28. Dezember 2011:
Vielen ist bekannt, dass es schon in früheren Zeiten
Olivenölmühlen und Gofiomühlen gab. Vor
nicht langer Zeit hat man sich in Santa Lucía de
Tirajana die Mühe gemacht und diese teilweise völlig
verfallenen Mühlen beschriftet und nicht nur das,
auch teilweise info-Tafeln aufzustellen.
In den Ortsteilen El
Valle, El Lomito und La Zarcilla waren sechs Gofiomühlen
sowie eine Olivenölmühle in Betrieb. Der
Plan verdeutlicht die genauen Lagen. |
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Was ich nicht in Erfahrung bringen konnte ist, seit
wann es diese Mühlen gab und bis wann sie in Betrieb
waren. Gestern erfuhr ich von unserer Nachbarin, dass
zwei Nachbarn männlichen Geschlechts vor ca. 50 Jahren
in solch einer Mühle gearbeitet haben, in welcher,
wusste sie jedoch auch nicht.
Um die Ruta de los molinos zu laufen, stellt man am besten
das Auto beim Parque de Santa Lucía unterhalb der
Kirche ab. Anschließend geht man rechterhand am
Sportplatz vorbei und gerät auf eine Querstraße
namens Calle Leopoldo Matos. Diese wird überquert
und direkt gegenüber beginnt die Calle Lugar la Florentina,
die teilweise rechterhand am Barranco entlang führt.
Nach einiger Zeit des Bergaufgehens gabelt sich die Straße.
Gegenüber sind ein paar wenige Parkplätze vorhanden,
auch hier kann man parken, wenn man nicht bis hierher
laufen möchte.

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Links der wenigen Parkplätze steht
diese neue Info-Tafel. |
Wir gehen vorerst rechts, um zu der Gofio- sowie Olivenölmühle
zu kommen.
Es dauert nur wenige
Minuten, dann sind die Reste der alten Gofiomühle
erreicht. Wenn man unter das waagrechte Grüne
blickt, kann man die Balken, die sich oberhalb des
Schaufelrades befanden (letzteres existiert nicht
mehr) sehen, auf dem Foto aber leider nicht. |
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Ob dieses alte Gebäude, das sich
direkt im Anschluss an die Reste der Gofiomühle
befindet, einmal dazu gehört hat, entzieht sich
meiner Kenntnis. Aus den Info-Tafeln geht nichts darüber
hervor. |
In diesem außen
schön restaurierten Gebäude war offenbar
die Olivenölmühle, so besagt es zumindest
die Info-Tafel. Das Grün hinter der linken
Hauswand zeigt wiederum das Grün oberhalb der
Gofiomühle. |
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Auf Info-Tafeln wird die Herstellung von Olivenöl
und Gofio erklärt.
Um zu den anderen Mühlen zu gelangen, gehen wir
zunächst zu jener Info-Tafel zurück, wo wir
zuvor rechts gingen und gehen nun die Straße links
weiter.

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Vorerst geht es sanft bergauf. |
Bald heißt es, auf kleine Hinweisschilder achten,
die die weitere Richtung besagen. Ich habe sie mit einem
roten Pfeil markiert.
Es dauert nicht lange,
ist rechterhand die Molino de Jose Pérez
erreicht, die man aber nicht besichtigen kann. Man
sieht lediglich das restaurierte Gebäude, mehr
nicht. |
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Ab jetzt wird es richtig steil. Die Route führt
nach links und wir sehen die Molino de Cándido
Rubio. Es wird als Casa Rural ausgegeben, was bedeutet,
dass es offenbar vermietet wird. Früher scheint hier
eine weitere Gofiomühle drinnen gewesen zu sein.
Leider gibt es wiederum keine näheren Infos.

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Nach ein paar Metern höher sieht
man auf dem letzten weiß gestrichenen Haus das
mittlerweile bekannte braune Hinweisschild (diesmal
ohne roten Pfeil) und unmittelbar darauf hört
die Straße auf und geht in einen Wanderweg über,
auf dem immer wieder Hinweispfeile und Tafel aufgestellt
sind. |
Als nächstes sehen wir das Hinweisschild zur Molino
viejo und erst nach einigem Gucken entdecken wir die Ruine
unterhalb des Wanderweges.
Von der nächsten Mühle, der Molino de Mundillo,
habe ich die Hinweistafel nicht fotografiert, warum auch
immer. Hier ist sie jedenfalls bzw. die Reste davon:
Nun wird das Gelände
großzügiger zum Gehen und links vorne
sehen wir schon die Molino de los Araña,
jedoch besichtigen wir zuvor noch etwas Anderes. |
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Es ist dieses aus Steinen erbaute Haus
mit angrenzendem Stall. |
Ein Blick in das Innere
des Hauses. |
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Hier der Stall mit den Futtertrögen. |
Das Dach des Stalls
ist typisch: Auf die gelegten Zuckerrohrstämme
wurden in der moderneren Zeit Ziegel gelegt. |
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Frei nach dem Motto "das Schönste
kommt zum Schluss" sehen wir nun endlich die
Molino de los Araña. Sie ist für uns die
schönste alte Mühle von der Ruta de los
molinos und dazu noch relativ gut erhalten. Bleibt
nur die Frage offen: Wie lange noch? |
Beim Heranzoomen sieht
man sogar ein altes Mühlrad liegen, es ist
aber auch mit freiem Auge sichtbar. |
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Ab hier geht es auf demselben Weg zurück.
Im Hintergrund, der klein wirkende Hügel, auf
dem man zum Cruz
del Siglo hinauf laufen kann. |
Wenn man sich Santa
Lucía nähert, hat man einen wunderschönen
Blick auf die Kirche. |
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Die Ruta de los molinos mit ihren alten Mühlen auf
relativ kurzem Weg zeigt, wieviel Wasser es früher
auf Gran Canaria gab. Zu diesen Zeiten regnete es weitaus
mehr als heutzutage.
Allein der Wanderweg zu den letzten Molinos ist herrlich
zu laufen. Wir sind keinem anderen Menschen begegnet.
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