Samstag, 29. 5. 2004:
Weckerbimmeln ist um 7.00 Uhr angesagt. Ich bin schon kurz vorher munter, deshalb fällt mir auch das Aufstehen nicht schwer. Ein kurzer Blick nach draußen - herrlichster Sonnenschein. Kontrolle der Außentemperatur am Balkon: sehr warm Ach, ist das schön
Daher gibt es nur eines - auch Michi muss aufstehen Aus unerfindlichen Gründen braucht er gar nicht so lange dazu wie in Linz. Woran das wohl liegt Ich kann es mir denken
Wir haben gestern noch beschlossen, bei Perry's Smorgy zu frühstücken und daher ziehen wir jetzt los, es st ja nicht weit. Bei Perry's hat sich gegenüber unserem letzten Besuch 2001 fast nichts verändert. Die einzige Änderung, die wir ausmachen können, ist jene, dass sie mehr Tische und Sesseln aufgestellt haben, sich also in gewissem Maße vergrößert haben. Es gibt auch ein zweites Perry's, es ist noch näher an unserem Outrigger Reef on the Beach, und zwar in der 250 Lewers Street (Nachtrag, Stand Mai 2005: Das Perry's in der Lewers Street ist geschlossen )Das Angebot von "unserem" Perry's ist nach wie vor ganz schön groß und wer dort nicht das Richtige für sich findet - tja, dann weiß ich auch keinen Rat mehr. Nebenbei hat Perry's seit 2001 die Preise nicht mehr erhöht.
Das Frühstück (all you can eat, wie alles bei Perry's) kostet $ 5,95, Lunch $ 6,95 und Dinner 9,95, inklusive antialkoholischer Getränke. Was will man mehr
Im Anschluss ans Frühstück gehen wir in ein E*Z und fassen dort für Michi eine Sonnenkappe sowie Eisgel für seine Füße aus. Beim ABC bekommen wir für mich eine kleine Hüfttasche, denn meine Hüft-Flugtasche, in der sich doch immer wieder einiges befindet, ist für den täglichen Gebrauch viel zu groß. Das habe ich in Linz nicht bedacht. Macht nichts.
Anschließend marschieren wir, natürlich über den "International Market Place", ins Hotel zurück, packen unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg.
Der Plan von gestern wurde beim Frühstück abgeändert und der Aufstieg auf den Diamond Head verschoben, wir sind zu spät dran, denn mittlerweile ist es 11 Uhr.
Karten in diesem Bericht erstellt mit DeLorme
StreetAtlas |
| Daher ist der nächste Plan, an den wir uns auch halten, die Ostküste hochzufahren, dann westwärts nach Haleiwa und über Wahiawa zurück nach Honolulu.
Als Erstes steht der Tantalus Drive am Programm. Wer hätte gedacht, dass dieser Drive eine solch traumhafte Strecke ist
Die Fahrt führe durch einen Regenwald, es gibt unglaubliche Szenen und dank der vielen Aussichtspunkte bleiben wir auch mehrfach stehen, um Fotos zu machen bzw. Filme zu drehen.
Entlang des Tantalus Drive stehen etliche Häuser. Viele davon sind schon sehr alten Datums und entsprechend verfallen, es wohnen aber immer noch Leute darin. Einige davon sind allerdings in gutem Zustand und diese Besitzer beneide ich. In solch einer traumhaften Landschaft ein Grundstück mit Haus zu besitzen, wo einem niemand die Aussicht verbauen kann - das hat schon Seltenheitswert.
Aber Tatsache ist, wir kommen wegen der eindrucksvollen Landschaft einfach nicht voran.
Meine Güte Wie kann man nur so viel Zeit bis Kailua verzetteln 
|

Tantalus Drive

Blick vom Tantalus Drive über Honolulu bis zum Diamond Head Crater
|
In Kaneohe machen wir einen kleinen Spaziergang und kommen unweigerlich zum dortigen Shopping Center. Im "BBQ Korea" lassen wir uns nieder, Michi bestellt sich ein frittiertes Hühnerschnitzel, ich mir spicy chicken. Dazu kann sich jeder von uns vier ( ) Beilagen, angefangen vom normalen Salat, über den spicy salad, Nudelsalat mit Majo, Bohnen u. v. m. aussuchen. Beide wählen wir nur den normalen sowie den spicy salad und die junge Dame ist darüber ganz erstaunt und vergewissert sich ein paar Mal, ob sie uns wohl richtig verstanden hätte Dazu trinken wir ein diet coke. Nach ein paar Minuten ist unsere Mahlzeit fertig und wir genießen sie. Oh Mann, das ist vielleicht gut - und dazu noch preiswert, pro Mahlzeit zahlen wir knapp $ 6,00. Zu dumm, dass es immer wieder regnet, zwar nur kurz, aber dafür intensiv. Und, ganz typisch, nebenbei scheint die Sonne, was die schönsten Regenbogen zur Folge hat.
Über Laie, vorbei am Polynesian Cultural Center, fahren wir zum Turtle Beach. Nur ein paar wenige Leute sind dort, ein paar davon schwimmen im sicherlich warmen Wasser. Um das kontrollieren zu können, dazu komme ich nicht mehr, denn ein heftiger Wolkenbruch lässt uns zum Auto laufen. Trotzdem werden wir nass, als hätten wir Stunden im Regen gestanden Und kurz darauf scheint die Sonne. Es ist wirklich zum Lachen
Der weitere Weg führt uns nach Haleiwa, wo wir wieder Halt machen. Haleiwa hat es uns irgendwie angetan. Es ist einerseits ein sehr veschlafener Ort, andererseits bekommt man dort am North Shore Marketplace, genauer genommen in der Coffee Gallery, den besten Eiskaffee von wahrscheinlich ganz O'ahu, den wir uns genehmigen. Pro Eiskaffee bezahlen wir $ 4,50, aber es ist eine riesengroße Portion. Lustig anzusehen ist der Schwarze, der schlafend in der Nähe des Eingangs sitzt, die Füße am gegenüberliegenden Sessel hat und auf Grund der Schräglage seines Körpers vom Sessel zu fallen scheint.
Die Coffee Gallery verfügt mittlerweile auch über 3 Internet Access.
Kosten:
10 Min.: $ 1,00
20 Min.: $ 2,00
30 Min.: $ 3,00
40 Min.: $ 4,00
50 Min.: $ 5,00
60 Min.: $ 6,00
1 Std.40 Min.: $ 10,00
Eigentlich ein ganz einfaches Schema
Beinahe erwischt uns auch dort der Regen, aber es geht sich gerade noch aus.
Nicht zu glauben, mittlerweile ist es 18.30 Uhr und wir sind an der Nordküste von O'ahu Aber was soll's. Hunger, um in Waikiki noch etwas zu essen, haben wir ohnehin nicht - also, was trieb uns voran Nichts im Prinzip. Daher fahre ich ganz gemütlich über Wahiawa nach Honolulu. Auf dieser Fahrt gibt es den üblichen - naja, ich möchte nicht sagen, Stau, aber den - üblichen langsamen Verkehr. Als wir beim Hotel ankommen, regnet es wieder mal in Strömen. Wir geben den Autoschlüssel ab, unser Vierbeiner(radler) wird in die Garage gefahren und wir gehen vorerst ins Zimmer, aber nicht für lange
Ich möchte unbedingt der Musik lauschen, die in der Lobby gespielt wird und nebenbei den Hulatanz sehen, Michi ist natürlich auch nicht abgeneigt. Also gehen wir an die Bar und finden sogar zwei Plätze, die frei sind.
Gegen 22 Uhr verlassen wir die Bar und begeben uns ins Zimmer. Morgen steht in Anbetracht dessen, dass Sonntag ist, nicht der Diamond Head am Programm, sondern die Wanderung zum Kaena Point, von der Nordostseite her.
Michi schläft schon seit gut einer Stunde (es ist dzt. 0.15 Uhr und eigentlich schon Sonntag). Neben mir laden sich noch die Akkus vom Camcorder und von der Digicamera auf. Ein paar wenige Sachen für die morgige Wanderung werde ich noch leise zusammen packen und dann auch ins Bett verschwinden.
|
|