Lage:

Von der im Osten gelegenen Stadt Kapa'a fährt man auf dem Hwy. 56 süd- und später westwärts, um anschließend die 550 oder 552 in den Koke'e State Park zu fahren. Ca. 0,3 Meilen nach der Zufahrt zur Koke'e Lodge, die man links liegen lässt, geht rechterhand die Mohihi Rd. weg.
Diese ist nicht geteert, d. h., man fährt ohne Versicherungsschutz Je mehr man die Mohihi Rd. ostwärts fährt, desto mehr verschlechtert sich der Zustand der Piste. Ohne Allrad rate ich vom Befahren der Mohihi Rd. ab

Nach 1 Meile auf der Mohihi Rd. ist rechterhand die Abzweigung zur Kumuwela Rd. (siehe Foto), hier rechts abbiegen und für weitere 0,5 Meilen fahren. Dann ist linkerhand die Waininiua Rd. erreicht.
Die Waininiua Rd. (Foto links) ist oftmals in keinem guten Zustand. Ich empfehle daher, das Auto an der Kumuwela Rd. so abzustellen, dass niemand blockiert wird und die restlichen 0,8 Meilen bis zum Ditch Trailhead zu Fuß zurückzulegen.
Trailhead:

Ditch Trailhead am Ende der Waininiua Rd.
Dieser kleine, fast runde Platz liegt vor einem. Rechts geht ein kleiner Trampelpfad hinunter, der ignoriert wird und scharf links ist der Ditch Trail.

Scharf links geguckt liegt der Ditch Trail vor einem. Eine entsprechende Beschilderung fehlt jedoch, da Trail lange Zeit nach dem Hurrikan Iniki nicht gangbar war.

 

Länge: 3,7 Meilen (in & out) plus 1,6 Meilen auf der Waininiua Rd. (in & out)
Dauer: 6 Stunden mit Abstecher zum Po'omau Canyon Lookout

Link zu dieser Karte, zusätzlich mit Höhenprofil


Die Karten wurden mit der Topo Map von DeLorme erstellt.

Beschreibung und Bilder:

Der Ditch Trail befindet sich im Koke'e State Park und hat zwei Trailheads:

1. Beginn des Ditch Trails am Ende der Waininiua Rd. - dieser Trail ist hier beschrieben oder

2. Beginn des Ditch Trails an der Mohihi Rd., 1,85 Meilen von der Koke'e Rd. entfernt.

Ich empfehle Variante 1, da man dabei in relativ kurzer Zeit bis zum Po'omau Canyon Lookout kommt und somit ein ganz besonderes Highlight erlebt, nämlich Wasserfälle zu sehen, die man sonst nur vom Helicopter aus zu Gesicht bekommt.


**********

Schon zu Beginn geht es auf Waldboden, der mit Wurzeln durchsetzt sowie mit enorm viel Laub und abgebrochenen feinen Ästchen bedeckt ist, bergab.

Nach ca. einer Minute Gehzeit ist der Trail nur mehr 20 bis 30 cm breit, wir gehen teilweise auf Gras, dann wieder auf Waldboden, der mit Koa-Blättern bedeckt ist.

Es zwitschern sehr viele Vögel, die man aber nur selten zu Gesicht bekommt und es sind immer wieder Wildschweinspuren zu erkennen.

Nach ca. 2 Km (nicht Meilen, unser GPS zeigt Kilometer an) ist dieser umgestürzte Baum erreicht, unter dem man gut durchkrabbeln kann.

Es wachsen sehr viele Brombeeren, die im Sommer reif sind.

Der Pfad auf der anderen Seite des Tales, der bergauf geht, ist noch schmäler und teilweise etwas überwuchert, trotzdem aber gut zu erkennen.

Nach einigerZeit ist bereits der Po’omau Canyon zu sehen.
Ca. 20 m nach diesem "Lookout" kommen man zu diesem knorrigen Baum.
Bald darauf ein weiterer umgestürzter Baum - nahezu alles Schäden, die während des Hurrikan Iniki am 11. 9. 1992 entstanden sind.
Mit der Zeit wird der Weg ein wenig breiter und ist mit Tausenden von Koa-Blättern übersät.

Nach 1 Std. Gehzeit auf dem Ditch Trail sieht man einen kleinen Wasserfall sowie den Kauaikinana Stream. All jene, die schwindelfrei sind und nicht unter Höhenangst leiden, sollten hier den Abstecher zum Po'omau Canyon Lookout (wie ich ihn nenne) unternehmen. Fantastische Ausblicke sind garantiert (wenn das Wetter mitspielt...).

Der Wildschweinzaun ist eine gute Hilfestellung beim Bergabgehen.

Kaum ist das erste steile Stück entlang des Wildschweinzaunes überwunden, hat man bereits einen schönen Blick in den Po’omau Canyon.

Der Wildschweinzaun endet bald und man läuft ohne Sicherung auf der Ridge entlang. Der Weg auf der Ridge ist ca. 75 cm breit und es gibt nahezu keine Haltemöglichkeiten.
Nun ist das Trailende des Lookouts erreicht.
Linkerhand ist ein wunderschöner Blick auf die Kauaikinana Cascades und geradeaus auf die Kawaiko’i Triple Falls.

Auf den Bildern nicht so gut zu erkennen, deshalb eine kurze Erklärung: Steht man auf der Ridge, sind die Kauaikinana Cascades linkerhand, der dazugehörige Stream heißt Kauaikinana Die Kawaiko’i Triple Falls entstehen am gleichnamigen Fluss, nämlich dem Kawaiko’i Stream
Diese beiden Streams fließen bald darauf ineinander und heißen in der Folge - nein, weder noch - sondern Po’omau Stream.

Am Rückweg zum Ditch Trail nochmals ein Blick entlang des Wildschweinzaunes zurück: Es ist ganz schön steil, auch wenn es auf dem Foto nicht richtig heraus kommt.

Wieder zurück am Ditch Trail kann man bei genügend Zeit den Ditch Trail bis zum anderen Trailhead an der Mohihi Rd. weiter laufen oder man dreht an dieser Stelle um.

**********

Für all jene, die den Ditch Trail oder einen Teil desselben lieber von der Mohihi Rd. aus laufen möchten, nachfolgend ein paar erklärende Fotos, der Trailhead ist nämlich nur dann zu finden, wenn man weiß, worauf zu achten ist. Zumindest im Juni 2011 gab es keine Beschilderung.

Man fährt die Koke'e Rd. (= 552) so lange in nördliche Richtung, bis linkerhand Koke'e Lodge & Restaurant zu sehen ist. Dorthin zweigt man allerdings nicht ab, sondern folgt der 552 für weitere ca. 0,3 Meilen. Dann ist rechterhand die Mohihi Rd., in die man abbiegt und 1,85 Meilen lang fährt.

Aus der eigenen Fahrtrichtung ist das kleine Steinmännchen, das den Trailhead markiert, so gut wie nicht zu sehen.

Fährt man geschätzte 10 m weiter, steigt aus und dreht sich um, bietet sich einem dieses Bild. Im linken unteren Bildviertel ist das kleine Steinännchen zu sehen, das ist der Trailhead.

Zu Beginn des Ditch Trails geht es auf Waldboden, der mit Wurzeln und Steinen durchsetzt und mit viel Laub bedeckt ist, bergab.

Hier blüht manches wunderschön!

Nein, hier geht es nicht durch, sondern ein Stück weiter links, völlig harmlos.

Dort muss man den Kauaikinanai Stream überqueren.

Auch hier zwitschern sehr viele Vögel. Der Weg geht über Grasland und lässt sich sehr gut laufen.

Festes Schuhwerk ist angeraten (es ist manchmal etwas matschig), ebenso die Mitnahme von Wasser und Snacks. Auch ein Regenschutz ist nicht verkehrt, da es in diesem Gebiet des öfteren regnet.