Sonntag, 28. September 2003 :
Wir stehen um 6.45 Uhr auf, um 7.30 Uhr gibt es Frühstück. Uns ist klar, dass wir den heutigen Tag in unmittelbarer Nähe von Arkaroola verbringen werden, wir wollen unbedingt anwesend sein, wenn der Mechaniker kommt. Doch der gute Mann kommt den ganzen Tag nicht 
Wir sitzen den ganzen Vormittag auf der Couch, die in unmittelbarer Nähe zur Rezeption steht und lesen in diversen Zeitschriften. Zwischendurch hole ich mir von der Rezeption Info-Material über Arkaroola. In dieser lese ich den Werdegang von Arkaroola. Eine sehr interessante Sache 
Demnach haben Doug's Eltern in den 60-iger Jahren Arkaroola gekauft, Doug's Vater war Biologe. Er hat in den folgenden Jahren sehr viel für Arkaroola getan und es letztendlich zur Sanctuary gemacht, auch bekam er zahlreiche Ehrungen. Er ist 1996 gestorben, Doug's Mutter starb dieses im März. Das war genau der Zeitpunkt, an dem ich Arkaroola buchen wollte und es absolut nicht gelang, eine Buchungsbestätigung zu bekommen, auch dann nicht, als Michi zwei Mal von Linz aus in Arkaroola anrief. Einmal hatte er sogar Doug am Apparat, der ihm mitteilte, dass sie momentan PC-Probleme haben. Jetzt, im Nachhinein, wissen wir, dass die PC-Probleme deswegen bestanden, weil sie just in diesem März auf PC umgestellt haben. Also ist alles zusammen gekommen. Aber gut, Ende Juli bekam ich dann plötzlich eine Mail von Arkaroola, dass unsere Buchung und auch die Buchung für die Ridge Top Tour vorgenommen wurde.
Am frühen Nachmittag rufe ich wieder Herbert an, um ihm mitzuteilen, dass wir eigentlich nichts Neues wissen. Er betont wiederum, wir sollen alles reparieren lassen, was nötig ist, Hauptsache wir können weiter. Ausfallstage wegen Bushie-Unbenützbarkeit wird er uns abziehen bzw. zurückerstatten.
Anschließend gehen wir zu Doug's Auto, steigen ein und fahren los. Meine Güte, noch nie im Leben habe ich ein solch verschmutztes Auto gesehen Es hat knapp 300.000 km auf dem Buckel und ich wage zu wetten, dass es seit dem Kauf – außer vielleicht mal Regenwasser – kein Wasser gesehen hat. Auch der Innenraum dürfte nie gereinigt worden sein. Macht uns aber nichts aus, wir nehmen es mit Humor und sind außerdem froh, mobil zu sein.
Ach, Moment, da fällt mir glatt etwas ein In Arkaroola steht doch ein Schild mit dem Hinweis, dass Wasser kostbar und daher Auto waschen verboten ist Nun ist alles klar 
Wir fahren also Richtung Bararranna Gorge. |
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Gerade als wir weitergehen wollen, entdecke ich eine
Schlange, die sich aber rasch unter den Steinen verkriecht.
Wenige Minuten später kommt uns ein Pärchen
entgegen. Sie erklären uns einiges zur Bararranna
Gorge, unheimlich, welches Wissen die beiden haben
Ich erwähne die Schlange, die ich kurz zuvor gesichtet
habe und nach meiner Beschreibung meint der Mann, es müsse
sich um eine brown snake gehandelt haben
Mein Befürchtung wird also wahr.
Am späteren Nachmittag gehen wir zum Auto zurück und fahren nach Arkaroola. Alleine diese Strecke ist für ein normales Auto abenteuerlich  |
Für 19.30 Uhr haben wir den Tisch für das heutige Buffet reserviert. Wir dinieren gerade, es ist kurz vor 20 Uhr, kommt Doug mit Glen an seiner Seite zu uns und Doug erklärt Glen, was mit dem Camper passiert sei.
Glen versichert, dass die entsprechenden Ersatzteile in seinem Lager vorhanden sind.
Letztendlich habe ich M&H angerufen. Die Fotos überspiele ich auf den Laptop und den Image Tank, den Reisebericht will ich auch up to date halten und so wird es wieder nach Mitternacht, ehe ich ins Bett komme. Es kommt noch hinzu, dass ich mir Gedanken über den weiteren Verlauf unserer Reise mache, was zu diesem Zeitpunkt aber völlig unsinnig ist, da offen ist, wann der Bushie wieder fahrbereit sein wird.
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