Mittwoch, 26. 9. 2007:
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Um 6.30 Uhr läutet der Wecker.
Heute muss es mit dem Frühstück mal etwas
schneller gehen, schließlich haben wir einen
Termin: Der Flug von Kaua’i über O’ahu
nach Maui steht am Programm.
Wir packen unsere wenigen letzten Dinge zusammen,
los geht’s zum Auto.
So – und wo ist der Autoschlüssel
Weg… Aber wo
Ich will ja nicht in Panik verfallen, aber da wir
einen Flug gebucht haben, kommt doch eine gewisse
Unruhe in mir auf, denn für den Autoschlüssel
bin ich zuständig. Wo hatte ich ihn denn zuletzt...
Vor mir läuft noch mal der gestrige Abend ab,
dann die Erleuchtung
Achja
Beim Schuheputzen brauchte ich ihn, denn unsere
verschmutzten Schuhe waren im Kofferraum und schon
bin ich einen Schritt weiter, denn ich lege, wenn
ich den Kofferraum öffne, den Autoschlüssel
grundsätzlich auf die Stoßstange, die
ist irgendwie praktisch dafür.
Diese Erkenntnis ist ja schön und gut, aber
nach einer ganzen Nacht am unbewachten Parkplatz
wird der Autoschlüssel wohl kaum noch auf der
Stoßstange liegen. Ist das Auto womöglich
überhaupt weg
Mir wird leicht übel bei diesem Gedanken. Während
Michi im Zimmer bleibt, gehe ich – vermutlich
mit kreideweißem Gesicht – in Richtung
unseres Jeeps. Schon aus einigen Metern Entfernung
kann ich erkennen: Der Schlüssel liegt noch
dort, wo ich ihn gestern Abend hingelegt habe
Mir fällt ein Fels vom Herzen. Flugs räumen
wir nun das Auto ein und fahren zum Car Return.
Die Autorückgabe funktioniert problemlos, mit
dem Shuttle geht es dann zum Airport. |
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Am Airport vertreibt uns ein Alleinunterhalter
ein wenig die Zeit. |
Unser Flug geht pünktlich um 10.30
Uhr von Gate 8 ab, wir fliegen mit einer 737-200,
die anscheinend bis auf den letzten Platz belegt ist.
Es werden uns – wie immer – Kaffee oder
Juice angeboten, wir nehmen den Juice.
Ebenso pünktlich landen wir um 11.05 Uhr in Honolulu,
der Weiterflug ist um 11.25 Uhr.
Wir belegen die Plätze 21 auf der linken Seite
des Fliegers, um eine bessere Sicht zu haben, was
mir auch von einem Crewmitglied erneut bestätigt
wird. |
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Kaum steht der Flieger am Airport
von Kahului auf Maui still, will jeder sofort als
Erstes raus aus der Tür. Naja, wir haben Zeit
– 14 Tage werden wir auf Maui bleiben, da
kommt es uns auf ein paar Minuten mehr oder weniger
wirklich nicht an. |
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Mit dem Shuttle geht es zu Alamo,
der nur wenige Fahrminuten entfernt ist. Dort verbringen
wir dann gut und gerne eine Stunde, da wir uns für
keinen der vorhandenen Jeeps entscheiden können.
Jeder Jeep ist defekt, bei keinem lässt sich
das Dach schließen. Bei manchen Jeeps lässt
sich dafür der Kofferraum nicht schließen,
weil das dort befindliche Blech total verbeult ist
– mit einem Wort: Katastrophe
Michi geht schließlich, leicht entnervt, zu
Alamo hinein und bittet um einen Jeep, der in einem
annähernd zumutbaren Zustand ist. Die Dame
kommt heraus, fast zeitgleich ein silbergrauer Jeep
aus der Waschanlage. Auf diesen deutet sie und meint,
den sollen wir nehmen, der sei in Ordnung. Skeptisch,
wie wir nach den vorher gemachten Erfahrungen sind,
begutachten wir diesen Jeep und er weist tatsächlich
keine gröberen Mängel auf. Wir nehmen
ihn und fahren zum Maui
Seaside Hotel in der Ka’ahumanu Ave. in
Kahului. Ja, richtig gelesen
Diesmal entschieden wir uns nicht für Kihei,
sondern für Kahului und außerdem wollen
wir wissen, wie das Hotel nach der angeblichen Renovierung
aussieht. Wir waren das erste und letzte Mal 1995/96
in diesem Hotel und seither – weil es einfach
eine Zumutung und kein Hotel war – nie wieder.
2006 wurde es lt. meinen Recherchen renoviert.
Nur so nebenbei: Der Jeep scheint ein Reifenproblem
zu haben, das Geräusch ist nicht normal. Dieser
Sache werden wir auch noch auf den Grund gehen,
aber erst mal der Reihe nach.
Wir betreten das Hotel und sind angenehm überrascht:
Die Lobby ist wirklich neu, die hawaiische Crew
freundlich wie anno dazumal, also sind wir mal auf
unser Zimmer gespannt.
Dazu fahren wir in den 2. Stock und betreten Zimmer
Nr. 2006. Ein geräumiges Zimmer wartet auf
uns, ca. 35 – 40 m² messend. Es hat ein
Queen Size Bed mit je einem Nachtkästchen,
einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln unter einer
Lampe im „Wohnzimmerbereich“, TV, zwei
kleine Schreibtische und eine Minibar, die allerdings
etwas notdürftig auf einem Kofferständer
steht. Der Teppichboden ist neu, es wurde frisch
tapeziert – wir können wirklich nicht
klagen, im Gegenteil. Für diesen Preis –
dazu täglich ein continental breakfast gratis
(besser gesagt: im Preis inbegriffen) – ist
so schnell auf dieser Insel nichts zu bekommen. |
| Ein Blick vom Garten aus zeigt, dass die "Pride
of Hawai'i" im Hafen liegt. |
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Doch jetzt brauchen wir erst mal etwas
zu trinken. Zu diesem Zweck fahren wir ins nahegelegene
Ka’ahumanu SC zum Starbucks und stärken
uns dort mit Espressos und Frappucchinos. Dem folgt
ein Besuch in einem Schnellimbiss, wo wir uns Chicken
mit Pork bestellen, dazu Reis. Ungünstigerweise
lasse ich etwas Teriyaki Soße über das
Chicken gießen und das schmeckt Michi überhaupt
nicht. Sorry about that
Frisch gestärkt machen wir uns auf die Suche
nach einem neuen Rucksack für mich, denn mein
reparierter wird wohl nicht mehr lange halten. Das
Gewicht, das er bei Wanderungen zu halten hat, ist
auf Dauer gewiss zuviel. Doch einen Rucksack zu
finden, der meinen Wünschen und Anforderungen
entspricht, ist gar nicht so leicht, zumal mein
alter Rucksack wirklich ideal ist. Eine Herausforderung
für den Nachfolger.
Endergebnis: Dieses SC bietet keinen Rucksack an,
der mir zusagen würde, also wenden wir uns
dem nächsten Thema zu: Wir brauchen Halterungen
für unsere Objektivdeckel, da sie nur lose
am Objektiv stecken und gefährdet sind, dass
wir sie mal verlieren.
In einem Elektronikladen bekommen wir den Hinweis,
dass so etwas „Ritz Camera“ am Maui
Market Place führen könnte und machen
uns auf den Weg dorthin. Und tatsächlich: Ritz
Camera führt solche Dinger, sogar in zwei Ausführungen.
Wenigstens sind wir hier erfolgreich.
So, was brauchen wir noch
Richtig
Ein „Foodland“. Es befindet sich hinter
dem „Siers“. Das muss man wirklich wissen,
dann zufällig fährt man bei diesem Foodland
nicht vorbei.
Dieses Foodland ist nicht ganz so groß, wie
wir es gewöhnt sind, hat aber alles, was –
zumindest wir – brauchen.
Endlich fahren wir zum Hotel zurück und gehen
schwer bepackt zum Zimmer. Nach den allabendlichen
Pflichten – Technik, Reisebericht –
gehen wir kurz nach Mitternacht ins Bett. |
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