| Pünktlich läuten die Handys um 4.40 Uhr.
Ich stehe rasch auf, bereite unser Frühstück
zu, das wir in aller Ruhe genießen können.
Um 5.20 Uhr verlassen wir Kahului, um 80 Minuten später
in Lahaina zu sein. Wir steuern den kostenlosen Parkplatz
an und gehen anschließend zum Hafen. Ein Stück
weiter draußen hat ein großes Schiff angelegt.
Überpünktlich checken wir ein, müssen
aber dann von Slip 3 zu Slip 1 wechseln, da dort die Moloka'i
Princess abfährt. Kurz darauf kommt die Fähre,
etliche Passagiere steigen aus, wir ein und blicken auf
das Pioneer Inn
Hotel.

Die Abfahrt ist nicht – wie angegeben – um
6.45 Uhr, sondern um 7.10 Uhr. Im Speiseraum, der sich
eine Etage tiefer befindet, wird Frühstück angeboten
und zwar kleine Stück Kuchen, gemischtes Obst, Fruchtsäfte
und Kaffee.
Wir genehmigen uns Obst und Kaffee. Anschließend
gehen wir auf das Deck und plötzlich sehen wir enorm
viele Wale, die Gäste einer Whale Watching Tour würden
vor Neid erblassen.
Linkerhand ist Lana'i zu sehen bzw. fast nicht zu sehen,
obwohl wir so nahe daran sind. Ein großer Dunstschleier
umgibt die Insel.
| Um 8.10 Uhr sehen wir Moloka'i zu unserer Rechten
und um 8.50 Uhr legen wir in Kaunakaka'i an. |
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Kaum verlassen wir die Insel, kommt auch schon –
wie versprochen – der unbeschriftete Bus. Ein ziemlich
dicker Hawaiianer namens Rudi begrüßt uns zur
Ali'i
Tour.

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Im Bus erzählt er allerlei Wissenswertes, während
wir den Parkplatz für den Phallic Rock sowie
den Kalaupapa Lookout ansteuern. |
Von hier aus gehen einige Tourteilnehmer und auch wir
zum "Phallic Rock", zu dem es durch einen wunderschönen
Wald über Stock und Stein geht. Der Phallic Rock
verdient seinen Namen zu Recht.
| Anschließend gehen wir noch die wenigen Meter
zum Kalaupapa Overlook, von wo aus man die Kalaupapa
Peninsula sieht. |
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Wettermäßig ist es sonnig und hat 28,1°
C. Es muss allerdings vor kurzem stark geregnet haben,
denn es ist alles nass und es stehen sogar Pfützen.
Unsere weitere Fahrt bringt uns zu Coffees
of Hawai'i, mit angeschlossenem Shop und Souvenirladen.
Die vorhandenen Informationstafeln interessieren mich
jedoch weitaus mehr.
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Als nächstes fahren wir zur Macadamianut-Farm,
wo wir Wissenswertes über die Pflanzen und ihre
Früchte erfahren und auch Nüsse aufklopfen
dürfen. |
Auch gibt es eine Verkostung von gerösteten Macadamianuts,
die man in Honig oder Senf tunken kann. Ich entscheide
mich für Senf, gut schmeckt es!.
Nun geht es weiter. Rudi erklärt uns, dass das linkerhand
erscheinende "Restaurant" Kualapu'u
Cookhouse eine wirklich gute Empfehlung sei.
Um 12 Uhr treffen wir beim Hotel
Moloka'i ein. Hier bekommen wir das vorreservierte
Essen, wobei ich mich für das Teriyaki Chicken mit
Gemüse und Reis entschied, dazu gibt es gemischtes
Obst.
Mit uns am Tisch sitzt ein neuseeländisches Paar,
das vor zwei Jahren nach Alaska ging, jetzt aber die Flucht
vor dem Mt. Redoubt, der in ihrer unmittelbarer Nähe
ausgebrochen ist, ergriffen haben. Das ist der Grund,
weshalb sie nun Urlaub auf Hawai'i machen.
Auf der Fahrt Richtung Westen (= 450, Kamehameha V. Hwy.)
stoppen wir bei der St. Joseph Church, die 1876 von Father
Damien erbaut wurde. Das Innere der Kirche ist sehr dezent
– man könnte auch sagen: sparsam – eingerichtet.
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in unmittelbarer
Nähe steht die Statue von Father Damien
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Der nächste Stopp ist bei der Kirche "Our
Lady of Seven Sorrows", die 1874 erbaut wurde. Im
Freien ist das große Holzkreuz mit dem überdimensional
großen Lei nicht zu übersehen.
Kurz vor Kamalo folgt eine kleine Pause am Meer. Wettermäßig
sieht es sehr stark bewölkt und nach Regen aus. Ich
gehe auf den aus dem Meer herausragenden Lavafelsen ein
Stück weiter und frage mich, weshalb die anderen
ängstlich am Ufer zurück bleiben. Eine Frage,
auf die es – wie so oft – keine Antwort gibt.
Nach geraumer Zeit treten wir den Weg Richtung Kaunakaka'i
an, wo wir um 15.10 Uhr ankommen und 30 Minuten Zeit haben,
die Hauptstraße auf und ab zu laufen.
| Michi und ich sehen uns die "St. Sophia Catholic
Church" an. |
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Etwas später stellen wir im "Kama'i Professional
Center" fest, dass dieses sogar über Dialysis
Facility verfügt.
Bei "Dave's Hawaiian Ice Cream" wird Michi
allein schon auf Grund der großen Hitze, die es
in Kaunakaka'i hat, schwach. Wir betreten den Laden und
werden wie Marsmenschen angeguckt. Naja, wir laufen in
kurzer Hose und T-Shirt herum, eine geschätzte 15-jährige
Einheimische hat einen dicken Anorak an, die Kapuze am
Kopf und Winterstiefel!! Zur Abkühlung kauft sie
sich ein Eis… Ich hoffe, sie wundert sich nicht
allzu sehr, dass wir sie ansehen, als käme sie von
der Antarktis…
Es ist beachtlich, wie die Uhren hier stehen geblieben
sind, wie kurz das Stück Hauptstraße ist, auf
der sich ein paar wenige Läden befinden (insgesamt
spazieren wir vier Mal in 30 Minuten die Hauptstraße
gemütlich auf und ab). Die Autos fahren dermaßen
langsam, dass man als mitteleuropäischer Fußgänger
kein Problem mit dem Überholen hätte, wenn man
denn wollte.
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Pünktlich fahren wir von Kaunakaka'i ab und
Rudi bringt uns in wenigen Minuten zum Hafen. Ich
darf noch ein Erinnerungsfoto von ihm schießen,
ehe wir uns verabschieden. |
| Kurz darauf sind wir wieder auf der Fähre,
die uns ab 16 Uhr nach Maui zurück bringt. |
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Es war ein für uns sehr schöner Ausflug, der
uns einen guten Einblick in Moloka'i brachte.
Um 17.40 Uhr kommen wir in Lahaina an und suchen "unseren"
Tunesier auf, der seinen Café-Laden im unteren
Geschoss des kleinen Shopping Centers hat. Wir bestellen
Espressos. Natürlich ist auch bei ihm tote Hose im
Geschäft, vieles rundherum musste schließen.
Wir unterhalten uns über die Krise und noch vieles
mehr. Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus,
dass der Tunesier von Sousse ist und in Sousse hat Michi
vor vielen Jahren mehrere Monate gearbeitet.
Schließlich verabschieden wir uns und er schließt
– um 18.30 Uhr (!) - das Geschäft, es habe
ja doch keinen Sinn.
Auf der Fahrt von Lahaina nach Kihei kommen wir in einen
gewaltigen Regenschauer. 45 Minuten später sind wir
in unserer Junior Suite im Maui
Seaside Hotel.
Während sich Michi um den technischen Teil kümmert,
richte ich unser Abendessen – Schinken-Käse-Toast

Um 23 Uhr knipsen wir das Licht aus – sleep well
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