Dienstag, 15. 6. 2004:
Um 6:00 stehen wir auf, sind um 7:00 beim Frühstück im hoteleigenen Restaurant.
Michi checkte gestern Abend noch aus, sodass uns diese Tätigkeit heute, möglicherweise im Rummel von einem Reisebus bzw. deren Insassen, erspart bleibt.
Nach dem Frühstück verstauen wir unser gesamtes Gepäck in den Jeep. Sagenhaft, wie viele Sachen dort hinein passen, wenn man es nur richtig angeht
Dann geht's zum Airport und wie vorausgeplant, kommen wir dort um 9:15 an und checken für unseren Flug ein. Starttermin ist um 11:30 und das wird auch eingehalten.
Dumm an der ganzen Sache ist nur, dass der Flug über Honolulu geht und dort sind 3 Stunden Aufenthalt angesagt. Somit ist dieser Tag so ziemlich verloren, aber was soll's, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht
Für den Flug von Kahului nach Honolulu nehmen wir, da freie Platzwahl herrscht, die Sitze bei den Notausgängen. Bedeutet, man muss die Karte lesen, die erklärt, wie man die Türen im Notfall aushängt, wie die Rutschen rutschbereit zu machen sind etc. Dafür hat man, wenn es keinen Zwischenfall gibt, die besten Chancen, gute Filmaufnahmen zu machen, was ich reichlich nutze.
Wir fliegen über Molokai, das von der Luft aus sehr gut aussieht, nur eine kleine Wolkenschicht liegt darüber.
Nach knapp 1/2 Stunde Flug landen wir in Honolulu. Da wir mehr als genug Zeit haben, schlendern wir durch den Airport, essen Lunch und genießen, dass wir keine Eile haben.
Um 2:10 pm müssen wir zum Boarden für den Weiterflug nach Hilo auf Big Island.
Ich darf gar nicht darüber nachdenken, wie doof der gesamte Flug ist.
Man stelle sich vor, man startet in Kahului, also der zweitöstlichsten Insel....
Dann fliegt man nach Westen nach Honolulu auf Oahu....
Verbringt gute 3 Stunden Wartezeit auf Oahu, um endlich weiter fliegen zu können.....
Weiterfliegen auf die östlichste Hawaii-Insel, nämlich auf Big Island.

In Hilo angekommen, ruft Michi bei Harper Car & Truck Rentals an, kurz darauf werden wir abgeholt und zu deren Firma gebracht. Dort wartet unser 4WD, mit dem wir inklusive Versicherung auf den Mauna Kea fahren dürfen.
Unser Auto ist ein Isuzu Rodeo, ein ziemlich neues Modell in einwandfreiem Zustand. Über die Autos von Harper kann man sich wirklich nicht beklagen.
Kurzerhand fahren wir zu unserem Hotel, dem Hilo Hawaiian am Banyan Drive und checken ein. Wir bekommen Zimmer Nr. 401, ein sehr geräumiges Zimmer mit 2 Betten und auch sonst viel Platz. Es ist übrigens das letzte Zimmer links am Gang, also absolut empfehlenswert
Nachdem wir unser gesamtes Gepäck abgeladen haben, fahren wir einkaufen. Eigentlich suchen wir ein Foodland, aber das finden wir nicht. In unserer Verzweiflung, bzw. weil wir ziemlich müde sind, suchen wir zuerst ein Starbucks auf. Dessen Kaffee hilft uns wieder auf die Sprünge.
Michi fragt anschließend bei einer Tankstelle nach einem Foodland. Die Lady, die dort kassiert, weiß nicht mal, was das ist, aber eine sehr übergewichtige Amerikanerin weiß es Sie erklärt Michi, dass es Foodland nur auf Oahu gäbe (so ein Unsinn ) und hier auf Big Island hieße das Foodland "Sack'n Save" und gibt Michi auch gleich die genaue Fahranleitung. Dank dieser finden wir es auf Anhieb und stellen fest, dass auch im Sack 'n Safe die Maikai-Karte gültig ist. Nicht übel
So, retour im Hotel, was nun Wir haben Hunger
Also gehen wir ins hoteleigene Restaurant, ich bestelle mir ein Steak, Michi "Vegetarian Linguine". Letzteres ist eine Pasta mit Tomatensauce, die ihm aber sehr gut schmeckt. Über die Qualität meines Steaks möchte ich hier lieber nichts erwähnen
In der Bar des Hotels trinken wir anschließend noch einen Blue Hawaii, der aber nicht annähernd so gut schmeckt wie jener im Outrigger Reef on the Beach in Honolulu.
Wieder einmal kommen wir zu sehr später Stunde ins Bett, wobei Michi, als ich endlich ins Bett finde, schon längst schläft. Er hat es gut
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