Sonntag, 18. 12. 2005:

Damit alles seine Richtigkeit hat, weckt mich das Handy um 6.45 Uhr. Ich will mich ja nicht beschweren, aber meine starke Verkühlung, mittlerweile verbunden mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Kopfschmerzen, würde sich mehr Schlaf wünschen. Ok, ist nicht, also aufgestanden. Los geht's Exclamation

Um 8.00 Uhr gehen wir, weil er schon geöffnet hat, beim Eggberts hinein.
Wir bestellen uns je ein Denver Omelett, dann können wir das wenigstens mit dem vom Paradise Burgers & More vergleichen. Dazu für uns beide Kaffee.

Es sind schon ziemlich viele Gäste anwesend, trotzdem bekommen wir innerhalb von relativ kurzer Zeit (ca. 20 Minuten) unsere Omeletts geliefert. Dazu gibt es hash browns sowie white toast.

Nun…… - Mein subjektives Urteil zum Denver Omelett: Das Denver Omelett von Paradise Burgers & More schmeckt besser, beim Eggberts ist – zumindest heute – zuviel „Wochenschau“ dabei, d. h., Resteverwertung. Die Resteverwertung selbst stört uns nicht, aber irgendwie – naja, das Omelett von Paradise Burgers & More ist halt – für unseren Geschmack - besser.

Letztendlich dürfen wir beim Eggberts $ 28,00 blättern, nicht unbedingt schwach. Wenn ich an Perry's Smorgy in Honolulu denke…. Knappe $ 7,00 pro Nase, dafür Buffet und all you can eat…. Kein Vergleich.

Wir pilgern zurück zum Hotel, nehmen unsere bepackten Rucksäcke und fahren anschließend Richtung Norden; der Powerline Trail north steht am heutigen Programm.

Ungefähr eine Meile nach dem Princeville Airport biegen wir linkerhand in die Kapaka Road ein.

Das ist eine relativ schmale Straße, die an sehr schönen Villen vorbei führt. Nach nicht allzu langer Zeit sehen wir vor uns den im Reiseführer angekündigten Wassertank.

Und was sehen wir Question Sofort nach dem Wassertank (1x herum fahren) befindet sich der Parkplatz und gleichzeitig der Trailhead für den nördlich beginnenden Teil des Powerline Trails mit einem kleinen Schilderwald.

Einem Jäger sehen wir beim Einchecken zu, dann zieht er mit den Hunden von dannen.

Eines merken wir ganz deutlich: Es ist Jagdzeit Exclamation Das weiß ich ohnehin, aber jetzt sehen wir es an den Pickups, auf denen teilweise viele Hunde mehr oder weniger hektisch warten.

Wir starten mit dem Trail um 10.45 Uhr.

Es ist eine angenehme Wanderung, es geht nur wenig auf und ab (ich bin ziemlich geschwächt Crying or Very sad Die fast ebene Landschaft kommt mir gerade Recht).


Ab und zu haben wir die Powerline neben uns, dann wieder ein Stück entfernt - sehr abwechslungsreich Wink Es ist heiß und schwül ohne Ende, aber wir kämpfen uns tapfer vorwärts.

Stellenweise ist der Trail so matschig, dass wir kaum wissen, sollen wir uns rechts oder links vorbei drücken.

Doch was ist das Question Ich blicke ein wenig nach vorne und sehe über den Bergen schwarze Wolken aufziehen.


Das gefällt mir gar nicht Exclamation Der aufkommende Wind käme mir gelegen, aber die Wolken…

Wir beratschlagen, ob wir umdrehen sollen oder nicht. Bis zum Auto retour ist ein ganz schön langes Stück zu laufen. Wenn wir in den Regen kommen, wird der Trail rutschig wie Schmierseife. Letztendlich entscheiden wir uns fürs Umdrehen.

Am Rückweg ist zeitweise solch ein Sturm, dass wir uns umdrehen müssen, ansonsten würde uns der Wind den Sand in die Augen blasen. Doch kein Grund, zwischendurch rasch zu fotografieren.

Um 13.30 Uhr sind wir wieder beim Auto, der Sturm wird immer stärker. Mit Sturm verbinde ich automatisch hohe Wellen an der North Shore. Auch der gestrige Wetterbericht sprach davon, dass ab heute das Baden an den Nordstränden wegen des hohen Seeganges verboten ist.
Also nichts wie hin zum „Wellen gucken“. Eigentlich erwarte ich viel mehr Menschen auf den Straßen, die dasselbe vorhaben, doch weit gefehlt.

Durch den Sturm sieht es insgesamt verwüstet aus. Überall liegen Palmenzweige und sonstige Äste auf der Straße und in den Gärten, vom vielen Laub und den kleinen Ästen rede ich erst gar nicht. Fallweise ist die Straße durch Polizeiautos nur halbseitig befahrbar, denn die Polizisten sind mit dem Zersägen und Abtransport der Äste beschäftigt.

Wir kommen an der Dry und Wet Cave vorbei.
Interessant bei der Wet Cave ist, dass hier nun ein Schild steht „no swimming“ steht. Letztes Jahr fiel mir dieses Schild überhaupt nicht auf, jedenfalls darf man daher auch nicht mehr in den „Blue Room“ schwimmen.

Relativ kurz nach diesen Caves kommen wir zum Ke'e Beach und ich habe schon lange erwartet, dort ohne einen Parkplatz zu bekommen, wieder umdrehen zu müssen. Ein Irrtum Exclamation Es stehen genügend unbesetzte Parkplätze zur Verfügung. Ganz wohl ist mir nicht, den Jeep unter einem Baum abzustellen, aber es geht nicht anders, baumlose Parkplätze gibt es nicht.

Bewaffnet mit Camcorder und Digicam machen wir uns auf den kurzen Weg zum Strand. Am meisten sind wir damit beschäftigt, diese Geräte nicht allzu sehr dem Meerwasser auszusetzen.

Nach ein paar wenigen Fotos verlassen wir die relativ unwirtliche Stätte. Die Wellen sind bei weitem nicht so hoch, wie wir sie erwartet haben und da immer wieder Kokosnüsse von den Bäumen fallen, wollen wir uns keinen Schädelbasisbruch zuziehen.

Wir fahren retour und machen beim Hanalei Shopping Center Rast, um Kaffee zu trinken.

Anschließend geht es in ziemlich rascher Fahrt zurück zum Hotel.

Heute muss ich noch unsere Koffer packen, denn morgen geht es nach Maui und im Zusammenhang mit Koffer packen fällt mir ein, dass Wäsche waschen auch nicht verkehrt wäre.

Um 18 Uhr sind wir im Hotel, ich wasche, wie geplant, unsere Wäsche, trockne sie auch und in der Zwischenzeit packe ich unsere Koffer. Nebenbei essen wir noch zu Abend.

Mit all diesem bin ich um 20 Uhr fertig und wir beschließen, auf den Coconut Market Place in die Bar zu gehen. Am Market Place sieht es auch sehr weihnachtlich aus.

Was wir uns in der Bar bestellen Question

Eine gute Frage Wink Je einen Blue Hawaii Laughing

Um 21 Uhr beginnt in dieser Bar Karaoke der eher schlimmen Art und daher vertschüssen wir uns um 22 Uhr.

Dann erledige ich die allabendliche elektronische Krimskrams und das Schreiben des Reiseberichtes.