Montag, 29. September 2003 :

Um 6.10 Uhr läutet der Wecker. Ich gucke aus dem Fenster und sehe unmittelbar vor unserer Unterkunft einen Papagei sitzen.

Um 7.00 Uhr gehen wir zum Breakfast. Doug eilt, wie fast immer, draußen im Laufschritt vorbei, sieht uns und winkt uns freundlich zu.

Anschließend finden unsererseits mehrfache Werkstattbesuche statt. Kim beginnt gegen 11 Uhr, gemeinsam mit uns, den Bushie in die Werkstatt zu verfrachten. Anschließend geht er lunchen.

Als wir nach dem Lunch wiederum in die Werkstatt pendeln, ist unser Bushie oben auf der Hebebühne und unter ihm eine riesengroße Lache Öl ExclamationExclamationExclamation Kim hat laut seinen eigenen Aussagen vor dem Lunch die Schrauben vom Getriebe gelockert und vergessen, dass sich Öl in ihm befindet Exclamation

Na, das kann ja heiter werden Exclamation Wenn er nicht mal weiß, dass Öl im Getriebe ist, wie bitte schön will er dann ein ganzes Getriebe wechseln Question Wir sind total verunsichert und Kim schwitzt ganz ordentlich, als er das Öl mit einem Bindemittel aufwischen muss.


Wiederum rufe ich Herbert an. Er möchte direkt mit Arkaroola Kontakt aufnehmen und zu diesem Zweck gebe ich ihm sämtliche Nummern, die mir bekannt sind.

Gegen 14.30 Uhr machen wir uns auf den Weg - der Mawson-Spriggina Trail bis zum „Lookout“ bzw. zu den großen Steinen ist unser Ziel.

Das ist eine sehr schöne Wanderung, auf der wir wieder mal ganz alleine unterwegs sind.

Um 17 Uhr sind wir wieder im Resort, gehen sofort zur Werkstatt und vor dieser befindet sich bereits das Ersatzgetriebe.

Kim meint, noch ca. 4 Stunden, dann ist der Wagen fahrbereit, er möchte das heute noch beenden Exclamation Mensch, das wäre ja toll Exclamation

Doch was müssen wir sehen Question Kurz darauf verlässt er die Werkstatt. Michi ist lange Zeit der Meinung, Kim gehe nur zum Abendessen und komme dann wieder, aber weit gefehlt.....


Um 19.30 Uhr nehmen wir unser Dinner ein: Michi Hähnchen, ich Shirlon Steak + Pommes, beides erstklassig.

Michi fragt Doug, ob wir ev. morgen nochmal sein Auto haben dürfen. No worries, kein Problem, „nehmt ihn dann gleich mit, macht aber bitte die Fenster zu, vielleicht regnet es heute Nacht“.

Doch vorerst finden wir sein Auto nicht, es steht nicht mehr dort, wo es vor dem Dinner noch stand. Es ist stockdunkel. Nach einiger Zeit und Sucherei entdecken wir den Wagen, Doug hat ihn offenbar noch selbst näher ans Resort gestellt und auch selbst die Fenster geschlossen. Wir nehmen das Auto und fahren damit bis vor unser Motelzimmer.

Da Michi mir nicht glauben will, dass Kim heute nicht mehr weiter arbeitet, gehen wir im Stockdunkeln hinüber zur Werkstatt. Nicht mal der kleinste Lichtspalt dringt durch das versperrte Tor, kein Geräusch ist zu hören. Nun wird Michi klar, dass es 1 : 0 für mich steht.

Um 22.30 Uhr verzieht sich Michi ins Bett, ich zwei Stunden später – um 0.30 Uhr Winken