Antwort, sie wüssten nur von Britz, dass der mitgelieferte Wagenheber zu kurz sei und deshalb haben sie sich ohnehin schon Gedanken gemacht. Ich erkläre ihnen das, was wir vom Australier zuvor gelernt hatten. Vielleicht können sie es mal brauchen, schaden kann es jedenfalls nicht.


Km-Stand am Ende des Tages: 119.812
Tages-Km: 419,5