Uihhhh, war das vielleicht eine kurze Nacht
Der Wecker bimmelt um 5.30 Uhr, erbarmungslos
wie immer. Ich hüpfe trotzdem aus dem Bett,
ab ins Bad, dann wecke ich vorsichtig Michi. Während
er die Morgentoilette erledigt, bereite ich unser
Frühstück zu.. Wir sind in diesem Motel
Selbstversorger. Aber kein Problem für uns,
wir haben ja alles mit 
Heute wird unsere Kilometer-mäßig
gesehen längste Fahrt der Reise werden, nämlich
von Broome nach Pt. Hedland, sollte 620 km ausmachen.
Das ist auch der Grund, weshalb ich, während
Michi zum zweiten Mal im Bad ist, in der Zwischenzeit
wieder mal den Buschie einräume. Ich schwitze
trotz der frühen Morgenstunde ohne Ende,
es hat hier in Broome eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit.
Abfahrt von der Ocean View Lodge ist um 7.45
Uhr.
Nach ca. 150 km machen wir die erste Rast,
kochen Kaffee
und machen es uns richtig gemütlich.
Danach geht es weiter. |
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Um 12 Uhr sind wir beim Sandfire
Roadhouse, gerade noch rechtzeitig, bevor
die Mc.Cafferty-Busse bzw. die Passagiere
der Busse ins Roadhouse einfallen. |
Wir bestellen Kleinigkeiten zum Essen, ich Fisch,
eh klar
,
Michi einen Hawaiian Burger. So, sooooo, er kommt
also doch nicht von Hawai'i weg, naja, mir kann
es recht sein
Aber
sein Hawaiian Burger ist ein Reinfall, eher nach
dem Motto „Wochenschau“. Dazu teilten
wir uns frische Pommes.
Und weiter geht es - Kilometer für Kilometer
Einigermaßen verblüfft bin ich
dann doch, als wir beim Pardoo
Roadhouse vorbeikommen. Das hat doch der
Cyclon Chris dieses Jahr im Februar niedergemacht,
aber es steht bereits wieder
Im Hintergrund sieht man einige neue Motel-artige
Unterkünfte. Benzin etc. gibt’s,
also eigentlich alles, was ein Reisender begehrt. |
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Nach geraumer weiterer Fahrzeit legen wir wieder
eine Pause ein, Kaffee und Tee wird gekocht. Ich
finde das total schön, so einfach nach Belieben
pausieren, Kaffee trinken, relaxen. Herz, was
begehrst du mehr 
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Gegen 17 Uhr treffen wir in Pt.
Hedland ein und drehen erstmal eine Ehrenrunde.
Pt. Hedland ist wirklich eine totale Arbeiterstadt,
dirigiert vom Erzabbau in der Pilbara-Region. |
Dann finden wir durch Zufall (und weil ich ganz
dringend für kleine Mädchen muss) ein
Café, gehen hinein und fragen nach einem
Internet Access. Zuerst gibt es nur fragende Blicke,
doch dann taucht plötzlich ein älterer
Herrn (Besitzer des Cafés
)
auf, er geht in den Laden, kommt kurz darauf zurück
und teilt uns mit, gegenüber der Straße
sei eine Laundry, die Tür sei offen und dort
drinnen sei ein Internet Access.
Ehrlich, in dem Moment denken wir, das kann sich
nur um einen Irrtum handeln, gehen aber trotzdem
hin. Zu unserem allergrößten Erstaunen
gibt es dort wirklich einen einzigen Anschluss,
der allerdings ein Jammer ist. Total langsam,
die Tastatur hat ihre Macken, die Leerzeichen
funktionieren nicht, die Buchstaben überhaupt
nur dann, wenn man fest auf die Tastatur hämmert
– und ich muss unbedingt ein paar Sätze
an Dieter schreiben. Das ist eine leichte Qual,
gelingt jedoch.
Kaum ist das erledigt, geht es auf Herbergssuche.
Da ich einen Prospekt eingesammelt habe, suchen
wir das Hospitality
Inn auf, direkt in Pt. Hedland. Nichts ist
frei, doch das ist uns fast recht, denn alleine
von außen sehen die Gebäude nicht gerade
sehr einladend aus.
Auf Rat von diesem Motel bzw. Angestellten fahren
wir nach South Hedland ins The
Lodge, dort finden wir eine Unterkunft für
150$ pro Zimmer/pro Nacht, inkl. Dinner, Breakfast
+ Lunch (hier kommen wir um 19 Uhr an).
Achja, und Internet haben sie auch
Also klemme ich mich nochmal kurz vor die Tastatur.
Anschließend gehen wir zum Abendessen
Es gibt Buffet, gar nicht schlecht und eine ziemlich
große Auswahl.
Nun ist es bereits 23.30 Uhr, Michi schläft
schon seit fast einer Stunde und ich hocke hier
und schreibe endlich meine Reiseberichte nach.
Aber nun habe ich es geschafft, ich bin wieder
up to date 
Morgen um 9.30 Uhr möchten wir gerne an
der BHP-Tour teilnehmen, deswegen müssen
wir bald aus den Federn. Der Wecker steht auf
6 Uhr, wir müssen nämlich vorher noch
einkaufen.
Km-Stand am Ende des Tages:
120.532
Tages-Km: 649