Montag, 17. 9. 2007:
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Um 7 Uhr läutet der Wecker,
aber wir ignorieren ihn. Er versucht noch weitere
zwei Mal, uns zum Aufstehen zu bewegen, aber wir
sind soooo müde
Erst der Hahn, der um punkt 8 Uhr kräht, schafft
es, uns aus den Federn zu werfen.
Ich wage einen vorsichtigen Blick aus dem Festern:
Grrrrr
Es ist stark bewölkt
Und das auf der Ostseite
Wir möchten doch heute in den Waimea Canyon
Egal, zuerst richte ich unser Frühstück,
dann werden wir weiter sehen. Und was sehen wir
Noch mehr Wolken...
Na super
Ist ja logisch, wir sind auf Kaua’i…
Doch so leicht lassen wir uns nicht unterkriegen,
wir fahren – Wetter hin, Wetter her –
trotzdem Richtung Waimea Canyon. |
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| Bei Lihue schüttet es bereits dermaßen
stark, dass ich die schnellste Stufe beim Scheibenwischer
benötige, sonst würde ich gar nichts mehr
sehen. Je weiter wir nach Westen kommen, umso besser
wird das Wetter. Ein Blick Richtung Norden bzw.
Waimea Canyon: Blauer Himmel
Das gibt’s doch gar nicht
Also nichts wie weiter 
Wir zweigen nicht in Waimea in den Waimea Canyon
Drive (550) ein, sondern fahren bis Kekaha weiter,
um dort rechterhand in die Koke’e Rd. einzubiegen.
Diese Straße trägt vor Ort die Nummer
552, was nicht konform mit vielen Straßenkarten
ist.
Beim Schild „Waimea Canyon State Park“
lassen wir das Auto stehen und ich stapfe ein wenig
durch die Landschaft, es ist 12 Uhr. Innerhalb kürzester
Zeit komme ich zu einer verfallenen Brücke,
die von der anderen Seite her bereits gesperrt ist.
Unter der Brücke fließt ein kleines Bächlein. |
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| Wieder zurück beim Auto und weiter gefahren
kommen wir zum berühmten „Waimea Canyon
Lookout“. Wir waren schon etliche Male hier,
aber nun muss ich mit meinem neuen Fotoapparat natürlich
„frische“ Bilder erzeugen. |
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| Wir haben wirklich unendliches Glück mit dem
Wetter, hoffentlich bleibt es so.
Vorbei an der
4WD-Piste Haeleele Rd., die wir demnächst auch
fahren möchten, geht es zum Pu’u Hinahina
Lookout weiter. Wiederum bieten sich uns sehr schöne
Einblicke in den Waimea Canyon. |
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Kurz darauf gibt es rechterhand einige
Trails, die wir gerne laufen möchten: Cliff
Trail, Canyon Trail, Waipo’o Falls und der
Black Pipe Trail. Wie war das doch gleich mit der
Länge dieser Trailkombination 
Ich befrage mal rasch die Kaua'i-Bibel  |
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| Endlich betreten wir den Koke’e State Park,
wie uns das entsprechende Schild verkündet. Mittlerweile
ist es schon 13.45 Uhr, meine Uhr zeit 31,2° C.
Direkt rechterhand geht die Halemanu Rd. weg. |
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Wir steuern als Ziel die Koke’e Lodge &
Restaurant an, wo wir von Moas begrüßt
werden, von denen es hier genügend gibt. Moas
sind die bunten, wilden Hühner. |
Für uns ist jetzt Kaffee angesagt.
Espresso gibt es nach wie vor keinen, nur Milchkaffee.
Naja….
Magisch zieht mich, wie immer, die Buchabteilung an
und ich werde nach nicht mal einer Minute fündig.
Das Buch „Day Hikes on Kaua’i“ wechselt
den Besitzer.
Wir lassen uns gemütlich nieder. Während
ich im neuen Buch schmökere, stelle Michi fest,
dass alle Gäste rund um uns essen. Klar um diese
Uhrzeit! Es ist schließlich schon 14 Uhr vorbei.
Doch das Schmatzen der anderen steckt uns an und wir
bestellen einen Burger für Michi und 5 chicken
wings für mich. Mir gegenüber sitzt ein
männliches Wesen, das vom Aussehen her ein
Einheimischer sein könnte. Obwohl er aussieht,
als wäre er schwerer Alkoholiker, trinkt er
ein Bud light nach dem anderen. Und er bestellt
sich eine Portion Essen nach der anderen, nebenbei
liest er auch ein Buch. Wie ich dem Cover des Buches
entnehmen kann, ist es die „Bibel“,
wie sie von Insidern genannt wird. Nein, ich meine
nicht, die wirkliche Bibel, sondern das Buch „The
Ultimate Kaua’i Guidebook“. Also ist
er doch ein Tourist
Wir werden nicht ganz schlau aus dem guten Mann,
der immer wieder zu uns herüber sieht und freundlich
lächelt. Ist er ein Trailguide
Aber dann bräuchte er die „Bibel“
nicht…
Um 15 Uhr schließt das Restaurant, wir zahlen
und verlassen die gastliche Stätte. |
| Nach relativ kurzer Weiterfahrt gelangen wir zum
Kalalau Lookout. Obwohl uns der Wettergott wohl gesinnt
ist, ist es ein wenig trüb, was schade für
die Fotos ist. Ich hocke mich einfach auf den Boden
und genieße den Blick auf das Kalalau Valley. |
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Nun fehlt uns nur noch ein kleines Stück,
bis wir beim Pu’u o Kila Lookout sind. Diesmal
ist keine einzige Nene zu sehen, was uns ein wenig
enttäuscht. Wir gehen ein kurzes Stück in
den Pihea Trail hinein, denn dort kann man noch bessere
Fotos schießen.
Doch dann wird es Zeit zum Umdrehen, ich möchte
doch so gerne eine 4WD-Piste in westlicher Richtung
fahren. |
Zu diesem Zweck wählen wir die Kaaweiki-Kauhao-Ridge-Rd.,
auf dem Schild können wir „Four weel-drive
only“ lesen. Vier junge Männer in und auf
einem Pick-up fahren an uns vorbei und rufen laut
„Alooooohhhhhhaaaaaa“
Ebenso freundlich grüßen wir zurück.
Es ist schon 16.40 Uhr, die Sonne lacht vom Himmel. |
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Nach nur kurzer Fahrt begrüßt uns ein
Schild mit „Entering Hawai’i State Forest
Reserve. Enjoy it, care for it“. Ich lege
zur Vorsicht den Allrad ein und los geht’s.
Wir fahren durch einen Laubwald, der sehr dicht
bewachsen ist. Ab und zu zwitschern Vögel,
aber sonstige Tiere sind so gut wie gar nicht zu
sehen. |
Bereits nach einiger Zeit erreichen
wir ein eher verlassenes bzw. aufgelassenes Jugend-Camp.
Es existieren noch Hütten und Picknicktische
und in einen abgeschnittenen Baumstamm wurde ein Gesicht
geschnitzt. Sieht echt witzig aus  |
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| Sogar eine alte „trading post“ gibt
es noch. |

Trading
Post |
| Beim Weiterfahren werden wir durch ein
versperrtes Gate behindert, wir ändern notgedrungener
Maßen unsere Richtung und landen schneller als
wir möchten wieder auf der Koke’e Rd. So,
es ist ohnehin schon spät genug, zumal noch
der Weg bis nach Kapa’a bevor steht.
Ach du meine Güte
Der Weg zieht sich vielleicht
Aber nach 1,5 Stunden ist es geschafft, wir sind
beim Hotel.
Unser Abendessen besteht aus Toasts und Gemüse
und obwohl wir uns vornehmen, sehr bald ins Bett
zu gehen, ist es schon wieder nach Mitternacht,
ehe ich das Licht ausknipse. |
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