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| Lage: |
Der Lake Wai’au Trail befindet sich ein kleines
Stück unterhalb der Observatorien am Mauna Kea, den
mit 4.205 m höchsten Vulkan auf Big Island.
Achtung
Die meisten Mietwagenfirmen verbieten die Fahrt auf der
Saddle Rd. und somit die Fahrt zum Onizuka Center (Observatorien)
am Mauna Kea. Fährt man trotzdem, ist man ohne Versicherungsschutz
unterwegs! Dazu kommt, dass Autos ohne Allrad auf dieser
Strecke manchmal ihren Dienst versagen.
Die einzige – mir bekannte – Firma, die die
Fahrt bis zum Onizuka Center inklusive Versicherungsschutz
gestattet, ist Harper
Car & Truck Rental. Vermietstationen sind in Hilo
und Kailua Kona.
Von Hilo fährt man auf der Saddle Rd. (Hwy. 200)
Richtung Westen und biegt gegenüber des linkerhand
befindlichen Hunter Checking-Häuschens rechts in
die Mauna Kea Access Rd. ein. Unmittelbar hinter dem Hunter
Checking-Häuschen ist als weitere Erkennungshilfe
der Pu’u Huluhulu zu sehen.
Von Kailua Kona kommend fährt man den Hwy. 19 oder
190 Richtung Waimea, zweigt dort südwestlich in die
Saddle Rd. ein. Nach ca. 26 Meilen auf der Saddle Rd.
sieht man – in diesem Fall rechterhand – den
Pu’u Huluhulu mit dem Hunter Checking-Häuschen
und biegt gegenüber dieses Häuschens auf die
Mauna Kea Access Rd. ein.
Die Straße ist bis zum Mauna Kea Visitor Center
auf ca. 2.700 m Höhe geteert. Ab dann fährt
man ein paar Meilen auf einer Lavapiste weiter nach oben,
der letzte Teil bis zu den Observatorien ist wiederum
geteert.

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| Trailhead: |
Es gibt 2 Möglichkeiten:
1. Zwischen MM 6 und 7 auf der Mauna
Kea Access Rd. oder
2. bei MM 7, ebenfalls auf der Mauna
Kea Access Rd.
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| Länge: |
1,5
Meilen (in & out) bei Variante 1
1,4 Meilen (in & out) bei Variante 2
Im Nachfolgenden ist Variante 2 beschrieben.
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| Dauer: |
1
Std. |
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Beschreibung und Bilder:
Die Fahrt auf den Mauna Kea ist ein Erlebnis
für sich. Die Landschaft ist einzigartig schön
und sehr abwechslungsreich.
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Der Trail beginnt bei MM 7 in einer Höhe
von 13.220 feet.
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Auf
der gegenüberliegenden Straßenseite darf die
Leitplanke überstiegen werden.
Das Schild „Boundary Mauna Kea Ice Age Natural Area
Reserve” macht auf die Besonderheit dieses Gebietes
aufmerksam. Näheres dazu am Ende der Trailbeschreibung
unter „Wissenswertes“.
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Auf
Grund der Höhe und der dadurch dünneren Luft
ist es oftmals nicht möglich, diesen Trail in der
sonst gewohnten Geschwindigkeit zu laufen.
Wegweiser oder sonstige Markierungen fehlen, sie sind
aber auch nicht nötig, da der Trail – ausgenommen
bei Nebel – leicht zu finden ist.
Großteils geht man auf sandigem Untergrund, der
mit kleinen Lavastückchen durchsetzt ist.
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Bereits nach kurzer Zeit kommt man am linkerhand
befindlichen großen, schwarzen Aschekegel „Pu’u
Hau Kea“ vorbei. Ein Blick zurück und ein Teil
der Observatorien ist zu sehen.
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Nach
0,6 Meilen erreicht man ein T-Stück. Vor einem liegt
der Pu’u Wai’au, der zuletzt vor 65.000 Jahren
eruptierte.
Linkerhand befindet sich der Mauna Kea-Umikoa Trail, von
dem kurz danach der Mauna Kea-Humu’ula Trail abzweigt.

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Um zum Lake Wai’au zu gelangen, wird
die rechte Abzweigung gewählt und nach weiteren 0,1
Meilen liegt einem der kleine See zu Füßen.
In der wärmeren Jahreszeit sind hier
Hunderte von Fliegen unterwegs. |

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Auf
Grund der Höhenlage von über 4.000 m ist unbedingt
warme Kleidung erforderlich. Empfehlenswert sind auch
Handschuhe und Kopfbedeckung.
Plötzliche Wetteränderungen sind keine Seltenheit.
Die Mitnahme von Wasser (Gefahr der Dehydration in großer
Höhe!) ist, ebenso wie festes Schuhwerk, unerlässlich.
Bei Sonnenschein ist das Tragen einer Sonnenbrille angeraten.
Personen, die zu Fieberblasen (Herpes labialis) neigen,
sollten ihre Lippen entsprechend schützen.
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Wissenswertes
Die „Mauna Kea Ice Age Natural Area
Reserve“ ist 4.000 acre groß.
Vor ca. 8.000 Jahren bedeckte den Mauna Kea eine 25
Quadratmeilen große Eisschicht, die 300 Fuß
dick war. Der Lake Wai’au ist ein Relikt aus dieser
Eiszeit.
Das Herzstück der Mauna Kea Ice Age Natural Area
Reserve befindet sich zwischen MM 6 und 7 auf der Mauna
Kea Access Rd. Dieses Gebiet wird auch „Moon Valley“
genannt.
Für die alten Hawaiianer war der Lake Wai’au
die “Nabelschnur zum Himmel” und es wurden
Spenden anlässlich einer Geburt hinterlegt. Das
“heilige Wasser“ des Sees wurde in die Küstendörfer
gebracht und sollte dort Glück bringen.
„Wai’au“ bedeutet übersetzt so
viel wie „wirbelndes Wasser“.
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