Montag, 13. Oktober 2003 :
Heute gibt es kein Weckerläuten Michi weckt mich auf Etwas ganz Neues 
Breakfast gibt es um 7.30 Uhr und um 8.30 Uhr fahren wir vom Motel in Holbrook ab.
Ampol-Tankstelle Holbrook bei Tages-Km 1,1:
vorne: 40,86 l (hinten füllen wir nicht mehr auf)
$/l: 0,939
Gesamt: $ 37,96
Weiter geht's um 8.50 Uhr.
Unser nächster Stopp ist Gundagai, wir wollen uns unbedingt die zwei historischen Brücken ansehen, die angeblich – lt. Reiseführer – nur mehr von Fußgängern überquert werden dürfen.
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Die Brücken zu finden, ist nicht schwer, sie sind nicht zu übersehen. Allerdings sind sie mittlerweile auch für Fußgänger gesperrt und werden restauriert. Der Zustand dieser alten Holzbrücken ist wirklich jämmerlich.
Die Prince Alfred-Bridge wurde 1869 eröffnet. Prince Alfred ist Königin Victorias zweiter Sohn und er besuchte, als er 23 J. alt ist, das war nach den großen Hochwässern, die Gundagai überflutet hatten, diesen Ort. Prince Alfred war über die Hochwasser ziemlich schockiert und war dann nie mehr in Australien. Er hat sich allerdings sehr dafür eingesetzt, dass die Brücke gebaut wurde. Die eine der beiden Brücken wurde nach ihm benannt, aber bereits zu einem Zeitpunkt, als Prince Alfred bereits tot war.
Wir begegnen im Rahmen unserer Foto- und Filmproduziererei in Gundagai zwei Locals, wobei einer der beiden uns sofort sehr viel von Gundagai erzählt, auch dass er und sein Kollege nun für die Renovierung der Brücke zuständig seien und im Moment aber das Haus, das rechts neben der Brücke steht, restaurieren. Das scheinen für die nächste Zeit sehr gesicherte Arbeitsplätze zu sein.
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vorne: 37,92 l
$/l: 0,939
Gesamt: $ 35,61
Eines lässt sich nicht vermeiden und überhören – unser knurrender Magen 
Also was liegt näher, als auf einem Truck-Parkplatz (ja-ja, ich weiß schon, der ist für Trucks, aber ein Bushie geht vielleicht aus als Baby-Truck durch ) Rast zu machen Dafür gönnen wir uns die Zeit von 13.20 Uhr bis 13.45 Uhr und weiter geht es.
Bei Tages-Km 319 kommen wir in Goulburn an, es ist genau 14.07 Uhr und fragen bei einer Tankstelle nach, wo es ein Car wash für hohe Fahrzeuge gäbe. Der freundliche Herr erklärt es genau und wir finden die Car-wash-Anlage auf Anhieb.
Von 14.20 Uhr bis 15.10 Uhr wasche ich den Bushie mit dem Hochdruckreiniger. Letztendlich ist der Bushie ziemlich sauber und ich ziemlich schmutzig Meine Jean sieht aus, entsetzlich Also was liegt näher, als sich im Bushie eine saubere Hose anzuziehen.
Aber wir sind noch längst nicht in Sydney, das unser heutiges Ziel ist.....
Bei Tages-Km 430,7 machen wir bei der Mobil-Tankstelle „Pheasands Nest“ Rast, trinken Kaffee und fassen eine Sydney-Straßenkarte aus.
Das kann ja heiter werden Es ist nicht schwer auszurechnen, dass wir gerade in die rush hour kommen würden 
Und so ist es dann auch, aber was noch viel dummer ist, ist die Tatsache, dass ich überhaupt nicht weiß, dass es auch in Sydney, wie schon in Melbourne, mautpflichtige Straßen gibt. Prompt lande ich auf einer und kann auch nicht mehr aus, denn links und rechts von mir fahren hunderte Autos, auch hinter mir. Eigentlich will ich zu einem Fahrstreifen, auf dem man nach etlichen Metern zahlen könnte, aber es ist schlichtweg unmöglich. Also fahren wir „schwarz“, ohne es zu wollen. Die nächste Ausfahrt verpasse ich, aber bei der übernächsten Ausfahrt fahre ich ab. Es ist uns total zuwider, ohne zu zahlen, unterwegs zu sein, fahren also wieder auf und diesmal erwische ich jene Fahrspur, auf der man zum Automaten kommt. Na endlich, wir dürfen $ 3,30 zahlen und sind beruhigt.
Bis wir dann allerdings das „Stellar Suites“ in Sydney finden, vergeht noch etliche Zeit und als es dann soweit ist, gibt es natürlich keinen Parkplatz Genauso habe ich es mir auch vorgestellt.
Michi geht zu Fuß ins Stellar, das in Sichtweite steht und ich bleibe sicherheitshalber im Bushie sitzen, da ich in einer roten Zone stehe, also völlig verboten Nach – wie mir vorkommt – sehr langer Zeit, kommt Michi endlich wieder retour. Im Stellar gäbe es keine Parkplätze, aber der junge Mann an der Rezeption, der heute seinen ersten Arbeitstag hat und ganz alleine ist, telefonierte zuerst mit seinem Chef und dann mit dem benachbarten „Marriott“. Ein Segen, das Marriott hat Parkplätze, die Autos bis zu einer Höhe von 3,1 m zulassen. Also nix wie hin, aber zuerst laden wir alles, was im Bushie ist, aus. Während der Zeit, in der Michi die Sachen in den 5. Stock befördert, schiebe ich das herausgezogene Brett vom Bushie wieder in seine ursprüngliche Lage, räume die Kästen aus und somit ist der Bushie von unseren Sachen befreit. Also ist auch das geschehen.
Als nächstes erfahren wir, dass es im Stellar kein Restaurant gibt, also gehen wir einfach ins Marriott.
Wann ich ins Bett bin Verrate ich nicht  Spät, sehr, sehr spät – weit nach Mitternacht 
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