Lage:

Der Diamond Head befindet sich östlich von Honolulu und ist der "Hausberg" der Großstadt. Der Diamond Head Trail ist ein sehr häufig begangener Trail, kaum ein Tourist lässt ihn aus. Nun könnte man sagen, solch eine Menschenansammlung muss ich mir nicht antun, andererseits ist es die einzige Möglichkeit, wunderschöne Blicke auf Waikiki und überhaupt auf Honolulu zu bekommen.

Je nachdem, von wo man in Waikiki startet (und hier mieten sich nun mal die meisten Touristen ein), ist es am besten, die Monsarrat Ave. in östlicher Richtung zu fahren. Sie geht nach einiger Zeit in die Diamond Head Rd. über.
Kurz bevor linkerhand die 18th Ave. ist, zweigt man rechterhand zum ausgeschilderten Diamond Head State Monument ein, fährt durch einen Tunnel (Achtung! Hier sind manchmal Fußgänger unterwegs.) und kurz darauf darf man $ 5 bezahlen und sich einen Parkplatz suchen. Immer wieder ist der Parkplatz wegen Überfüllung gesperrt, sodass man gar nicht erst hinein gelassen wird. In diesem Fall hilft nur eines: Immer wieder Runden drehen, in der Hoffnung auf Erfolg.

In unmittelbarer Nähe des Parkplatzes gibt es Toiletten, es stehen auch einige Stände hier, die vor allen Dingen gekühlte Getränke, abe auch Souvenirs zum Kauf anbieten.

Trailhead: Diamond Head State Monument
Länge:

1,4 Meilen (in & out)

Dauer: 2 Stunden

Link zu dieser Karte, zusätzlich mit Höhenprofil

Die Karten wurde mit der Topo Map von DeLorme erstellt.

Beschreibung und Bilder:

>> hier geht es zum Videoclip (02:57)

Ich empfehle, den Diamond Head Trail entweder morgens oder am späten Nachmittag zu laufen. Der Park ist von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends geöffnet.

Während es beim Trailhead meist noch saftig grün ist, wird es immer brauner und vertrockneter, je weiter man nach oben kommt.

Zunächst geht man auf dieser Betonplatte entlang, doch das ändert sich bald und wird von Naturboden abgelöst.

Im Hintergrund ist der Diamond Head zu sehen.

Innerhalb kurzer Zeit gewinnt man ganz schön an Höhe.

Nun dauert es nicht mehr lange und man sieht schon die erste steile Treppe.

Bitte das Bild zum Vergrößern anklicken.

Hier ein Blick in den Diamond Head Crater.

Auf nur geringer Strecke steigt man von 300 Fuß auf 3.700 Fuß an.

Die Ko'olau Mountains im Hintergrund sind meistens mit einer dickeren Wolkenschicht verhangen, sodass sie nicht so gut sichtbar sind.

Nach den vielen Stufen einer Wendeltreppe, die sich im Inneren befindet, ist man dem eigentlichen Ziel nahe. Das Innere ist elektrisch beleuchtet, nicht sehr viel, aber doch ausreichend, sodass man sich die Mitnahme der früher empfohlenen Taschenlampe schon seit Jahren sparen kann.

Knapp vor dem Ziel muss man sich ziemlich bücken, um vom Inneren ins Freie zu kommen.

Bitte auf das Bild zum Vergrößern klicken. Am linken Bildrand sieht man Touristen, die gerade heraus gekrabbelt sind. Dieser sehr niedrig wirkende Spalt ist aber kein bedeutendes Hindernis.

Nun noch die wenigen Höhenmeter bis zum Gipfel überwunden, dann sieht man das, was man bisher nur von kitschig wirkenden Ansichtskarten kannte, nämlich den Blick auf Waikiki.

Ist doch ein toller Anblick, oder?

 

Auch den Diamond Head Leuchtturm sieht man von hier oben.

Ein letzter Blick zu den Ko'olau Mountains, ehe man den Rückweg antritt.

Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und Wasser sind empfehlenswert.

Auch wenn man sehr viele Touristen mit Flip Flops oder auch barfuß in Wandersandalen sieht, würde ich davon abraten. Flip Flops sind meiner Erachtens völlig ungeeignet und von leichten Wandersandalen rate ich aus folgendem Grund ab: Die Metallstufen sind sehr scharfrandig. Besonders auf der Wendeltreppe herrscht meistens ein größeres Gedränge. Wenn man beim Hinaufgehen mit den Zehen an der nächsten Stufe einhakt, ist das sehr unangenehm und kann unter Umständen auch zu Verletzungen, wie z. B. Hautabschürfungen, führen.