Montag, 19. 12. 2005:
Um 6.15 Uhr läutet das Handy. Also aufgesprungen, Frühstück gibt es jetzt ohnehin keines, daher sofort ab ins Bad. Unsere Koffer hatte ich gestern noch völlig fertig gepackt, auch die Gurten schon rundherum, sodass ich jetzt nur mehr die restlichen Kleinigkeiten in die Rucksäcke verfrachten muss.
Dann machen wir uns daran, alles in den Jeep zu räumen und wieder einmal mehr sind wir froh, den „großen“ Jeep zu haben. Ich habe auch schon längst eine Technik entwickelt, wie ich ihn am besten und (für mich ) schonendsten beladen kann. Geht wirklich ganz einfach, das know how ist das Wichtigste.
Um 7.15 Uhr fahren wir – wie von mir geplant – doch tatsächlich Richtung Airport. Um 8.00 Uhr sind wir beim Car Return und es dauert nicht lange, kommt auch schon der Alamo Shuttle.
Doch dann kommt der Hammer des heutigen Tages Logisch, weil ich es so gebucht habe, gehen wir zum Aloha Airlines Schalter. Die freundliche ( ) Dame erklärt uns, wir haben keinen Aloha-Flug, sondern einen Flug mit Island Air. Äääääheeeemmmmm……… Mit wem bitte Island Air Nie gehört, geschweige denn gebucht.
Ok, wir sollen etliche Meter nach rechts gehen, dort sei der Island Air-Schalter. Das stimmt zwar, aber er wird erst ab 9 Uhr besetzt Bedeutet, ca. 45 Minuten warten…
Mir schwirren Gedanken durch den Kopf, dass Island Air vielleicht eine kleine Zwetschke ist, mit 20 Passagieren an Bord, jeder darf einen einzigen Koffer einchecken und als Handgepäck ist vielleicht ein Regenschirm erlaubt……
Endlich, um 9.05 Uhr, dürfen wir einchecken und meine Befürchtungen werden zur Realität: Pro Nase ist ein Koffer frei, pro Nase ein Handgepäck von Miniaturgröße. Seeeehr witzig    Wir sollen nämlich mit einer Dash-8 fliegen    
Ich erkläre der Dame hinter dem Schalter, ich habe Aloha gebucht und keine Ahnung, weshalb wir bei Island Air einchecken sollen. Unerwartet zeigt die Dame Verständnis für unsere Lage und wir müssen bei den zwei überzähligen Koffer nur für einen zahlen, einen Universalpreis von $ 20.
Beim Handgepäck meint sie (eh klar ), das sei eindeutig zuviel, aber sie würde beide Augen zudrücken und es ist genehmigt. Das nennt sich Glück im Unglück, denn jeder unserer Rucksäcke wiegt gut und gerne 10 kg, Michi hat extra sein C-Flex dabei und ich den Laptop… Puhhh… ganz schön viel…
So, das Gepäck sind wir los, jetzt können wir uns endlich einem Frühstück widmen. Wir erstehen etwas, was genießbar ist.
Nun pilgern wir zu unserem Gate und auf dem Weg dorthin sehe ich etliche Leute, die auf Bänken sitzen und mit ihren Mobile Phones telefonieren. Was die können, kann ich schon längst  Ich rufe S. auf GC an. Nein, keine Angst, ich habe mir zuvor ausgerechnet, wie spät es jetzt wohl bei ihr sein wird und ich habe es punktgenau getroffen. Bei ihr ist es 8 Uhr abends, bei uns auf Hawaii 10 Uhr morgens. Passt perfekt 
S. erzählt die neuesten Neuigkeiten von GC und wir sprechen auch über unser zukünftiges Auto. Hier auf Hawaii sehen wir uns jedes Auto, das nur halbwegs unserem Vorstellungssinn entspricht, an, überlegen hin, überlegen her. Dzt. kommen wir noch zu keinem Entschluss.
Um 10.30 Uhr geht's bei uns ans Boarden, pünktlich um 10.50 Uhr ist der Abflug mit dieser komischen Propellermaschine (= Dash8), die unheimlich laut ist.
Wir fliegen über Moloka'i, O'ahu und landen letztendlich um 11.45 Uhr in Kahului.
Am dortigen Airport wenden wir uns zuerst an Alamo und werden auf den Shuttle verwiesen, der kurz darauf kommt. Selbiger bringt uns zu den Rental Cars. Glücklicherweise ist noch exakt ein „großer“ Jeep verfügbar und dass das stimmt, davon kann ich mich selbst überzeugen, weil ich mich nämlich auf die Suche nach unserem Jeep begebe. Dieser steht auf „B“ irgendwas.
Ich steige in den Jeep ein und fahre zu Michi, der geduldig mit den Koffern und dem anderen Gepäck wartet. Das Einräumen des Jeeps geht rasch und wir fahren zum Maui Coast Hotel in Kihei, das wir ja schon bestens kennen.
Ein männlicher Angestellter, der die Stimme einer Frau hat, bedient uns. Leider ist mein/unser Zimmerwunsch, nämlich Zimmer Nr. 508, nicht verfügbar. Wir bekommen Zimmer 531, das sich von 508 praktisch in nichts unterscheidet.
Auf dem Weg zum Zimmer stellen wir fest, dass das Maui Coast offenbar einer gründlichen Sanierung unterworfen wurde: Die Teppichböden in den Gängen sind neu, die Wände ebenfalls, es gibt noch fast keine abgeschlagenen Kanten. Auch unser Zimmer ist tipp-topp in Ordnung, es könnte nicht besser sein.
Während ich die Koffer auspacke, wandert Michi zur Poolbar (etwas Anderes hat zu dieser Uhrzeit in Gehweite nicht geöffnet) und holt Cola light.
Nun fahren wir über die Südwestroute nach Lahaina, genau zu „unserem“ Parkplatz in der Shaw Street.
Parkpreise:
2 Std.: $ 2
3 Std.: $ 3
5 Std.: richtig $ 5 
Ganzer Tag: $ 10.
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