Mittwoch, 5. 9. 2007:

Um 6.30 läutet das Handy. Wenige Minuten nach 7 Uhr stehen wir in der Lobby, die Leute von 1004 haben ausgecheckt, wir bekommen deren Zimmer

Also dann auf zum Frühstück bei Perry’s, anschließend geht es zum Hotel retour.

Wir packen unsere kleinen Rucksäcke und fahren um 9 Uhr Richtung Kaena Point. Allerdings fahren wir nicht mitten über die Insel, sondern wählen die Ostroute, Kamehameha Hwy. genannt.

 

Beim Chinaman's Hat stoppen wir, hier gefällt es uns sehr gut. Wir trinken ein wenig Wasser und beobachten die Vögel, die rund um uns in der Wiese hüpfen.

Chinaman's Hat

 

 

 

 

Darf ich vorstellen Unser Weggefährte auf O'ahu:

 

Irgendwann reißen wir uns wieder los, denn wir wollen ja unser Ziel erreichen.

Doch in Haleiwa legen wir den nächsten Stopp ein – wir möchten Kaffee.

Anschließend geht es nordwestwärts weiter. Wir fahren den Farrington Hwy. entlang und halten beim West Gate des Dillingham Airfield. Ach, da steht ein Schild mit der Aufschrift "Kealia Trail".

Hier beim West Gate gibt es ein gelbes Tor, oben wunderschön mit Stacheldraht verziert. Der Zaun links und rechts vom Tor ist auch schwer Stacheldraht-behaftet. Ob der Kealia Trail wirklich offiziell gelaufen werden darf Laut Buch ja, aber…

Im Moment regnet es, wir disponieren um und fahren zum Trailhead des Kaena Point Trails.

Doch auch dort: Nur Regen. Wir überlegen lange hin und her, was wir tun sollen, denn ausgerechnet heute habe ich unsere Regencaps nicht eingepackt. Aber wann regnet es auch am Kaena Point Es regnet eigentlich fast nie, schon gar nicht im Sommer, bis auf Ausnahmen, wie z. B. heute. Warum ausgerechnet heute

Gut, da unsere Regencaps vor Regen geschützt im Hotelzimmer liegen, fahren wir nach Haleiwa und kaufen uns neue. Unsere alten Regencaps haben schon ein paar kleine Risse und gehören daher ausgetauscht.

Also, dann auf zum zweiten Versuch, ein wenig Nieselregen macht ja nichts. Je näher wir dem Trailhead des Kaena Point Trail kommen, umso stärker wird der Regen. Vonwegen Nieselregen. Völlig verdutzt, weil es hier – am regenärmsten Ort von ganz O'ahu – wie aus Eimern schüttet, warten wir erstmal im Auto. Das wird halt so ein typischer Regenschwall sein, der nur von kurzer Dauer ist.

Von kurzer Dauer Nach 1,5 Stunden geben wir uns geschlagen. Es macht keinen Sinn, noch länger hier auszuharren, der Regen lässt überhaupt nicht nach.

Wir fahren zurück und parken uns in Honolulu im Ala Moana SC ein, um ein wenig zu bummeln.
Wie vertraut uns das alles ist

Kurz kommt auch die Überlegung auf, im Food Court etwas zu essen, aber das lassen wir wieder fallen.

Nach geraumer Zeit fahren wir zum Hotel. Michi schmökert in der O'ahu Bibel, während ich die wenigen Fotos von heute überspiele und den Reisebericht tippe.
Michi hat Ohrenschmerzen, wahrscheinlich von der Klimaanlage im Auto, deshalb lassen wir im Zimmer die Klimaanlage nur kurz laufen.

Nach Mitternacht gehen wir ins Bett und hoffen, dass wir morgen mehr Glück mit dem Wetter haben.