Lage:

Vom Hwy. 50, der sich im Süden von Kaua'i befindet, in den nach Norden führenden Hwy. 550 (oder 55, das ist egal, die beiden Hwy.'s treffen später zusammen) abzweigen.

Diese Fahrt ist wunderschön, unmittelbar neben des Hwy.s laden kleine Wasserfälle zu einem Stopp ein.

Bis zum MM 17 auf der Koke’e Rd. fahren. Kurz nach dem MM 17 befindet sich in einer Rechtskurve ein nicht asphaltierter Parkplatz, hier das Auto abstellen.
Es gibt beim Trailhead ebenfalls Parkplätze, allerdings sind sie durch viele hohe Bäume kaum einsehbar. Aus diesem Grund würde ich wegen ev. Einbruchgefahr ins Auto abraten, diese Parkplätze zu benützen, auch wenn der Schatten noch so verlockend ist.

Trailhead:

Wenige Meter weiter nördlich des Parkplatzes befindet sich auf der linken Straßenseite ein Telegrafenmast. Ca. 30 m weiter sieht man – ebenfalls linkerhand – die ungeteerte Einfahrt zu den (von mir nicht empfohlenen) Parkplätzen. Der Trailhead befindet sich schräg links vorne und ist nur als sehr schmaler Trampelpfad zu erkennen.

Länge: 4 Meilen (in & out)
Dauer: 5 Std.

This map was created using GPS Visualizer's do-it-yourself geographic utilities.

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Beschreibung und Bilder:

In unserem 8. Hawai'i-Urlaub 2007 wanderten wir erstmals mit dem GPS "Garmin etrex Vista C". Die auf der interaktiven Karte eingetragene Route entspricht unserer Wanderung.

Mit einem Klick auf die blauen Fähnchen werden weitere Informationen eingeblendet.

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Der Honopu Ridge Trail ähnelt einem Fitnessparkour. Fallweise ist es einigermaßen steil, man muss über umgestürzte Bäume steigen oder manchmal auch unter ihnen durch krabbeln. Belohnung für diese Mühe ist ein herrlicher Blick auf die Na Pali Coast sowie auf einen Teil des Honopu Beach.

Der Trail führt über Waldboden, der mit Wurzeln und Steinen durchsetzt ist. Rundherum wachsen zahlreiche Koa-Bäume, Ginger und Farne. Ab und zu stehen die Bäume so dicht an dicht, dass mit dem Rucksack fast kein Durchkommen ist.

Immer wieder steht man vor Trailgabelungen, wobei die nach links abzweigenden fast ausnahmslos Jägersteige sind – also rechts gehen

 

Ca. 10 Minuten nach Trailbeginn sieht man einen sehr markanten Baum, der auch ein Opfer des Hurrikans wurde, beinahe auf dem Boden liegt und das Weitergehen fast verhindert. Durch die Lage des Baumes weisen seine Äste nach rechts und genau dort geht auch der Trail weiter. Ein kurz darauf sichtbares blaues Band verrät, dass man am richtigen Weg ist.

 

 

Die Natur ist so, wie sie Hurrikan „Iwa“ hinterlassen hat – nahezu unberührt. Schmal setzt sich der Trail fort.

 

 

 

Der Trail führt bergab und nach weiteren 20 Minuten (= 30 Min. ab Trailbeginn) gelangt man zu einer kleinen Lichtung, die ihr eigenes „Wahrzeichen“ hat: Es ist ein hoher, abgestorbener Baum mit weiß-grauer Rinde. Von diesem Standort aus sieht man das erste Mal auf den Pazifik.

Weiter geht es durch den Regenwald, in dem nun mehr und mehr Ohia lehua’s wachsen. Es wachsen aber auch sehr viele endemische Farne, die einem die Beine zerkratzen, soferne man kurze Hosen trägt. Zwischendurch taucht man in einen Farntunnel ein – der Trail ist ein Erlebnis für sich

 

 

Nach ca. 50 Minuten ab Trailbeginn erreicht man die nächste Lichtung, von der aus die Inseln Ni’ihau sowie Lehua zu sehen sind.

Ab hier ist der Trail deutlich erkennbar, auch wenn er nur ca. 30 cm breit ist. Man kommt allerdings auch in steiles Gebiet und tut gut daran, den Fotoapparat in den Rucksack zu verstauen, um beide Hände frei zu haben.

Nach weiteren 25 Minuten steht man vor einer Weggabelung. Linkerhand ist der Trail mit einem weißen Plastiksack markiert, rechterhand sieht man die bekannten blauen und rosaroten Bänder – diesem Trail ausnahmsweise nicht folgen, er führt ins Nirwana
Der richtige Weg ist der linkerhand befindliche, auf dem man nach ca. 9 m eine blaue Markierung sieht. Das ist die letzte Markierung bis auf weiteres.

Nochmals 30 Minuten weiter gewandert (= 1 Std. 50 Min. ab Trailbeginn) blockiert ein ca. 1 m im Durchmesser messender Baumstamm den Weg, der nächste Punkt im Fitnessprogramm ist abzuarbeiten.
Endlich, nur ca. 5 m vom Baumstamm entfernt, kann man wieder ein blaues Band entdecken.

Ab jetzt ist der Trail wieder sehr schmal, aber gut zu erkennen.

Nach einer Gesamtwanderzeit von 2,5 Std. wird man für die Mühen mit einem herrlichen Aussichtsplatz belohnt. Es ist allerdings nicht das Ende des Trails

Von diesem Aussichtsplatz sieht man links Awa’awa’puhi Ridge, rechts die nackten Felsen von Kalepa Ridge, unter einem ist das Honopu Valley und ein kleiner Teil des Honopu Beach zu erkennen.

Awa'awa'puhi Ridge

Kalepa Ridge

ein winziges Stück des Honopu Beach

verdientes Picknick

Jenen Wanderern, die an dieser Stelle den Rückweg antreten, würde ich raten, hier den größten Teil des Mitgebrachten zu verzehren, denn der Aufstieg zum Parkplatz ist anstrengend.

Im 15-Minuten-Takt fliegen Hubschrauber vorbei, um Touristen die Schönheiten der Na Pali Coast von oben zu zeigen, u. a. auch den Honopu Beach.

Wir gönnten uns einen Heli-Flug ohne Türen und haben eine Tour bei Interisland Helicopters gebucht. Sehr empfehlenswert Aus der Vogelperspektive sieht der Honopu Beach und die Umgebung so aus:

Hinweis: Das Trailende befindet sich von diesem Aussichtsplatz noch ca. 30 Min. entfernt und ist hoch über dem Honopu Beach. Der Beach ist vom Trail aus nicht erreichbar

Festes Schuhwerk, Wasser, Sonnen- und Regenschutz sind unerlässlich. Ich empfehle das Tragen einer langen Hose, andernfalls hat man zahlreiche Kratzspuren der Farne.

Dieser Trail ist nur für schwindelfreie und trittsichere Wanderer geeignet

 

Wissenswertes

Das Honopu Valley und der Honopu Beach waren in der Vergangenheit bevorzugte Standorte für Hollywood-Filme, z. B. King Kong, Honeymoon in Vegas, Acapulco Gold sowie Raiders of the Lost Ark.

Der Honopu Beach besteht aus zwei Teilen, die durch einen Arch getrennt sind. Obwohl auf Hawai’i sämtliche Strände öffentlich sind und somit jedem zur Verfügung stehen, ist der Honopu Beach für die Hawaiianer ein „heiliger Strand“.
Hollywood durfte für das Drehen ihrer Filme ganz schön viel Geld bezahlen.

Es ist keinem Boot oder Kajak gestattet, am Honopu Beach anzulegen, campieren ist ebenfalls verboten. Ab und zu schwimmen Leute vom Kalalau Beach zum Honopu Beach, davon rate ich aber wegen der unberechenbaren Strömung ab