Donnerstag, 24. 6. 2004:
Um 7:00 am läutet der Wecker So spät Michi will doch glatt noch im Bett bleiben, aber bei diesem traumhaften Wetter halte ich es nicht aus Schon in Linz können mich bei solch einem tollen Wetter keine Pferde im Haus halten und auf Hawaii schon gar nicht
Frühstück gibt es um 8:00 bei Perry's Smorgy, und zwar bei dem Perry's in der Lewers Street. Dieses all you can eat ist, vor allem beim Frühstück, eine wirklich super Angelegenheit, da braucht man bis zum Abend rein gar nichts mehr. Naja, vielleicht einen Espresso oder Eiskaffee dazwischen
Tja, und nun Es ist der letzte Tag auf O'ahu und überhaupt in diesem Urlaub. Zwar haben wir ein paar Dinge zu erledigen bzw. zu kaufen, z. B. einen 5. Koffer Aber das können wir auch am Abend machen, die Läden schließen ziemlich spät.
Wir bevorzugen, die Ostküste hoch zu fahren. Doch zuerst stoppen wir im Ward-Center. Ich möchte doch unbedingt einen Kalender für 2005 sowie ein kleines Mitbringsel für M&H.

Beim Borders - eh klar, wo sonst - finden wir die gewünschten Kalender, einen für M&H, einen für uns und dazu noch wasserfeste Landkarten der einzelnen Hawaii-Inseln. Gerade als wir bei der Kassa in der langen Schlange stehen, fällt mir ein, ich könnte mir doch endlich das Riemchen von meiner linken Sandale enger machen. Das hat sich nämlich in der letzten halben Stunde immer mehr erweitert und das stört mich. Also bücke ich mich, greife zum Riemchen und – zack - noch ehe ich am Riemchen so richtig angezogen habe, ist das ganze Vorderteil des Riemchens hoffnungslos kaputt Nun stehe ich da - ohne Schuhe Was tun Gut, zuerst bei Borders zahlen, dann die Sandalen in die Hand nehmen, in den nächsten Mülleimer werfen und barfuß weitergehen
Wie war das doch gleich bei der Hawaiian Show im Polynesian Cultural Center, wo Michi den Hula-Tanz lernte "I like no shoes...." Es ist echt zum Kaputtlachen
Ein Glück, dass keine Glasscherben am Boden liegen, sonst bräuchte ich am Ende noch einen Arzt
Und ein weiteres Glück: Wir befinden uns in einem Einkaufszentrum, in dem es bekanntermaßen auch Schuhgeschäfte gibt. Also ins nächst beste hinein, es heißt "North Shoes" und dort kaufe ich mir slip-slops, richtig witzige, deren Sohle bei jeden Schritt nachgibt, weil so viel Luft in der Sohle ist. |
| Was meinte ich gestern Abend, nachdem mich die Biene, oder welches Tier es auch immer war, gestochen hat Mein Finger schwillt nicht an Zu früh gefreut Heute ist er schon beachtlich dick, so dick, dass Michi eigentlich die beiden Ringe abzwicken will. Ich wiederum möchte noch abwarten, das kann er immer noch tun.
Die weitere Fahrt geht über Kaneohe, wo wir dem Einkaufszentrum einen Besuch abstatten.
Weiter geht's nach Haleiwa. Unser dortiges Ziel ist die "Coffee Gallery", die wir schon bestens kennen. |

Ostküste von O'ahu |
Dort fassen wir einen doppelten Espresso sowie einen Mocca Freeze aus, beides einfach exzellent, insbesonders der Mocca Freeze Ein Traum schlechthin und wir stellen fest, der Beste auf den gesamten Hawaiian Islands Währenddessen wir an den Getränken schlürfen, schreibe ich endlich die überfälligen Ansichtskarten. Hoffentlich vergeben mir die Empfänger, dass ich erst jetzt dazu komme, aber es geht einfach nicht anders.
Das Schreiben der Ansichtskarten gestaltet sich äußerst schwierig: Womit ich überhaupt nicht mehr gerechnet habe war, dass nach dem gestrigen abendlichen (Bienen-)Stich mein Finger im Laufe des heutige Tages noch stärker angeschwillt und enorm juckt. Kein Hindenken, meine beiden Ringe noch vom Finger zu bekommen, dafür habe ich die Zeit übersehen. Das Halten vom Kugelschreiber ist fast eine Meisterleistung. |
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Ananasfelder bei Wahiawa
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Anschließend fahren wir, da es bereits nach 5:00 pm ist, auf schnellstem Weg nach Honolulu zurück. Bei Wahiawa machen wir allerdings einen Foto- und Filmstop, denn die Ananasfelder faszinieren uns jedes Mal aufs Neue.
In Honolulu angekommen geben wir unser Auto beim Hotel ab - besser gesagt, es wird uns abgenommen. Ganz praktisch.
Die geschriebenen Ansichtskarten geben wir bei der Rezeption ab und kurz darauf sind wir auf dem Weg zum "International Market Place".
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Doch plötzlich fällt mir ein - ich habe in diesem Urlaub weder ein aktuelles Foto noch eine aktuelle Filmsequenz von Waikiki! Zwar steht unser Hotel am Strand und man kann vom Hotel aus direkt auf den Sandstrand, aber wir haben vorher nie daran gedacht, den Waikiki Beach oder sonst etwas von Waikiki zu filmen/fotografieren Jetzt war aber höchste Zeit |

wenn man (Frau) kein Stativ hat, muss halt eine Mülltonne her halten
(Anmerkung: Seit Weihnachten 2004 bin ich stolze Besitzerin eines Manfrottos ) |

eine der Hotelburgen
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| Am International Market Place brauchen wir nicht sehr lange, um unseren 5. Koffer zu erstehen, er ist etwas kleiner als die vier anderen. Sieht ganz gut aus, verfügt über einen festen Stoff und lässt sich an einen unserer anderen andocken, was ausschlaggebend für den Kauf ist.
Dann ziehen wir weiter durch die Läden, erstehen etwas für M&H und - man lese und staune - weitere 3 Hemden für Michi sowie 4 T-Shirts für ihn und 4 für mich. Nicht übel
Wir verstaueen alles im neu erstandenen Koffer und stelleen fest - wir haben Hunger Also gehen wir in Richtung Hotel und auf dem Weg fallen wir in den "Hawaiian Food Court", dort essen wir, auf gut deutsch gesagt - Pasta asciutta, sehr gut
Anschließend gehen wir flotten Schrittes ins Hotel, es ist bereits fast 9:15 pm und die Reisetaschen sowie das Handgepäck müssen noch gepackt werden. Das ist eine Tätigkeit am Ende eines Hawaii-Urlaubes, die ich fürchte - bedeutet es doch Abschied von meiner eigentlichen Heimat
Nach einer Stunde bin ich mit allem fertig und Michi macht den Vorschlag, zum Abschluss doch noch einen Blue Hawaii an der Bar zu trinken. Keine schlechte Idee
Anschließend checken wir noch aus, damit wir uns diese Zeit morgen früh sparen.
Erst einiges nach Mitternacht gehen wir ins Bett, der Wecker wird auf 3:15 ( ) gestellt.

Abschied von Hawaii 2004 (im Hintergrund der Diamond Head)
Erklärung: Die hier von mir gezeigte Hand- bzw. Fingerhaltung ist auf ganz Hawaii typisch und bedeutet "hang loose" bzw. es heißt im weiteren Sinn "ich wünsche dir einen schönen Tag" oder "ich wünsche dir alles Gute". Besonders unter Autofahrern ist diese Art des Grußes sehr weit verbreitet. Wird man auf diese Art und Weise begrüßt, sollte man unbedingt mit genau dieser Hand/Fingerhaltung antworten. Man kann das aber natürlich auch von sich aus tun, also ohne "Aufforderung" eines anderen. Jene, die es "ganz richtig" machen wollen, bewegen die Hand abwechselnd nach rechts und links. |
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