Sonntag, 11. 12. 2005:
Unbarmherzig bimmelt um 7.45 Uhr der Wecker. Na gut, wir haben ohnehin lange genug geschlafen.
Frühstück gibt es wie immer bei Perry's Smorgy. Heute ist es bei Perry's unwahrscheinlich ruhig, es sind kaum Gäste vorhanden, die sind sicherlich alle beim Honolulu Marathon.
Nach diesem wiederum sehr köstlichen Frühstück gehen wir ins Hotel zurück, schnappen unsere Siebensachen und fahren Richtung Ewa. Dort findet heute ein besonderes Ereignis statt, nämlich die Zugfahrt, wo wir für den „Parlon 64“ reserviert haben. Diese Fahrt soll um 13 Uhr beginnen.
Wir sind natürlich wieder viel zu früh dort, es ist noch alles versperrt, daher fahren wir ins Ewa Shopping Center, um beim Starbucks Kaffee zu trinken. Im gegenüber stehenden Long's können wir endlich das destillierte Wasser für Michis C-Flex kaufen.
So, jetzt passt es zeitmäßig und nun fahren wir zur „Hawaiian Railway Association“.
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Hawaiian Railway |

Parlon 64 |
Mittlerweile sind die Tore geöffnet und wir kaufen unsere Tickets, macht $ 15,00 pro Person für den Parlon 64.
Es ist immer noch ein wenig Zeit und während die anderen Gäste sich auf den Bänken nieder lassen, streifen Michi und ich durchs Gelände, filmen und fotografieren.
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O'ahu Railway
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Waialua Agricultural Company # 6 |
| Kurz vor 13 Uhr gesellen wir uns zum Rest der Truppe und fast pünktlich fährt der Zug gegen 13 Uhr ab. Ich bekomme im Inneren keinen Sitzplatz mehr, daher „muss“ ich am hintersten Ende draußen sitzen, mit fantastischer Sicht  Gerade das Richtige fürs Filmen  Michi hat noch einen Sitzplatz im Inneren des Waggons ergattert, sieht aber meiner Meinung nach nicht so viel von der Landschaft.
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Während der Fahrt erklärt der Zugführer manch Interessantes rund um die Hawaiian Railway Association und über die früheren Fahrzeiten des Zuges, der tatsächlich (wie ich im Internet vorher schon las) um den Kaena Point herum fuhr 
Ich muss mich wundern… Immer dachte ich, Schienen müssen gerade sein… 
Mit dem Zug überqueren wir auch so manche Straße und die Fahnenträger springen immer wieder vom Zug ab, um die heran nahenden Autofahrer auf den Zug aufmerksam zu machen.
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| Hinter Ko'Olina ist für den Zug Endstation und wir bleiben eine gute Viertelstunde stehen, um die Landschaft bewundern und auf Film/Foto bannen zu können. Schließlich treten wir die Rückfahrt an und sind um 14.30 Uhr wieder am Ziel angelangt.
So, was nun in Anbetracht der frühen Uhrzeit Ich hätte schon einen Vorschlag Nämlich, den Sonnenuntergang am Sunset Beach zu erleben…. Ganz vorsichtig unterbreite ich Michi den Vorschlag und erstaunlicherweise ist er nicht abgeneigt. Doch ich möchte nicht über die übliche Route Pearl City und Mililani fahren, sondern endlich mal die westwärts davon gelegene Strecke, die über Kunia führt. Gesagt, getan und bei Waipahu fahre ich auf die 750 Richtung Kunia hoch. |
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| Landschaftlich ist es anders, als ich es erwarte. Doch – was erwarte ich Aus unerfindlichen Gründen erwarte ich eine eher öde, langweilige, unbebaute Landschaft, die trotzdem schön ist. Die Realität sieht so aus, dass wir zwischen Ananas-Feldern durch fahren und die rote Erde mit dem Grün der Ananas bewundern können. Für viele mag das eintönig sein, doch für uns hat es einen ganz besonderen Reiz.
In Haleiwa zieht uns die Coffee Gallery magisch an, wir können nicht anders, wir müssen uns dort einen Kaffee genehmigen  |
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| Aber dann geht's endlich zum Sunset Beach weiter. Meine Befürchtung, dass Michi etwas gegen Picknick am Strand hat, bewahrheitet sich nicht oder – anders ausgedrückt – er lässt sich nicht anmerken, dass ihm das nicht passt.
Leider sind die Wellen nicht besonders hoch, trotzdem versucht ein Surfer sein Glück.
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| Mit all den nötigen Dingen lassen wir uns mitten am Sandstrand nieder, genießen unser Abendessen und – in erster Linie – den Sonnenuntergang. |
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Doch dann geht es rasch retour und zwar auf direktem Weg über Wahiawa nach Honolulu und somit zum Hotel.
Hier halten wir uns aber nicht lange auf, sondern gehen zum Royal Hawaiian Shopping Center. Ich bekomme meine Hüfttasche sowie den Zweiteiler 
Anschließend gehen wir ins Outrigger Reef on the Beach Hotel, um uns an die Bar zu setzen. Dort konsumieren wir je einen Blue Hawaii, genießen die Hawaii-Musik und machen uns anschließend auf den Weg zum ABC, wo wir noch die wichtigsten Dinge erstehen.
Zurück im Hotel erledige ich die Dinge des Abends, also Fotos auf den Laptop überspielen, Akkus laden und Reisebericht schreiben.
Michi schläft bereits seit 23 Uhr, jetzt ist es kurz vor 1 Uhr nachts und ich verrolle mich auch. |
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