Samstag, 1. 9. 2007 – Der Vortag der Abreise:

 

Heute ist Großkampftag
Das bedeutet Koffer packen und Michi in dieser Zeit mit etwas zu beschäftigen, damit er nicht – wie schon ein Mal geschehen – mitten drinnen zum Umräumen beginnt. Zwar streitet er nach wie vor ab, dass er das jemals getan hat, aber es ist nun mal die Wahrheit

Schnell fällt mir eine Beschäftigung für ihn ein, nämlich das (nochmalige) Kontrollieren unserer gesamten Reiseunterlagen. Da er damit keine Übung hat, wird er frühestens dann damit fertig sein, bis ich mit dem Koffer packen fertig bin.

Also auf in die Startlöcher

Während Michi – artig, wie er manchmal ist – im Hobbyraum sitzt und nicht recht weiß, wo er mit dem Kontrollieren beginnen soll, hole ich Koffer und Rucksäcke. Letzteres wird unser Handgepäck.

Teil für Teil der ausgedruckten Packliste wird eingeräumt und somit bin ich mit allem schon nach 2 Stunden fertig – nur Michi mit der Kontrolle noch nicht Egal, die Unterlagen stimmen ohnehin. Ich erlöse ihn von dieser ungewohnten Tätigkeit und wir fahren in die Bäckerei, um uns zu verabschieden.

Schon längst ist geklärt, dass sich unser Vermieter um die zahlreichen Pflanzen im Garten kümmert, besonders um diese Jahreszeit brauchen sie viel Wasser.
Der Nachbar von gegenüber wird sich um unsere Katze Bine und ihren Sohn Blacky kümmern. Die beiden kennen den Nachbar und wissen, dass er ihnen nur gutes tut.

Am Nachmittag fahren wir zum Airport. Nein, wir fliegen noch nicht ab, wir holen für 24 Stunden ein Mietauto, da wir unser eigenes Auto nicht wochenlang in der Parkgarage des Airports von Las Palmas stehen lassen möchten.
Für den Tag, an dem wir zurück kommen, lassen wir gleich ein Auto reservieren.
Theoretisch – und auch praktisch – könnten wir auf die beiden Mietautos verzichten und ein Taxi kommen lassen, das uns zum Airport bringt und umgekehrt. Diese Version würde uns aber doppelt so viel kosten, deshalb die Mietauto-Variante.

Wieder zu Hause werden noch sämtliche Akkus in die diversen Ladegeräte verbannt, denn heute möchten wir ausnahmsweise mal früher ins Bett – die morgige Nacht wird kurz genug.

Doch wie es das Schicksal (= Internet ) so will, aus dem früheren schlafen gehen wird nichts.
Markus ist heute mit dem Layout der News-Seite für meine Homepage fertig geworden Der erste Text liegt schon vorbereitet auf meinem Laptop, ab mit ihm in die News.

Dann noch Google hin, Google her, diverse Mails – ja, es gibt noch viel zu tun

Weit nach Mitternacht schaffen wir es ins Bett.