Donnerstag, 6. 9. 2007:

 

Unsanft weckt uns um 6.30 das Handy. Wir können nicht umhin – Perry's Smorgy befindet sich schräg gegenüber unseres Hotels, maximal 2 Gehminuten entfernt, deshalb frühstücken wir wiederum dort.

Doch heute gibt es kein Trödeln, wir wollen doch zum Diamond Head. Zum wievielten Male eigentlich

 

Um 8.30 Uhr sind wir am Parkplatz des Trailheads. Es sind schon viele Autos hier.

Wir ziehen bei strahlend blauem Himmel mit ein paar weißen Wölkchen los. Trotz der relativ frühen Uhrzeit ist es ganz schön warm.

Unsere Blicke schweifen in den Diamond Head Crater hinein, dann hinüber zum Koko Head – ach, es ist einfach traumhaft

im Hintergrund die Ko'olau Mountains

Ein Wunder, dass die Wolken über den Ko'olau Mountains heute ausnahmsweise weiß und nicht, wie sonst üblich, dunkelgrau bis schwarz sind.
kurz vor dem Gipfelsturm

Ein Ranger liest, wie immer, Wissenswertes vor, doch im Grunde genommen könnte er es sich sparen. Ich habe den Eindruck, dass ich die Einzige bin, die ihm zuhört, auch wenn seine Infos keine Neuigkeiten für mich sind.

Heute bleiben wir länger hier oben, können uns einfach nicht vom Anblick trennen.
Außerdem haben wir keine Eile, denn am Nachmittag haben wir einen Termin der besonderen Art: Ein blind date mit D. aus dem Forum Auf das freuen wir uns schon riesig

Doch dann muss es sein, wir wandern wieder hinunter und fahren ins Hotel. Duschen ist angesagt.

Anschließend gehen wir zum Zoo, er ist nur unweit von unserem Hotel entfernt.

Ein Teil des Zoos wird gerade umgebaut, es werden größere Gehege gebaut, z. B. für die Elefanten.

Wir gehen von einem Gehege zum anderen, beobachten die Tiere. Manche von ihnen scheinen eine Ausbildung als Unterhaltungskünstler gemacht zu haben
Die Zeit vergeht wie im Flug und vorbei an schönen Blüten gehen wir wieder zum Hotel zurück.
Nach dem neuerlichen Besuch der Dusche marschieren wir zum International Market Place, das ist jener Ort, wo wir ein blind date mit D. aus dem usa-reise.de - Forum haben. Es ist ausgemacht, dass wir uns unter dem großen Schild treffen.

Es ist ja auch zu gemein – D. kennt mich natürlich längst von meiner Homepage, da auf dieser ein Foto von mir ist, aber wir kennen sie nicht, haben keine Ahnung, wie sie aussieht.

Wir nähern uns dem Schild "International Market Place" und sehen – ja, das muss sie sein
Oder doch nicht
Doch Jetzt ist es sicher, denn sie kommt lächelnd auf uns zu
Wir stellen uns gegenseitig vor und beschließen, gemeinsam ein wenig durch Waikiki zu schlendern. Und was es alles zu erzählen gibt Zwischendurch genehmigen wir uns ein erfrischendes Getränk, ich – wie immer – ein diet coke, dann ziehen wir weiter durch die Straßen. Ich weiß eigentlich gar nicht, wo wir laufen, denn ich höre gespannt D.s Erzählungen zu.
Ja, sie ist auch vom Hawai'i-Virus schwer getroffen, aber das habe ich ihr vor ihrem ersten Urlaub auf den Inseln schon prophezeit.

Es ist schön, wie gut wir uns verstehen und das ist bis heute so geblieben

Wir genießen gemeinsam den Sonnenuntergang am Waikiki Beach und dann müssen wir uns leider wieder trennen. Warum vergeht manches Mal die Zeit dermaßen rasch

Im Hotel erfolgt nun wieder der technische Krims-Krams und ich tippe beim Reisebericht weiter.